Klein Ellenberg
Klein Ellenberg Gemeinde Suhlendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 56′ N, 10° 44′ O | |
| Fläche: | 1,49 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 15. November 1928 | |
| Eingemeindet nach: | Ellenberg | |
| Postleitzahl: | 29562 | |
| Vorwahl: | 05820 | |
Lage von Klein Ellenberg in Niedersachsen | ||
Klein Ellenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Suhlendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1928 bildete Klein Ellenberg eine eigenständige Gemeinde. Suhlendorf gehört zur Samtgemeinde Rosche.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Klein Ellenberg liegt in der Lüneburger Heide einen Kilometer westlich von Suhlendorf und einen Kilometer südwestlich von Groß Ellenberg.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Klein Ellenberg gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich im Kurfürstentum Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bergen an der Dumme im Departement der Aller.[3] 1814 fiel Klein Ellenberg an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich sowie ab 1859 zum Amt Oldenstadt.[4][5] 1867 fiel Klein Ellenberg mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.
Klein Ellenberg wurde am 15. November 1928 mit Groß Ellenberg zur neuen Gemeinde Ellenberg zusammengeschlossen, die ihrerseits 1972 im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen in die Gemeinde Suhlendorf eingegliedert wurde.[6][7]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 34 | [3] |
| 1845 | 47 | [4] |
| 1871 | 45 | [8] |
| 1885 | 36 | [9] |
| 1895 | 33 | [10] |
| 1905 | 33 | [1] |
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1905
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
- 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- 1 2 Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
- ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
- ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 287
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
