Kinzig (Main)
| Kinzig | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Daten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 2478 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lage | Hessisch-Fränkisches Bergland
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| Flusssystem | Rhein | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfluss über | Main → Rhein → Nordsee | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Quelle | 500 m südwestlich der Ortslage von Sinntal-Sterbfritz 50° 18′ 13″ N, 9° 37′ 11″ O | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Quellhöhe | 400 m ü. NHN[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mündung | westlich der Altstadt von Hanau in den Main bei Strom-Kilometer 55Koordinaten: 50° 7′ 46″ N, 8° 54′ 8″ O 50° 7′ 46″ N, 8° 54′ 8″ O | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mündungshöhe | 99 m ü. NHN[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhenunterschied | 301 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sohlgefälle | 3,5 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Länge | 86 km[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einzugsgebiet | 1.058,283 km²[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfluss am Pegel Steinau AEo: 116,2 km² Lage: 72 km oberhalb der Mündung |
NNQ (08.08.2015) MNQ 1961–2017 MQ 1961–2017 Mq 1961–2017 MHQ 1961–2017 HHQ (02.01.2003) |
101 l/s 328 l/s 1,44 m³/s 12,4 l/(s km²) 32,8 m³/s 89,5 m³/s | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfluss am Pegel Hanau[2][3] (87,0 % des Einzugsgebiets)[4] AEo: 921,2 km² Lage: 5 km oberhalb der Mündung |
NNQ (26.08.1964) MNQ 1957–2006 MQ 1957–2006 Mq 1957–2006 MHQ 1957–2006 HHQ (03.01.2003) |
1 m³/s 2,39 m³/s 10 m³/s 10,9 l/(s km²) 71,9 m³/s 160 m³/s | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abfluss[1][5] AEo: 1.058,28 km² an der Mündung |
MQ Mq |
10,97 m³/s 10,4 l/(s km²) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Ahlersbach (2478118), Auerbach, Ahlersbach (2478152), Hellgraben, Auerbach, Klingbach, Orb, Hirschbach, Bieber, Haselbach, Schandelbach, Etzelwiesengraben, Birkigsbach, Hasselbach, Lache, Doppelbiergraben | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Ramholzer Wasser, Grennelbach, Elmbach, Riedbach, Steinaubach, Ulmbach, Salz, Bracht, Gründau, Landwehr-Bach, Fallbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Kinzig-Stausee | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Großstädte | Hanau | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mittelstädte | Gelnhausen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kleinstädte | Schlüchtern, Steinau an der Straße, Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach, Langenselbold | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schiffbarkeit | nein (im Mittelalter von Gelnhausen bis zur Mündung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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flussabwärts aufgezählt:
- Elmbach (rechts)
- Steinebach (rechts)
- Ulmbach (rechts)
- Salz (rechts)
- Bracht (rechts)
- Orb (links)
- Bieber (links)
- Birkigsbach (links)
- Gründau (rechts)
- Lache (links) und
- Fallbach (rechts).
Eine umfassendere Aufstellung, die auch kleine Zuflüsse enthält, findet sich in der Liste der Fließgewässer im Flusssystem Kinzig (Main).
Orte an der Kinzig
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](in Flussrichtung von der Quelle zur Mündung, nur die kursiv markierten Orte sind direkte Anrainer)



- Sinntal
- Sterbfritz (Quelle)
- Sannerz
- Schlüchtern
- Vollmerz
- Herolz
- Schlüchtern
- Niederzell
- Steinau an der Straße
- Steinau
- Bad Soden-Salmünster
- Wächtersbach
- Biebergemünd
- Gelnhausen
- Linsengericht
- Gelnhausen
- Gründau
- Langenselbold
- Langenselbold
- Rodenbach (bei Hanau)
- Erlensee
- Hanau
- Hanau-Wolfgang
- Hanau-Lamboy
- Hanau-Innenstadt
- Hanau-Nordwest
- Hanau-Kesselstadt (Mündung in den Main)
Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kinzig gehört nach ökologischen Gesichtspunkten zur oberen Forellenregion. In ihr kommen u. a. folgende Fischarten vor:
Aal, Fluss- und Kaulbarsch, Brasse, Hecht, Rotfeder, Rotauge, Schuppenkarpfen, Europäischer Wels (Waller), Neunauge, Gründling, Bach- und Regenbogenforelle und Zander.[21]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Fluss war schon zur Römerzeit als Verkehrsweg von Bedeutung, wie die Anlage mehrerer Kastelle am Unterlauf belegt. Die Stelle, wo der Limes bei Erlensee-Rückingen die Kinzig kreuzt, wurde durch das Kastell Rückingen gesichert. Da die Römer schwere Lasten bevorzugt mit kleineren Schiffen oder gar Flößen durch Treideln transportierten, dürfte in Rückingen südlich des Kastells ein erheblicher Teil des Baumaterials und der Versorgungsgüter für die östliche Wetterau-Linie umgeschlagen worden sein. In direkter Nähe zur Flussmündung stand das Kastell Kesselstadt, einer der größten bekannten Kastellbauten am Limes, das aber wohl nur kurze Zeit existiert hat. Es wurde durch das Kastell Salisberg ersetzt, das in der Nähe auf einer leichten Erhebung über der Kinzig und der Mündung des Salisbachs stand.
Im Mittelalter kam der Kinzig eine Bedeutung bei der Sicherung des Landes durch Burgen zu, hierzu ist besonders die Pfalz Gelnhausen zu nennen, die von der Kinzig umflossen wurde. Wahrscheinlich ebenfalls in die Zeit Friedrich Barbarossas fallen weitere Burggründungen dieser Zeit in der Region, an der Kinzig selbst das Stadtschloss Hanau sowie die Wasserburg in Rückingen, die 1234 bzw. 1248 erstmals erwähnt werden; beide dürften jedoch schon etwas länger bestanden haben. 1405 ließ König Ruprecht von der Pfalz die Wasserburg in Rückingen zusammen mit einigen anderen Burgen der Region wegen Übergriffen auf Kaufleute zerstören.

Für Schifffahrt auf der Kinzig im Mittelalter gibt es besonders aus Gelnhausen eindeutige Belege. Neben dem Namen des Schiffertors gab es auch eine Schiffleute-Zunft und eine Schiffordnung. Die Schiffleute-Zunft existierte noch im 16. Jahrhundert. Transport erfolgte jedoch nur talwärts, was das Geschäft auf Dauer unrentabel machte.[22] Auch die Anlage von Mühlen und die Versandung des Flusses erschwerten die Schifffahrt und Flößerei. Der Konflikt zwischen Müllern und Flößern bestand bis ins 18. Jahrhundert.[23]
Um die Burg zwischen den Kinzigarmen in Hanau entwickelte sich die Stadt Hanau, Residenz der Herren und Grafen von Hanau. Vor ihrer Mündung in den Main schließt die Kinzig in einem Bogen nach Nordwesten die Stadt ein, was in der Neuzeit die Anlage von polygonalen Befestigungen der Alt- und Neustadt begünstigt hat. Nach der Niederlegung der Befestigungsanlagen 1806 wurden auch die meisten durch die Stadt verlaufenden Stadtgräben und Kinzigarme zugeschüttet. Erhalten geblieben ist von diesen allein ein Arm, der durch den Hanauer Schlossgarten fließt.
1601/02 gab es nochmals gemeinsame Bestrebungen des Isenburger Grafen Wolfgang Ernst zu Ysenburg und Büdingen und Philipp Ludwig II. von Hanau, die Kinzig durch Anlage von Wehren und Schleusen schiffbar zu machen. Der Ysenburger hoffte auf mögliche Abfuhr von Holz auf dem Wasserwege aus dem Büdinger Wald und auf Einnahmen durch einen Wasserzoll. Philipp Ludwig von Hanau war interessiert, die Verkehrsverbindungen seiner 1597 entstandenen Neustadt Hanau zu verbessern, wo er calvinistische Glaubensflüchtlinge aus den Spanischen Niederlanden und Frankreich angesiedelt hatte. Das Projekt scheiterte am Widerstand der Stadt Frankfurt und von Kurmainz, die bei Kaiser Rudolf II. intervenierten.[24]
Am 30. und 31. Oktober 1813 fand unmittelbar nördlich der Kinzig die Schlacht bei Hanau statt. Ein Gedenkstein an der Kinzigbrücke westlich der Hanauer Vorstadt erinnert an die Verwundung des bayrischen Generals Carl Philipp von Wrede.
Mühlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kinzig speiste früher viele Mühlen. Alle Betriebe davon sind heute stillgelegt, jedoch existieren noch einige Gebäude. In der nachfolgenden Liste bestanden die Mühlen nicht zur gleichen Zeit und sind flussabwärts aufgeführt. Die Mühlen in der Stadtbefestigung von Hanau lagen teilweise weit abseits der Kinzig, jedoch wurden die Kanäle von ihr gespeist.
| Bild | Name Alternativname | Beschreibung | Ortsteil | Koordinaten |
|---|---|---|---|---|
| Klingenmühle | an der Kinzig gelegen, 1356 als Hanclingen molendinum genannt. | Sterbfritz | ⊙ | |
| Eckenmühle Obermühle |
im südlichen Ortsbereich | Sannerz | ⊙ | |
| Untermühle Schloßmühle |
heutige Lärchenstraße | Sannerz | ⊙ | |
| Schlagmühle | Vollmerz | ⊙ | ||
| Steinmühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben gelegen | Vollmerz | ⊙ | |
| Gerlingsmühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben gelegen | Vollmerz | ⊙ | |
| Zimpetersmühle | Herolz | ⊙ | ||
| Dorfmühle Herolz | inmitten der Ortslage | Herolz | ||
| Alte Mühle Ried Mühle |
Der heutige Straßenname ist „Frohnwiesen“ (siehe „Kurfürstentum Hessen-Kassel“, Karte im Maßstab 1:25.000 von 1859) | Herolz | ⊙ | |
| Hutzelmühle Fuldische Mühle Walk-Mühle |
vor dem Krämertor, 1353 erwähnt | Schlüchtern | ||
| Hildebrandmühle Mühle im Sach Christenmühle [B 1] |
Schlüchtern | |||
| Klostermühle | im Hofbereich des früheren Klosters | Schlüchtern | ||
| Klöbersmühle Hofmühle |
am Untertor, 1285 erwähnt | Schlüchtern | ||
| Richtscheidermühle Riedscheider Mühle |
am südlichen Ortsausgang, 1331 erwähnt, auf Landkarte von 1859 noch eingezeichnet | Schlüchtern | ⊙ | |
| Städter Mühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben gelegen | Niederzell | ⊙ | |
| Rosenmühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben, Mühlenbetrieb 1948 eingestellt | Niederzell | ⊙ | |
| Papiermühle | Steinau | ⊙ | ||
| Hopfenmühle | Steinau | ⊙ | ||
| Walkmühle | Steinau | ⊙ | ||
| Herrenmühle | Sägemühle | Steinau | ⊙ | |
| Neumühle Neue Mühle |
Mahl- und Sägemühle | Steinau | ⊙ | |
| Schloßmühle | im Bereich des Kinzig-Mühlgrabens | Bad Soden | ||
| Mühle Kinzighausen | An einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben. 1481 erstmals belegt | Neudorf | ⊙ | |
| Neumühle Himmelauer Mühle |
an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben oberhalb der Papiermühle | Gelnhausen | ||
| Papiermühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Betriebsgraben, unterhalb der ehemaligen Neumühle | Gelnhausen | ⊙ | |
| Burgmühle | an einem Seitenarm der Kinzig | Gelnhausen | ⊙ | |
| Kinzigmühle | an einem von der Kinzig abgeleiteten Mühlgraben | Lieblos | ⊙ | |
| Rückinger Mühle | an der Kinzig, ehemals bis 1960 Getreidemühle, heute zur Stromerzeugung genutzt. | Rückingen | ⊙ | |
| Sandelmühle | in der Nähe der Kinzig, an einem eigenen Mühlengraben | Hanau | ⊙ | |
| Gewürzmühle Schneidmühle |
an der Kinzig, 1652 errichtet | Hanau | ⊙ | |
| Herrenmühle | Getreidemühle, 1402 erstmals erwähnt | Hanau | ⊙ | |
| Walkmühle | an einem Kanal, der von der Kinzig gespeist wurde | Hanau | ⊙ | |
| Pulvermühle | an einem Kanal, der von der Kinzig gespeist wurde | Hanau | ⊙ | |
| Papiermühle | an einem Kanal, der von der Kinzig gespeist wurde, später Papierfabrik | Hanau | ⊙ | |
| Walkmühlen | an einem Kanal, der von der Kinzig gespeist wurde | Hanau | ⊙ | |
| Tormühle | Hanau | |||
| Antonitermühle | Hanau | |||
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kinzigtal zwischen den Bergen von Vogelsberg und Spessart war seit dem Mittelalter eine wichtige Verkehrsverbindung sowohl für den Ost-West- als auch den Nord-Süd-Verkehr, wie schon der Beiname von Steinau an der Straße bezeugt. Hier verlief ein Teilstück der Via Regia oder Hohen Straße von Mainz über Frankfurt am Main nach Leipzig und Breslau. Heute folgt die Bundesautobahn 66 der Kinzigtalachse hinauf bis Fulda, sie hat die frühere Bundesstraße 40 ersetzt. Die von Nord nach Süd laufende Bundesstraße 276 quert dort das Tal, weitestgehend parallel zu ihr führt der Vogelsberger Südbahnradweg von Hartmannshain nach Wächtersbach. Außerdem führt der der Kinzigtalradweg als 67 km langer Teil des hessischen Radfernweg R3 (auch Rhein-Main-Kinzig-Radweg genannt) von der Quelle bis zur Mündung der Kinzig in den Main.[25] Für den Bahnverkehr von Frankfurt nach Fulda gibt es die Kinzigtalbahn (Hessen).
Zitat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Der 82 km lange Fluß gehört ganz dem preußischen Regierungsbezirk Cassel an und bildet die Scheide zwischen Spessart im Süden und Vogelsberg im Norden.“
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Willi Klein: Zur Geschichte des Mühlenwesens im Main-Kinzig-Kreis. Herausgegeben vom Hanauer Geschichtsverein 1844 e. V. und der Wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau, gegr. 1808 e. V., Hanau 2003, ISBN 3-935395-02-7 (= Hanauer Geschichtsblätter 40).
- Kurt Lotz: Die Erdgeschichte oder Geologie des hessischen Kinzigtales. Dausien, Hanau 1983, ISBN 3-7684-6359-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Retentionskataster Flussgebiet Kinzig (PDF 1,62 MB)
- Pegel bei Hanau auf der Seite des HLNUG
- Gewässersteckbrief und Maßnahmenprogramm 2478.1 ( vom 1. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) (Hinweise) → Übersicht über alle hessischen Flusssysteme (PDF, 1,7 MB) Untere Kinzig
- Gewässersteckbrief und Maßnahmenprogramm 2478.3 ( vom 1. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) (Hinweise) → Übersicht über alle hessischen Flusssysteme (PDF, 1,7 MB) Obere Kinzig
- Die Kinzig wird barrierefrei: Fische können wieder wandern. FR, 7. August 2009, Alexander Polaschek
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Topografische Karte 1:25.000 und WRRL Datenbank
- ↑ Pegel Hanau ( vom 3. März 2017 im Internet Archive), Gewässerkundliches Jahrbuch 2011, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
- ↑ Statistik Hanau / Kinzig, Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (abgerufen am 6. September 2013)
- ↑ Stammdaten Hanau / Kinzig
- ↑ Pegelwert Hanau vermehrt um den Gebietsabfluss des Resteinzugsgebietes (137,08 km²), ermittelt aus den Daten der Pegel Rück, Hainstadt, Goldbach, Harreshausen, Alzenau, Hanau, Kleinheubach und Frankfurt a. M. Osthafen
- ↑ Gewässer zweiter Ordnung, bei denen das Land sich an der Finanzierung der Unterhaltung beteiligt, Hessisches Wassergesetz (HWG) Vom 6. Mai 2005, Anlage 3 zu § 9 Abs. 4
- ↑ Das Bett eines natürlichen fließenden Gewässers zweiter und dritter Ordnung steht im Eigentum der Gemeinde, in der es liegt, Hessisches Wassergesetz (HWG), § 25 Gewässereigentum
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 270, „³Kinzig, die“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
- ↑ Heinrich Reimer: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau (= Hessisches Urkundenbuch. Abteilung 2 = Publikationen aus den k. preußischen Staatsarchiven. Bd. 48, ZDB-ID 503432-2). Band 1: 767–1300. Hirzel, Leipzig 1891, Nr. 22, (Neudruck. Zeller, Osnabrück 1965).
- ↑ Das Flussgebiet des Mains, bearb. v. Rüdiger Sperber, 1970
- ↑ Hoffmankarte des Ostspessarts (1584)
- ↑ Franckenland Atlas minor
- ↑ Le Cercle de Franconie
- ↑ Fürstabtei Fulda territorium. JB Homann (1716–1724)
- ↑ Grund- und Situationsriß über die im Amt Steinau und Schlüchtern befindlichen Städte, Dörfer und Höfe samt der darin gelegenen Mühlen
- ↑ Chur-Bayern im Jahr achtzehnhundertzwei
- ↑ Kissingen: Stadt- und Altlandkreis – Historischer Atlas von Bayern (HAB)
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 270, „Kinzig, die“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
- 1 2 3 4 5 Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
- 1 2 3 4 Karte des Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS)
- ↑ Kinzig, mein-biss
- ↑ Martin Eckoldt: Schiffahrt auf kleinen Flüssen Mitteleuropas in Römerzeit und Mittelalter. Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums 14, Oldenburg, Hamburg, München 1980 S. 84–86.
- ↑ Jürgen Ackermann: Die „Flöß- und Schiffbarmachung der Kinzig“ (1599–1716). In: Lutz Vogel u. a.: Mehr als Stadt, Land, Fluss. Festschrift für Ursula Braasch-Schwersmann. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2020. ISBN 978-3-87707-197-7, S. 70–74.
- ↑ Jürgen Ackermann: 1601/02: Warentransport auf der Kinzig oder auf der Frankfurt-Leipziger Landstraße? In: Büdinger Geschichtsblätter 18, 2004/2005, S. 341–344.
- ↑ Das Kinzigtal – entlang des hessischen R3, auf spessart-tourismus.de, abgerufen am 29. November 2023




