Kolheim
Kolheim Gemeinde Gnarrenburg | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 21′ N, 8° 59′ O | |
| Höhe: | 4 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 134 (1. Dez. 1910)[1] | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Findorf | |
| Postleitzahl: | 27442 | |
| Vorwahl: | 04763 | |
Lage von Kolheim in Niedersachsen
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Der Oste-Hamme-Kanal flussaufwärts | ||
Kolheim ist ein Teil des Ortsteiles Findorf in der Gemeinde Gnarrenburg im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kolheim liegt auf einer Länge von etwa drei Kilometer nordwestlich des Oste-Hamme-Kanals.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gründungsjahre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kolheim wurde 1781 im Zuge der Moorkolonisierung des Teufelsmoores gegründet. Im Jahr 1789 wurde angegeben, dass der Ort nur aus einer Hütte bestand.[2]
Eingemeindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die beiden ehemals selbstständigen Gemeinden Findorf und Kolheim schlossen sich im Zuge der Eingemeindung am 1. April 1929 als Findorf zusammen.[3] Berichtet wird von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, was zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen geführt haben soll. Durch Arbeit und erlittene Not legte sich jedoch die gegenseitige Feindlichkeit.[4]
Am 8. April 1974 wurde Findorf im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Gnarrenburg eingegliedert.[5]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2023; abgerufen am 20. März 2019.
- ↑ Dietrich Heinrich Stöver: Historisch-statistische Beyträge zur nähern Kenntniß der Staaten und der neuern Weltbegebenheiten. Benjamin Gottlob Hoffmann, Hamburg 1789, S. 352 (Digitalisat [abgerufen am 9. Dezember 2017]).
- ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 39
- ↑ Findorf. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 17. März 2019.
- ↑ Allgemeine Informationen über die Gemeinde Gnarrenburg. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 8. August 2020; abgerufen am 17. März 2019.

