Kleinprolling
| Kleinprolling (Streusiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Amstetten (AM), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Ybbs | |
| Pol. Gemeinde | Ybbsitz (KG Prolling) | |
| Koordinaten | 47° 55′ 6″ N, 14° 54′ 29″ O | |
| Höhe | 600 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 77 (1. Jän. 2026) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03341 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Kleinprolling ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Ybbsitz im Bezirk Amstetten in Niederösterreich mit 77 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Streusiedlung südlich von Ybbsitz ist nur über Nebenstraßen erreichbar. Die Ortschaft umfasst die Lagen Bauernschrotmühl, Großtheuretzbach, Kleintheuretzbach, Mitterlehen, Obergseng und Untergseng und zählte am 1. April 2020 insgesamt 30 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Rotte mit 30 zerstreuten Häusern genannt, die nach Ybbsitz eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ybbsitz besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Zwischen 1904 und 1906 wurde vom Maurermeister Hummer die Wallfahrtskirche Maria Seesal errichtet. Der klassizistische Hochaltar stammt aus der Wallfahrtskirche Sonntagberg, wo er bis 1900 als Seitenaltar diente.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kleinprolling ein Fuhrwerker, drei Gastwirte, ein Maurermeister, drei Schmiede, ein Sägewerk, ein Trafikant, ein Wagner und einige Landwirte ansässig.[4]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kleinprolling in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 62.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 142f (Prolling (Klein-) in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 314
