Kefalonia
| Kefalonia | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Ionisches Meer | ||||
| Inselgruppe | Ionische Inseln | ||||
| Geographische Lage | 38° 14′ N, 20° 34′ O | ||||
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| Länge | 48 km | ||||
| Breite | 30 km | ||||
| Fläche | 734,014 km² | ||||
| Höchste Erhebung | Megas Soros (Enos) 1628 m | ||||
| Einwohner | 40.000 54 Einw./km² | ||||
| Hauptort | Argostoli | ||||
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Eberwurzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen Lixouri und Mantzavinata ist die Art Carlina lanata zu finden. Sie blüht zwischen Juli und August, ihre Blütenfarbe ist rosa. Bei Argostoli ist die Doldige Golddistel (Carlina corymbosa) zu finden, die im August gelb blüht.[17]
Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Küsten Kefalonias sind Lebensraum der Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta). Das Hauptbrutgebiet befindet sich an der Südküste und liegt zwischen den Stränden Katelios, Mounda und Skala und steht seit 1983 unter Schutz. Die Schildkröten halten sich häufig in der Koutavos-Lagune bei Argostoli auf. Auf der Suche nach Futter schwimmen die Tiere jeden Morgen in den Fischerhafen.[18]
Eine weitere stark bedrohte Tierart ist die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus). Bereits in der Odyssee werden die Robben in der Meeresenge zwischen den Inseln erwähnt. Heute besteht zwar keine Gefahr mehr durch Fischernetze, aber durch Segel- und Motoryachten.
Sehenswürdigkeiten
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Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten sind 50 als Geosites Bestandteil des Geopark Kefalonia Ithaka, weitere (meist rein von kulturellem Interesse) sind erfasst und erwähnt, aber keine Geosites.
Strand Xi (Geosite Nr. 3)
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Der Sandstrand Xi liegt an der Ostseite des Kap Kounopetra, einer Halbinsel mit mehreren Buchten an der Südküste bei Lixouri und ist von steilen Tonfelsen begrenzt.
Melissani (Geosite Nr. 25)
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Am 7. Juli 1868 besuchte Heinrich Schliemann die Insel. Er konnte sich davon überzeugen, dass zwei Mühlen mit Wasser angetrieben werden, das vom Meer über Kanäle in Höhlen fließt. Dieses Wasser findet sich 16 Kilometer weiter in einem See der unterirdischen Melissani-Höhle wieder, deren Wasserspiegel sich allerdings über dem Meeresspiegel befindet. Wissenschaftler erklären das Phänomen heutzutage folgendermaßen: Das salzhaltige Meerwasser höherer Dichte vermischt sich demnach in den unterirdischen Hohlräumen mit dort ebenfalls hineinfließendem Oberflächen- und Regenwasser geringerer Dichte zu einem Misch-/Brackwasser mittlerer Dichte, welches dann im Gewichtsgleichgewicht zum salzhaltigen Meerwasser höher steht. Das salzhaltige Triebwasser für die Meerwassermühlen fließt also nur, wenn genügend Regenwasser unterirdisch für Verdünnung sorgt.
Der unterirdische See ist eine der Hauptattraktionen der Insel. In der Antike war der Ort eine Kultstätte des Hirtengottes Pan. In der Nähe befindet sich die Tropfsteinhöhle Drogarati.
Strand Myrtos (Geosite Nr. 34)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kieselstrand Myrtos im Norden ist gefürchtet für seine Strömungen.
Berg Aenos (Geosites Nr. 39 und 40)
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Der 1.628 Meter hohe Berg Enos wurde von den Venezianern aufgrund seiner dunklen Farbe Monte Negro genannt. Die Farbe geht auf die Griechische Tanne (Abies cephalonica) zurück, die in den griechischen Gebirgen endemisch ist. Zum ersten Mal taucht sie auf Münzen des 4. Jahrhunderts v. Chr. aus dem antiken Pronnous (bei Poros) auf, später wurde sie von den Venezianern beim Schiffbau verwendet. 1824 erklärte der Inselgouverneur Charles James Napier die Tannenwälder am Enos zum Naturschutzgebiet und veranlasste ihre Wiederaufforstung.
Weitere Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heimatmuseum unter der Korjialenios-Bibliothek in Argostoli
- Naturkundemuseum in Davgata
- Kirchenmuseum des orthodoxen Bistums Kefalonia in Peratata
- Dauerausstellung am Sitz der Focas-Cosmetatos Foundation in Argostoli
- Ehem. Schulgebäude im Stil der klassischen Moderne, errichtet 1933, entworfen von Thukydidis Valentis in Lixouri.
- Mehrere venezianische Burgen und Festungen, beispielsweise Assos und Agios Georgios
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Christentum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu dem ersten Kontakt mit dem Christentum soll es gekommen sein, als der Apostel Paulus auf seiner Fahrt von Kreta nach Rom im Golf von Argostoli Halt machte. Auf Kefalonia lebte und wirkte im 2. Jahrhundert der Gnostiker Epiphanes, der nach seinem Tod verehrt wurde. Er soll ein Nachfolger bzw. ein Sohn des Karpokrates gewesen sein, dessen historische Existenz allerdings umstritten ist. Er starb mit 17 Jahren und hinterließ das Werk Über die Gerechtigkeit. Seine Anhänger bauten ihm zu Ehren einen Tempel.
Im Dorf Markopoulo existiert ein Marienkult, dem zufolge am 15. August Schlangen auftauchen. Schon während der venezianischen Herrschaft lebten verschiedene Konfessionen auf der als liberal geltenden Insel, wobei die theologische Ausbildung zumeist in Italien erfolgte. Im 13. Jahrhundert wurde das katholische Bistum Kefalonia und von Franz von Assisi das Kloster Sissia gegründet. 1555 kam der spätere Inselheilige Gerasimos (1507–1579) nach Kefalonia und lebte zunächst als Einsiedler in einer Höhle. Sein Leichnam wird im Kloster St. Gerasimos aufbewahrt. 1916 wurde das Bistum Kefalonia in das Erzbistum Korfu eingegliedert. Mit der Auswanderung nach dem Erdbeben von 1953 nahm der Anteil der Katholiken ab, zumal orthodoxe Christen aus anderen Teilen Griechenlands zuwanderten. Die Zahl der verbliebenen Katholiken blieb dann über Jahrzehnte konstant; in den letzten Jahren kamen viele katholische Ausländer wie Polen oder Filipinos hinzu.
Judentum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem Fall Kretas (1645–1699) an die Türken kamen Kreter nach Kefalonia, darunter auch eine bedeutende Zahl an Juden. 1823 lebten 130 Juden auf Kefalonia.[19] Lord Byron schrieb während seines Aufenthaltes, dass auf der Insel „kein Unterschied zwischen Griechen und Juden besteht“.[20] Unmittelbar vor dem Holocaust lebten 388 Juden auf der Insel.[21] Im Juni 1944 wurden sie von den Nazis deportiert.[22]
Kirchen und Klöster
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kirchenbau hat sich aufgrund der venezianischen Herrschaft anders als auf dem griechischen Festland entwickelt. Die meisten Kirchen bestehen wie frühchristliche Kirchen aus einem großen Raum mit rechteckigem Grundriss. Ausgemalt sind die Räume mit Fresken. Der Glockenturm mit quadratischem Grundriss steht etwas abseits. Schutzpatron der Insel ist der Heilige Gerassimos, dessen sterbliche Überreste im gleichnamigen Kloster aufbewahrt werden. Ein beliebtes Ausflugsziel ist das Kloster Kipouria.
Verwaltungsgliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Insel Kefalonia war nach der Gemeindereform 1997 in acht Gemeinden unterteilt.[23] Diese wurden im Rahmen der Verwaltungsreform 2010 nach dem Grundsatz „jede Insel eine Gemeinde“ zum 1. Januar 2011 fusioniert zur Gemeinde Kefalonia (Δήμος Κεφαλονιάς Dímos Kefaloniás).[24]
Kefalonia war einer von griechenlandweit zwei Fällen, in denen die Fusion nicht glückte. Das Ziel Kosten zu senken, wurde nicht erreicht; gleichzeitig gab es viele Beschwerden über mangelnde Bürgernähe der neuen Verwaltung. Unter großer Zustimmung wurde die Fusion im März 2019 aufgelöst und in Anlehnung an den traditionellen Zuschnitt der ehemals drei Provinzen (επαρχία eparchía) wurde die Insel in drei Großgemeinden gegliedert. Die 1997 gebildeten Gemeinden bestehen als Gemeindebezirke fort.[25]
| Gemeinde | griechischer Name | Fläche (km²) | Einwohner 2011 | Sitz | Gemeindebezirke (Δημοτική Ενότητα) |
|---|---|---|---|---|---|
| Argostoli | Δήμος Αργοστολίου | 378,682 | 23.499 | Argostoli | Argostoli, Elios-Proni, Livathos, Omala |
| Lixouri | Δήμος Ληξουρίου | 119,341 | 7.098 | Lixouri | Paliki |
| Sami | Δήμος Σάμης | 288,552 | 5.204 | Sami | Erisos, Pylaros, Sami |
| Gesamt | 786,575 | 35.801 | |||
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fährverbindungen bestehen zu den Inseln Ithaka, Zakynthos und Lefkada. Letztere ist mit dem Festland über eine Brücke verbunden. Zudem bestehen Fährverbindungen der Reederei Levante Ferries von Sami nach Killini und Patras auf dem Peloponnes. Die KTEL-Genossenschaft betreibt Buslinien nach Patras und Athen, die ebenfalls die Fähre nutzen.
Zwischen den größten Städten der Insel, Argostoli und Lixouri, besteht eine Fährverbindung, die für den Inselverkehr selbst von großer Bedeutung ist. Der Flughafen Kefalonia wird ganzjährig von Athen angeflogen und saisonal europaweit von zahlreichen Chartergesellschaften.
Argostoli und Sami sind durch die Nationalstraße Ethniki Odos 50 verbunden.
Bildungsstätten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fachhochschulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Insel ist ein beliebter Studienort und profitiert vor allem im Winter von der Anwesenheit von Studenten. Die höhere Bildungseinrichtung TEI Ionion Nison unterhält zwei Standorte auf der Insel: in Lixouri bietet sie die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften und Musikinstrumentenbau an, in Argostoli Studien in Meeresbiologie. Darüber hinaus gibt es in Argostoli das Rokos-Vergotis-Konservatorium und die Nationale Marine-Akademie.
Wirtschaft
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Unter den Venezianern wurde hier der Korinthenanbau gefördert. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war dieser neben der Schifffahrt die Haupteinnahmequelle für die Bewohner. 1807 betrug die Korinthenproduktion neun Millionen Pfund. Ebenfalls von Bedeutung war die Ausfuhr von Wein und Bergamotte[26], teilweise auch Honig; Getreide und Obst wurden nur für den Eigenbedarf kultiviert. Exportiert wurde vor allem nach Frankreich und Italien.
Im Zweiten Weltkrieg brach der Export ein und erholte sich nicht mehr. In der Gegenwart von Bedeutung ist die Fischzucht, die Insel gehört zu den weltweit bedeutenden Erzeugern von Biofisch.
Seit der Antike wird auf Kefalonia Olivenöl erzeugt, spätestens im 18. Jahrhundert wurde das Olivenöl aus Kefalonia zu einem bedeutenden Exportprodukt der Venezianer, die es als Lebensmittel und als Zutat der Seifenherstellung europaweit vermarkteten.[27] 1848 wurden ca. 70.000 Barili (Fässer zu 68 Liter) exportiert.[28] Das Öl wurde in Deutschland als „Baumöl“ oder „Levantiner Öl“ vermarktet, die Qualität galt bis dahin als schlecht, da es von Kaufleuten mit dem Olivenöl anderer griechischer Inseln und des Festlandes gestreckt wurde, ein Großteil wurde nur noch industriell verwendet.[29] Wenige Jahre später änderte sich komplett die Qualität der Erzeugung und Vermarktung. Im Jahr 1851 war die Ausfuhr auf 16.000 Barili gefallen, dies wird in einem deutschen Kaufmannsverzeichnis mit der Hinwendung zu hochwertigen Speiseölen begründet, und die Qualität als „recht gut“ bezeichnet.[30] Im Jahr 1861 wurden 2797 Barili (Fässer) exportiert, davon 863 nach England, 314 nach Triest und 1620 nach Konstantinopel.[31] Dies fand insofern Erwähnung als dass eigentlich mit über 10.000 gerechnet wurde, es aber zu einer Missernte kam. Versendet wurde das Öl mit Schiffen des Österreichischen Lloyd, die zweimal wöchentlich von Kefalonia nach Triest fuhren.
Die herausragende Rolle als Schifffahrtsnation hat Griechenland den Inseln Andros, Chios und Kefalonia zu verdanken, auf denen nahezu alle griechische Reeder-Familien beheimatet sind.[32] Viele Kefalonier arbeiten daher in der Schifffahrt.
Wie auf allen griechischen Inseln hat auch auf Kefalonia der Tourismus große wirtschaftliche Bedeutung, jedoch in geringerem Umfang, als es möglich wäre. Restriktionen im Bausektor, das Verbot großer Anlagen sowie das Fehlen eines zentralen Ortes machen die Insel für den Massentourismus wenig lukrativ. So schrieb der Focus anno 2001 über die Insel in Anspielung auf Odysseus’ Heimat:
„… schaukelt sich seit Mitte der 90er ein stiller Jet-Set in der Wiege der europäischen Kultur. Madonna, Steven Spielberg, Jack Nicholson, Tom Hanks und Bruce Springsteen lockt nicht nur der rustikale Robola-Wein.“[33]
Kulinarisches
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Küche der Ionischen Inseln und somit auch die von Kefalonia ist stark von der venezianischen beeinflusst, darüber hinaus finden sich französische und westeuropäische Einflüsse. Aufgrund der Nachfrage durch Touristen nach griechischen Gerichten und durch kulturellen Austausch jüngeren Datums ist auch die griechische Küche verbreitet. Zudem gibt es einige inseltypische Spezialitäten wie Stockfisi (Trockenfisch oder Stockfisch, einst aus Nordeuropa importiert), Pligouri (ein Fleischeintopf) oder die Riganada, ein wie Fleisch gerösteter und gewürzter Zwieback sowie Tomaten in zahlreichen Variationen, vom Brotaufstrich bis zu paniert und frittiert in der Pfanne. Die Fleischpastete Kreatopita besteht aus verschiedenen Fleischsorten (Rind, Schwein, Ziege), Tomatenmark, Reis und Blätterteig, wobei dieser mit Wein statt mit Wasser zubereitet wird. Sofrito und Bourdeto sind weitere Gerichte. Als Dessert bekannt sind Komfeto, ein weißes Weich-Nougat mit Mandeln, sowie Mandoles, eine Spezialität aus gerösteten Mandeln und Zucker. Orgeat wird Orzata (griech. Soumada) genannt und ist auch in Flaschen erhältlich.
Wein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einer Sage nach hat Kephalos, der Sohn des Götterboten Hermes und Namenspatron der Insel, unter Obhut des Weingottes Dionysos den Weinbau nach Kefalonia gebracht. Endemisch ist hier der leichte und fruchtige Weißwein der Rebsorte Robola. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Sorte vor rund 400 Jahren aus Italien eingeführt wurde, wo sie jedoch nicht mehr existiert. Als Qualitätswein darf der Robola Kephallinias vermarktet werden. Angebaut wird Robola von den Winzern der Genossenschaft Agios Gerasimos (in der Nähe des gleichnamigen Klosters).
Olivenöl
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben Wein gilt das qualitativ hochwertige Olivenöl mit geschützter geografischer Angabe innerhalb der EU[34] als wichtiges Produkt von Kefalonia, obwohl es in vergleichsweise geringen Mengen produziert wird.
Käse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kefalonia hat 14 Molkereien, in denen rund 45 Tonnen täglich verarbeitet werden, die von rund 1200 Personen eingereicht werden.[35] Als Griechenland 1994 die geschützte Ursprungsbezeichnung für Feta geografisch definierte, wurde Kefalonia ausgenommen, so dass die in Griechenland sehr beliebte Feta Kefalonias nur als „weißer Käse“ oder „Fasskäse aus Kefalonia“ verkauft werden darf. Nach einer These ist Kefalonia sogar der Ursprungsort der Feta. Weiterhin aus Kefalonia stammt die Hartkäsesorte Kefalotyri, die auch als Saganaki zubereitet wird.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Den Namen der Insel trugen u. a. die Jugendstil-Vasenserie Cephalonia von Joh. Loetz Witwe und 1882 das Schiff Cephalonia der Cunard Line, des Weiteren die Schriftart Cephalonia von Letterhend.
Söhne und Töchter der Insel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe auch: Persönlichkeiten der Insel Kefalonia
- Georgios Bonanos (1863–1940), Bildhauer des Historismus
- Juan de Fuca (1536–1602), Seefahrer für Spanien, Entdecker der Juan-de-Fuca-Straße
- Georges Haldas (1917–2010), Schweizer Schriftsteller
- Spiridion Graf von Lusi (1741–1815), Diplomat im Dienst Friedrichs des Großen
- Photinos Panas (1832–1903 Paris), Professor der Augenheilkunde in Paris
- Constantine Phaulkon (1647–1688), Kanzler des Königreichs von Ayutthaya in Thailand
- Nikolaos Platon (1909–1992), Archäologe, Ausgräber des minoischen Palastes von Kato Zakros auf Kreta
- Dionysios Zakythenos (1905–1993), Historiker und Philosoph
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bruno Crevato-Selvaggi: Cefalonia veneziana: le vicende e l'amministrazione, in: Cefalonia e Itaka al tempo della Serenissima. Documentazione e cartografia in biblioteche venete, Biblion, Mailand 2013, S. 15–39. (academia.edu)
- Georg Biedermann: Die Insel Kephallenia im Altertum. München 1897.
- Joseph Partsch: Kephallenia und Ithaka – eine geographische Monographie. Justus Perthes, Gotha 1890. Digitalisat
- Bernhard Weinmann: Die Böden der Insel Kefallinia. Wilhelm Schmitz, Giessen 1964.
- Rüdiger Knapp: Die Vegetation von Kephallinia. O. Koeltz, Königstein 1965.
- Sabine Becht, Sven Talaron: Kefalonia & Ithaka. M. Müller, 2004, ISBN 3-89953-170-1.
- Matthias Steinhart, Eckhard Wirbelauer: Aus der Heimat des Odysseus. P. von Zabern Verlag, Mainz 2002.
- Christoph Schminck-Gustavus: Kephallonià. Auf den Spuren eines Kriegsverbrechens. Donat, Bremen 2004, ISBN 3-934836-66-6.
- Kefalonia. In: Die Zeit, Nr. 20/2008; Reisebericht
- Heinz Warnecke: Homers Wilder Westen. Die historisch-geographische Wiedergeburt der Odyssee. 2. Auflage. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-515-11621-3 (441 S.).
Belletristik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Albert Cohen: Solal. 1930 (französisch), Eisenbeißer. 1938, Die Schöne des Herren. 1968, Die Tapferen. 1969 (Tetralogie spielt teilweise auf Kefalonia, auf der in den Geschichten die „5 Tapferen“ leben).
- Louis de Bernières: Corellis Mandoline. 1994 (2001 mit Nicolas Cage und Penelope Cruz verfilmt: Corellis Mandoline).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Reisebericht von Viamichelin
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Concise statistical yearbook of Greece 2009
- ↑ Volkszählung: Knapp elf Millionen Einwohner ( des vom 14. September 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Militärgeschichtliche Mitteilungen. Militärgeschichtliches Forschungsamt 1967, S. 31.
- ↑ George Ferentinos et al.: Early seafaring activity in the southern Ionian Islands, Mediterranean Sea. In: Journal of Archaeological Science, online-Vorabveröffentlichung vom 10. Februar 2012, doi:10.1016/j.jas.2012.01.032
- ↑ zu den antiken Lokalisierungsversuchen bzgl. Same und Dulichion s. vor allem Strabon, Geographie, 10, 455 ff.
- ↑ Heinz Warnecke: Homers Wilder Westen. Die historisch-geographische Wiedergeburt der Odyssee. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018, 2. Auflage. ISBN 978-3-515-11621-3 (439 S.)
- ↑ Birgitta Eder: Überlegungen zur politischen Geographie der mykenischen Welt. In: Geographia Antiqua 8, 2009, S. 34.
- ↑ Vergleiche Polybios, Historien V.3 f.
- ↑ George Cornewall Lewis: Untersuchungen über die Glaubwürdigkeit der altrömischen Geschichte, übersetzt und erweitert von Felix Liebrecht, Erster Band, zweite Ausgabe. Carl Rümpler, Hannover 1863, S. 300 Anm. 50.
- ↑ Heinz Warnecke; Thomas Schirrmacher: Paulus im Sturm. Über den Schiffbruch der Exegese und die Rettung des Apostels auf Kephallenia. 2. Auflage. VTR, Nürnberg 2000, ISBN 3-933372-29-1 (183 S.).
- ↑ Heinz Warnecke: Die tatsächliche Romfahrt des Apostels Paulus. 2. Auflage. Verl. Kath. Bibelwerk, Stuttgart 1989, ISBN 3-460-04271-0 (164 S.).
- ↑ Paulus war nie auf Malta. In: Die Zeit, Nr. 52/1988; Besprechung der Dissertation von Heinz Warnecke, abgerufen am 2. August 2018
- ↑ Holy Metropolis of Cephalonia: St. Paul the Apostel, Bericht über drei internationale Konferenzen 1993, 1996 und 1999 hierzu mit weiteren Argumenten, abgerufen am 2. August 2018
- ↑ A. Warsberg: Ithaka. Wien 1887; Heinz Warnecke: Paulus im Sturm. VTR, 2000, S. 115 f.; Heinz Warnecke: Die tatsächliche Romfahrt des Apostels Paulus. Stuttgart 2/1989 (1/1987). (=Stuttgarter Bibelstudien 127).
- ↑ L. Klinkhammer: Der Stahlpakt endete im Bleihagel. Kephalonia und das deutsche Massaker an italienischen Soldaten. In: FAZ. 16. März 2002.
- ↑ orchids.de ( des vom 21. Juni 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Theodor Heinrich Hermann von Heldreich, August Mommsen: Die Pflanzen der attischen Ebene. J. Bergas, 1877, S. 46, S. 60, S. 73.
- ↑ Geosite No 13. Koutavos Lagoon. Kefalonia - Ithaca Geopark, abgerufen am 29. Juli 2025.
- ↑ George William Hamilton Fitzmaurice Orkney: Four Years in the Ionian Islands: Their Political and Social Condition. With a History of the British Protectorate. Chapman and Hall, 1864, S. 53.
- ↑ R. Martin (Hrsg.); George Gordon Byron Byron, Robert B. McGregor: The Byron Gallery of Highly Finished Engravings, Illustrating Lord Byron’s Works: With Selected Beauties from His Poems. Elucidated by Historical and Critical Notices; Together with a Sketch of His Life, Containing Important and Unpublished Matter. 1849.
- ↑ The Jewish Communities and Settlements in Greece. auf: jewishgen.org
- ↑ E. Droz: Kölner romanistische Arbeiten. Köln 2000, S. 98.
- ↑ Gesetz 2539/1997, «Συγκρότηση της Πρωτοβάθμιας Τοπικής Αυτοδιοίκησης.» ΦΕΚ 244A/4.12.1997, Άρθρο 1. Σύσταση δήμων και κοινοτήτων. S. 8812. PDF Online (griechisch)
- ↑ Kallikratis-Programm, Gesetz 3852/2010, «Νέα Αρχιτεκτονική της Αυτοδιοίκησης και της Αποκεντρωμένης Διοίκησης − Πρόγραμμα Καλλικράτης.» ΦΕΚ 87 A/7.6.2010, Άρθρο 1. Σύσταση δήμων. S. 1790. PDF Online (griechisch)
- ↑ Gesetz 4600/2019, ΦΕΚ 43 A/9.3.2019, Άρθρο 154. Τροποποίηση του άρθρου 1 του ν. 3852/2010. S. 1164. PDF Online (griechisch)
- ↑ Siegfried Bäumler: Heilpflanzenpraxis heute - Arzneipflanzenporträts: Heilpflanzenpraxis heute S. 103
- ↑ Walter Panciera: The Republic of Venice in the 18 Century. S. 88
- ↑ J. B. Henkel: Die Naturproducte und Industrieerzeugnisse im Welthandel S. 247
- ↑ Conversations-Lexicon der kaufmännischen Wissenschaften, 1846, S. 517
- ↑ Johann Christian Schedel: Allgemeines Waaren-Lexicon für Kaufleute, Fabrikanten, 1851 S. 92
- ↑ Austria Archiv für Gesetzgebung und Statistik auf den Gebieten der Gewerbe, des Handels und der Schiffahrt 1861. S. 11
- ↑ https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-26002-6_8 The Role of Greek Shipowners in the Revival of Northern European Shipyards in the 1950s
- ↑ Focus. 36-39, 2001
- ↑ DOOR-Eintrag, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Europäische Kommission
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