Kia Davis wurde in Liberia geboren, wuchs aber in den Vereinigten Staaten auf und absolvierte dort ein Studium an der St. Augustine’s University. Erste internationale Erfahrungen sammelte sie im Jahr 2006, als sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau im Vorlauf der 4-mal-400-Meter-Staffel zum Einsatz kam und damit zum Gewinn der Silbermedaille durch die US-amerikanischen Mannschaft beitrug. 2008 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia für Liberia startend mit 8,25s im Halbfinale über 60Meter Hürden aus. Im August desselben Jahres nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 24,31s und 53,99s jeweils in der ersten Runde über 200 und 400 Meter aus. Im Jahr darauf kam sie dann bei den Weltmeisterschaften in Berlin mit 56,85s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus, woraufhin sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 33 Jahren beendete. Anschließend war sie als Trainerin in Pittsburgh sowie in North Carolina tätig.