Kerkingen
Erscheinungsbild
Kerkingen Stadt Bopfingen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 54′ N, 10° 21′ O |
| Höhe: | 475 m ü. NN |
| Einwohner: | 947 (30. Sep. 2021)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 73441 |
| Vorwahl: | 07362 |
Kerkingen ist ein Ortsteil der baden-württembergischen Stadt Bopfingen. Zum Ort gehören die Weiler Edelmühle, Itzlingen und Meisterstall.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kerkingen wurde das erste Mal 1272 als Corkingen erwähnt. Im Ort bestand eine Wasserburg, die seit dem 13. Jahrhundert belegt ist. Der Ort kam 1806 an Bayern, mit dem Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg 1810 wurde er dem Königreich Württemberg angegliedert. Seit dem 1. Januar 1972 ist Kerkingen ein Stadtteil von Bopfingen.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „Im goldenen (gelben) Feld ein aufgeschlagenes Buch mit rotem Schnitt und silbernen (weißen) Blättern, belegt mit zwei blauen Augen.“ | |
| Wappenbegründung: Die Augen und das Buch sind das ikonografische Attribut der heiligen Ottilie, der in Kerkingen die Wallfahrtskirche und einer für die Augen heilsamen Quelle geweiht sind.
Das Wappen ist historisch begründet und heraldisch einwandfrei.[2] |
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kerkingen. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Neresheim (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 54). H. Lindemann, Stuttgart 1872, S. 331–336 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Kerkingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Stadt Bopfingen: Kerkingen. Abgerufen am 23. April 2026.
- ↑ Wappenbeschreibung bei „Deutsche Kommunalwappen“ nach Auskunft des Stadtarchivs Bopfingen; abgerufen am 25. Januar 2024.
