Kledering
| Kledering (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Kledering | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Bruck an der Leitha (SW), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Schwechat | |
| Pol. Gemeinde | Schwechat | |
| Koordinaten | 48° 7′ 55″ N, 16° 26′ 9″ O | |
| Einwohner der Ortschaft | 763 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 78,77 ha (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06725 | |
| Katastralgemeindenummer | 05208 | |
Luftbild von Kledering. Markant der Zentralverschiebebahnhof, im Hintergrund der Wiener Zentralfriedhof und Simmering | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Kledering ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadt Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich mit 763 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kledering liegt im Industrieviertel in Niederösterreich im Süden Wiens.[2] Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 314 Adressen.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Schwechat eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Das k.k. Staatrealitäten-Grundbuchsamt besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Ebersdorf ausgeübt.[4]
Danach war die Ortschaft in Wiener Gemeindebezirke eingegliedert; 1892 wurden wenige Häuser in den 11. Bezirk Simmering einbezogen. Ab dem 15. Oktober 1938 wurde Kledering zur Gänze dem 23. Bezirk Liesing zugeordnet. Seit dem 1. September 1954 ist Kledering vollständig Teil Niederösterreichs.
Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Ortschaft gibt es einen Kindergarten, eine Kirche[5], einen Bahnhof[6] eine Freiwillige Feuerwehr[7] und ein Abfallsammelzentrum. Ein Teil des Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering befindet sich in der Katastralgemeinde.[8]
Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eisenbahn: Der Bahnhof Kledering ist Teil der Ostbahn und hat eine direkte Verbindung nach Wien.
- Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering: Der größte Verschiebebahnhof Österreichs liegt teils in Kledering.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 312 (Ausgabe 1769; Klererling in der Google-Buchsuche).
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 373 (Kledering in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 358.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Kledering im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 362 (Kledering in der Google-Buchsuche).
- ↑ Pfarre Rannersdorf – Kledering. Abgerufen am 20. Juli 2022 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Bahnhof Kledering. Abgerufen am 23. Februar 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Freiwillige Feuerwehr Kledering. Abgerufen am 20. Juli 2022.
- ↑ Gerald Reckendorfer: Computer Spiel Eisenbahn Der Wiener Zentralverschiebebahnhof. 26. Juni 2020, abgerufen am 23. Februar 2026.
