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Kehlstein

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Kehlstein
Ansicht des Kehlsteins mit Kehlsteinhaus aus den Umgäng. Im Hintergrund der Untersberg.
Ansicht des Kehlsteins mit Kehlsteinhaus aus den Umgäng. Im Hintergrund der Untersberg.
Höhe 1879 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Berchtesgadener Alpen
Koordinaten 47° 36′ 35″ N, 13° 2′ 45″ OKoordinaten: 47° 36′ 35″ N, 13° 2′ 45″ O
Kehlstein (Bayern)
Kehlstein (Bayern)

Der Kehlstein ist ein 1879 m ü. NHN hoher Nebengipfel des Hohen Gölls in den Berchtesgadener Alpen. Bekannt ist der Kehlstein für das 1938 kurz unterhalb seines Gipfels fertiggestellte Kehlsteinhaus.[1]

Es gibt zudem Quellen, wonach der Kehlstein früher (insbesondere in Österreich) womöglich auch als Göllstein bezeichnet wurde,[2][3] während jedoch in der Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Königssee“ im Landkreis Berchtesgaden vom 11. Dezember 1959 der Göllstein als ein benachbarter Gipfel des Kehlsteins ausgewiesen wird.[4]

Der Kehlstein gehört zur Gemarkung Eck der Gemeinde Berchtesgaden. Teile der bis kurz unter den Gipfel führenden Kehlsteinstraße liegen im gemeindefreien Gebiet Eck. Dem Kehlstein zugehörig vorgelagert ist wiederum der Salzberg, auf dem sich die Gnotschaften Obersalzberg sowie Untersalzberg I und II verteilen, die seit 1972 Gemeindeteile von Berchtesgaden sind.

Vom Gipfel führt ein Rundweg in Richtung der Mannlköpfe, über die der Mannlgrat-Klettersteig auf den Hohen Göll führt.

  • Vom Parkplatz Ofnerboden (1150 m ü. NHN) an der Roßfeldhöhenringstraße über die Dalsenwinkelstraße (leichte Wanderung, ca. 2 Stunden), auch für Mountainbike geeignet
  • Vom Parkplatz Ofnerboden über den Postensteig (mäßig schwierig)
  • Vom Parkplatz Sonneck an der Bergstation der Obersalzbergbahn (leichte Wanderung, ca. 2½ Stunden)
  • Von der Scharitzkehlalm über die Ligeretalm (leichte Wanderung, ca. 2 Stunden, nur außerhalb der Busbetriebszeiten!)

Weitere Zugangsmöglichkeiten siehe Kehlsteinstraße mit Kehlsteinlinie sowie dem Kehlsteinlift (Kehlsteinaufzug), der direkt im Vestibül des Kehlsteinhauses endet.

Commons: Kehlstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Kehlsteinhaus / Eagle’s Nest, Angaben dazu von Deutsche Bahn AG, Unternehmensbereich Personenverkehr, Marketing eCommerce, online unter dbregiobus-bayern.de.
  2. Leopold Ziller: Die Bergnamen des Flachgaus und des Tennengaus, PDF, siehe Abschnitt zu Göll mit explizitem Hinweis auf Kehlstein und Göllstein, S. 16 von 53 Seiten in der biogeographischen Datenbank der Zobodat, online unter zobodat.at.
  3. Johannes Kühnel: Geologie des Berchtesgadener Salzberges. Schweizerbart, 1929, S. 449 (google.de [abgerufen am 30. Mai 2026]).
  4. Bayerisches Gesetz-und Verordnungsblatt vom 28. Dezember 1959, PDF, hierunter auch die Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Königssee“ im Landkreis Berchtesgaden vom 11. Dezember 1959, in dem es in § 2 auf S. 14 von 24 Seiten heißt:
    „Die Grenze des Schutzgebietes fällt im Osten, Süden und Westen mit der Landesgrenze zusammen. Die nördliche Grenze läuft am Schottmalhorn (Reiter Alpe) beginnend und den Hinterseegraben absteigend entlang der Staatswaldgrenze — den Hintersee und Zauberwald einschließend — (...) bis zum Königssee (Malerwinkl) und zum hinteren Brandkopf, Scharitzkehl, Kehlstein und in südöstlicher Richtung über die Mandlköpfe zur Höhen-Kote 2245 am Göllstein zur Landesgrenze.“
    Demnach handelte es sich bei Kehlstein und Göllstein um zwei verschiedene Berggipfel.