Kleines Hallel
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Mit dem Kleinen Hallel oder auch Schluss-Hallel sind in der jüdischen Tradition die fünf Psalmen 146–150 am Ende des Psalmenbuchs gemeint. Sie sind somit Bestandteil des jüdischen Tanach und daher auch des christlichen Alten Testaments.
Die fünf Schlusspsalmen des Psalters bilden eine planvolle Komposition. Wegen der in ihnen dominierenden Wurzel הלל („loben“) werden diese Psalmen als Hallel („Lobpreis“) bezeichnet und, in Unterscheidung vom Ägyptischen Hallel bzw. vom Großen Hallel, Kleines Hallel genannt.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Matthias Millard: Die Komposition des Psalters: ein formgeschichtlicher Ansatz (= Forschungen zum Alten Testament. Band 9). Mohr Siebeck, Tübingen 1994, ISBN 3-16-146214-9.
- Erich Zenger: Hallel. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. Dritte, völlig neu bearbeitete Auflage. Herder, Freiburg / Basel / Rom / Wien, Bd. 4, Franca bis Hermenegild, 1995, ISBN 3-451-22004-0, Sp. 1158–1159 (Textarchiv – Internet Archive).
- Erich Zenger: Die Komposition des sog. Kleinen Hallel bzw. Schluss-Hallel Ps 146–150. In: Frank-Lothar Hossfeld, Erich Zenger: Psalmen 101–150 (= Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament). Herder, Freiburg / Basel / Wien 2008, ISBN 978-3-451-26827-4, S. 807–810 (Exkurs).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Matthias Millard: Hallel. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart März 2010
- https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm146 Übersetzung von Ps 146 (voreingestellt Lutherbibel 2017)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Alma Brodersen: The end of the Psalter. Psalms 146–150 in the Masoretic Text, the Dead Sea Scrolls, and the Septuagint ( =Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft. Band 505). de Gruyter, Berlin / Boston 2017, ISBN 978-3-11-053476-4 (S. 1–30: I. Introduction to Psalms 146–150 (doi:10.1515/9783110536096-001)).