Karl E. Weick
Karl Edward Weick (* 31. Oktober 1936 in Warsaw, Indiana; † 21. Mai 2026[1]) war ein US-amerikanischer Psychologe und Professor für Organisationsverhalten und -psychologie an der Ross School of Business der University of Michigan. Er galt als einer der renommiertesten Organisationsforscher weltweit.[2] Besonders einflussreich sind seine Arbeiten zu Organisieren als Prozess, Sensemaking, Enactment, loser Kopplung, Improvisation und Hochzuverlässigkeitsorganisationen.[2]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weick studierte ab 1954 an der Wittenberg University in Springfield, Ohio, und schloss dort 1958 mit dem Bachelor of Arts ab.[3] Anschließend studierte er Psychologie an der Ohio State University, wo er 1960 den Master of Arts und 1962 den Ph.D. erwarb.[3] Nach seinem Studium war Weick von 1962 bis 1965 Assistant Professor of Psychology an der Purdue University in West Lafayette, Indiana.[3] Von 1965 bis 1972 lehrte er an der University of Minnesota in Minneapolis, zunächst als Associate Professor und ab 1968 als Professor of Psychology; zugleich leitete er dort von 1968 bis 1972 das Laboratory for Research in Social Relations.[3] Von 1969 bis 1970 war er Gastprofessor am Institute for Social Psychology der Universität Utrecht in den Niederlanden.[3] 1972 wechselte er an die Cornell University in Ithaca, wo er zunächst Professor of Psychology and Organizational Behavior und von 1977 bis 1984 Nicholas H. Noyes Professor of Organizational Behavior and Professor of Psychology war.[3] 1974 nahm er zudem eine Gastprofessur im Organizational Theory Program der Stanford University wahr.[3] Von September 1983 bis Juli 1984 war er Thomas F. Gleed Professor of Business and Finance an der Seattle University und von Juli 1984 bis Januar 1988 Harkins and Co. Centennial Chair in Business Administration an der University of Texas at Austin.[3] 1988 übernahm Weick an der University of Michigan die Rensis Likert Collegiate Professur of Organizational Behavior and Professor of Psychology; 2002 wurde er dort Rensis Likert Distinguished University Professor of Organizational Behavior and Psychology.[3] Während seines Studiums heiratete Weick 1957 Karen Lee Eickhoff; aus der Ehe gingen drei Söhne hervor.[3]
Zu Weicks Auszeichnungen gehören der Distinguished Career Award der Organization and Management Theory Division der Academy of Management im Jahr 1986, der Irwin Award for Distinguished Scholarly Contributions und der Best Article of the Year Award der Academy of Management Review im Jahr 1990.[3] 2004 erhielt er die Ehrendoktorwürde als Doctor of Economics der Universität St. Gallen sowie den Harry and Miriam Levinson Award der American Psychological Foundation.[3]
Zusammenfassung von Weicks Arbeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Theoretische Überlegungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weicks frühes Hauptwerk The Social Psychology of Organizing setzte bereits im Titel eine Verschiebung gegenüber Daniel Katz und Robert L. Kahns The Social Psychology of Organizations: Nicht die Organisation als stabile Einheit, sondern das fortlaufende Organisieren sollte im Mittelpunkt stehen.[4] In einer späteren Rückschau beschrieb Weick diese Prozessperspektive als Versuch, organisationale Phänomene in Begriffen von Vorläufern, Sequenzen, Routinen, Wiederholungen, Bewegung, Erwartung, Werden und beabsichtigten wie unbeabsichtigten Folgen zu verstehen.[5] Weick nahm eine aktivitätsorientierte Perspektive ein, bevorzugte beispielsweise managen (Verb) vor Management (Nomen) und organisieren (Verb) vor Organisation (Nomen), um die Aktivität im Denken zu verankern.[6]
Weick betrachtete Organisationen als sinngenerierende Systeme (engl. sensemaking systems), die ihre Selbstwahrnehmung rückblickend ständig neu erzeugen, wobei sie ihre Umwelt und sich selbst beobachten.[6] Mitglieder von Organisationen bestätigen das Ergebnis dieser Erzeugung sich selbst und anderen Mitgliedern gegenüber und erzeugen (Enactment) so ihre jeweilige Version von Wahrheit, Richtigkeit und dem entsprechenden Verhalten (vgl. Unternehmenskultur).[6] Dabei verstand Weick unter Sensemaking weit mehr als bloße Interpretation (Auslegung).[6] Sensemaking erzeugt eine eigene soziale Realität.[6]
„Leute wissen, was sie denken, wenn sie sehen, was sie sagen
people know what they think when they see what they say“
Somit findet Sinnerzeugung immer im Rückblick statt, als unablässiges Zusammenweben von Sinn aus Glauben, unausgesprochenen Annahmen, Erzählungen, unausgesprochenen Regeln für die Entscheidungsfindung und den daraus resultierenden Handlungsoptionen.[6] Einmal in Worte gefasst, verändern sich die Inhalte wieder, weil Worte nur unvollständige Container für Sinn sind und der sinnerzeugende Prozess über die Worte in eine andere Richtung gelenkt wird.[6] Zudem wird Sinn über die selektive Wahrnehmung, wo einzelne Teile der Wirklichkeit unterschiedlich oder gar nicht wahrgenommen werden, noch weiter verändert.[6]
Festlegungen müssen in einer solchen fließenden Welt immer wieder neu begründet werden.[6] Es entsteht ein endloser Strom von sinnerzeugenden Begründungen, am offensichtlichsten während Sitzungen, die Weick als sinngenerierende Gelegenheiten betrachtete.[6] Nur diejenigen, die zur Sitzung erscheinen, können dem komplexen erzeugten Sinn folgen.[6] Weick nannte sieben kennzeichnende Merkmale für die Sinnerzeugung in Organisationen.[7] Sinnerzeugung
- basiert auf der Konstruktion des Selbst, weil die Selbstwahrnehmung immer wieder neu erzeugt wird.
- ist retrospektiv (zurückblickend), ein nie endender Prozess der Vergangenheitsverarbeitung aus einem kontinuierlichen Fluss von Wahrnehmungen.
- produziert eine zweckmäßige Umwelt, weil Menschen den Sinn ihrer eigenen Welt erzeugen. Indem sie das tun, erzeugen sie auch gleichzeitig einen Teil dieser Welt, produzieren also rekursive Realität – bis die Welt „Sinn ergibt“. Dabei ist Plausibilität wichtiger als Korrektheit, so dass widersprüchliche Fakten „übersehen“ oder wegdiskutiert werden.
- ist sozial, weil sie aus den Interaktionen der Menschen einer Organisation entsteht.
- ist kontinuierlich, da sie nie anfängt oder endet, sondern immer im Fluss bleibt.
- konzentriert sich auf Hinweise und wird aus Hinweisen erzeugt, d. h., dass von vertrauten Referenzpunkten ausgegangen wird. Die Kontrolle über diese Referenzpunkte ist eine Machtquelle, weil die Sinnerzeugung anderer von den Referenzpunkten abhängt.
- wird mehr von Plausibilität als von Genauigkeit getrieben, da Menschen nach dem handeln, was ihnen plausibel erscheint, unabhängig davon, ob man es messen kann.
Weick, Kathleen M. Sutcliffe und David Obstfeld präzisierten später, Sensemaking verwandle Umstände in eine Situation, die ausdrücklich in Worte gefasst und dadurch zum Ausgangspunkt für Handeln werde.[8] Damit verschiebt sich der Schwerpunkt von Entscheidung als Wahl zwischen Alternativen hin zum Zusammenspiel von Handeln, Deuten, Sprache, Identität und sozialem Kontext.[8] Der Beitrag formulierte Sensemaking zugleich stärker zukunfts- und handlungsorientiert und rückte Fragen von Identität, Emotion, Sensegiving, Persuasion und Macht deutlicher in den Vordergrund.[8]
Weick beschrieb diese Vorgänge immer wieder an Beispielen aus der Realität, seien es schottische Produzenten von Wollkleidung, die Giftkatastrophe des Union Carbide-Werkes in Bhopal, Indien, oder der Feuertod einer Löschmannschaft im Mann Gulch, Montana.[9] Seine Analyse des Mann-Gulch-Feuers versteht die Katastrophe als Zusammenbruch von Rollensystemen und Sinnbildung in einer minimalen Organisation und leitet daraus Resilienzquellen wie Improvisation, virtuelle Rollensysteme, eine Haltung der Weisheit und respektvolle Interaktion ab.[9]
Das Konzept der losen Kopplung geht in Weicks Arbeiten auf Vorarbeiten des Neurologen Robert B. Glassman und weiterer Organisationstheoretiker zurück und wurde von Weick insbesondere für Bildungsorganisationen sowie für Hochrisikoorganisationen fruchtbar gemacht.[10][4] Lose Kopplung beschreibt dabei nicht einfach das Gegenteil enger Kopplung, sondern eine Form der Verbindung, in der Elemente aufeinander bezogen bleiben, ohne einander vollständig zu determinieren.[4] Der Nutzen loser Kopplungen liegt in Flexibilität und Pufferung, während ihr Problem darin besteht, dass Veränderungen in einem Teilbereich nur schwer in andere Bereiche des Systems übertragen werden können.[6][4] Allen Organisationen gemeinsam ist die Behandlung von unsicheren, uneinheitlichen und sich verändernden Informationen.[6] Trotz der Fassade von Rationalität befinden sich Organisationen in einem permanenten Prozess von Subjektivität, Vorstellungen und Zufälligkeit.[6]
Hochzuverlässigkeitsorganisationen und Achtsamkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein weiterer Schwerpunkt von Weicks Arbeit lag auf Organisationen, die unter gefährlichen Bedingungen nahezu fehlerfrei arbeiten müssen, etwa Kernkraftwerke, Flugzeugträger, Flugsicherung, Feuerwehreinheiten, Notaufnahmen oder auch stark getaktete Restaurantküchen.[11] Weick erklärte die Leistungsfähigkeit solcher High Reliability Organizations nicht durch starre Routinen, sondern durch besondere Sensibilität und Achtsamkeit gegenüber schwachen Hinweisen auf drohende Veränderungen oder Gefahren.[11] In seiner Arbeit mit Kathleen M. Sutcliffe verband er dies mit dem Begriff eines mindful management, das sich der eigenen Erwartungen, der Begrenztheit dieser Erwartungen und der Notwendigkeit ständiger Korrekturen bewusst bleibt.[4] Diese Perspektive steht im Gegensatz zu Managementmodellen, die vor allem Vereinfachung und Standardisierung empfehlen; Weick forderte Führungskräfte vielmehr dazu auf, ihre Wahrnehmung komplexer zu machen, um Überraschungen besser begegnen zu können.[11]
Theoriebildung und Schreibstil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weicks Konzept der disciplined imagination beschreibt Theoriebildung als einen Prozess, in dem Forschende gedankliche Variationen erzeugen, auswählen und behalten, statt Theorie lediglich als lineare Ableitung aus Methodenregeln zu behandeln.[4] Gute Theorie ist in dieser Perspektive nicht nur validiert, sondern auch nützlich, plausibel, interessant, erzählerisch nachvollziehbar und fähig, unerwartete Verbindungen sichtbar zu machen.[4] In der Rezeption wurde Weicks Schreib- und Denkstil häufig als ungewöhnlich, bildreich und metaphorisch beschrieben, weil er Beispiele aus Jazz, Literatur, Sport, Katastrophen, Alltagsbeobachtungen und Managementpraxis miteinander verbindet.[12][4] Diese Collage-Technik ist für Weicks Theoriebildung nicht bloß Stilmittel, sondern Teil einer Forschungsweise, die Material danach auswählt, ob es theoretisch sättigt, zugänglich ist und relevante Einsichten ermöglicht.[4]
Praxisbezogene Ratschläge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weick gab Managern zehn Ratschläge, wie sie in Anbetracht obiger Ausführungen besser managen können.[6]
- Verfallen Sie angesichts von Unordnung nicht in Panik – es ist besser, etwas Unordnung zuzulassen und die Information aufzunehmen, anstatt sie herauszufiltern und zu übersehen.
- Nichts kann jemals vollständig erledigt werden – Alles, was Sie tun, hat Auswirkungen jenseits der beabsichtigten, auch indirekte und langsame Wirkungen.
- Chaotische Aktivität ist besser als ordentliche Inaktivität – Sinnerzeugung entsteht aus der Aktivität; keine Aktivität erzeugt somit auch nicht viel Sinn.
- Die wichtigste Entscheidung ist oft die unscheinbarste – Entscheidungen darüber, was erhaltenswert in Ordnern, Dateien oder sonst wo vorgehalten wird, sind die Grundlage für zukünftige Aktivitäten. Solche Entscheidungen erscheinen unwichtig, aber sie erhalten eine Vergangenheit, aus der wir die Gegenwart und die Zukunft konstruieren.
- Es gibt keine Lösung – Es gibt keine einfachen Antworten; kaum etwas ist richtig oder falsch. Lernen Sie zu improvisieren, und erhalten Sie ein tolerables Niveau an Vernunft.
- Vermeiden Sie Nutzen-Denken – Gute Anpassung im Heute reduziert die Optionen für die Zukunft. Die starke Konzentration auf Nutzen im Jetzt kann den zukünftigen Nutzen völlig unmöglich machen. Es ist besser, eine gewisse Unordnung im System zu behalten und so Optionen für die Zukunft zu haben.
- Die Landkarte ist das Land – Wenn Manager die Vergangenheit analysieren, erzeugen sie eine Erfahrungs-Landkarte. Projiziert man diese Landkarte auf die Zukunft, egal wie stark die Landkarte die Wahrheit auch vereinfacht, dann ist sie eine Richtschnur, die mehrfach durchdacht wurde, und wird damit zum besten verfügbaren Wegweiser.
- Planen Sie das Organigramm neu – Lassen Sie sich nicht von der konventionellen Darstellung der Organisation einfangen. Formulieren Sie neu, schreiben Sie um, und ersetzen Sie beispielsweise die Titel mit der Wirkung, die die Personen auf Sie haben.
- Visualisieren Sie ihre Organisation als evolutionäres System – Betrachten Sie, was sich entwickelt, was Sie tun können und was getan werden könnte. Betrachten Sie auch, was nicht getan werden kann und was Sie nicht können.
- Machen Sie sich selbst kompliziert – Überlegen Sie unterschiedliche Ursachen, alternative Lösungen, neue Situationen, kompliziertere Lösungen und genießen Sie es.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis 2006 umfasste Weicks Werk sieben Bücher sowie mehr als 170 Zeitschriftenartikel und Buchkapitel.[2] The Social Psychology of Organizing, erstmals 1969 veröffentlicht und 1979 überarbeitet, gilt als Klassiker der Organisationsforschung, wurde in fünf Sprachen übersetzt und von Inc Magazine 1996 zu den neun besten Wirtschaftsbüchern gezählt.[2] 2006 widmete Organization Studies Weicks Werk ein Sonderheft, das seine Forschung zugleich würdigen und kritisch weiterentwickeln sollte.[2] Die Beiträge des Sonderhefts knüpften unter anderem an seine Arbeiten zu Organisieren, Sensemaking, Institutionen, Metaphern, Prozessdenken und interorganisationalen Beziehungen an.[2] In der organisationswissenschaftlichen Rezeption wurde Weick als Forscher beschrieben, der die Sprache und die zentralen Fragen des Feldes verändert hat, ohne eine geschlossene Schule zu gründen.[12][4]
Diskussion um Holub-Gedicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In mehreren Artikeln griff Weick auf eine Geschichte zurück, die ursprünglich durch den ungarischen Nobelpreisträger Albert Szent-Györgyi erzählt wurde und in einem Gedicht des tschechischen Dichters Miroslav Holub in der Literaturbeilage der Times erschienen war.[13] Weick veröffentlichte das Gedicht mit einigen oberflächlichen Unterschieden teilweise ohne Quellenangabe und teilweise mit Nennung von Szent-Györgyi oder Holub, ohne zu erläutern, dass es sich im Wesentlichen um eine wortgetreue Übernahme handelte.[13] Das Plagiat wurde durch Thomas Basbøll und Henrik Graham in einem Artikel thematisiert.[13] In einer Erwiderung bestritt Weick das Plagiat und schrieb, er habe den ursprünglichen Artikel mit Holubs Gedicht verloren und die Geschichte nach bestem Vermögen rekonstruiert.[14] Basbøll und Graham hielten diese Erklärung für unzureichend, weil die rekonstruierte Fassung ihrer Ansicht nach zu nah am Original blieb.[13]
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ausgewählte englischsprachige Bücher:
- The Social Psychology of Organizing. Addison-Wesley, Reading, MA 1969; 2. Auflage 1979.
- Sensemaking in Organizations. Sage Publications, Thousand Oaks 1995, ISBN 0-8039-7177-X.
- Making Sense of the Organization. Blackwell, Oxford 2001.
- mit Kathleen M. Sutcliffe: Managing the Unexpected: Assuring High Performance in an Age of Complexity. Jossey-Bass, San Francisco 2001.
Zwei seiner Bücher sind auch auf Deutsch erhältlich:
- Der Prozeß des Organisierens. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-06039-2 (auch als Taschenbuchausgabe, 1995; Titel des engl. Originals: The Social Psychology of Organizing)
- mit Kathleen M. Sutcliffe: Das Unerwartete managen. Wie Unternehmen aus Extremsituationen lernen. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-94238-6.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Karl E. Weick im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Karl E. Weick an der University of Michigan, mit CV ( vom 5. August 2025 im Internet Archive) (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Robert Long: In Tribute to Prof. Karl E. Weick. In: safetyrisk.net. 25. Mai 2026, abgerufen am 29. Mai 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 5 6 Sutcliffe, K. M., Brown, A. D., & Putnam, L. L. (2006). Introduction to the special issue: Making sense of organizing: In honor of Karl Weick. Organization Studies, 27(11), 1573–1578. https://doi.org/10.1177/0170840606068327
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Weick, K. E. (2007). Curriculum vita. University of Michigan. https://www.bus.umich.edu/facultybios/cv/karlw.pdf
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Czarniawska, B. (2005). Karl Weick: Concepts, style and reflection. The Sociological Review, 53(1_suppl), 267–278. https://doi.org/10.1111/j.1467-954X.2005.00554.x
- ↑ Weick, K. E. (2017). Perspective construction in organizational behavior. Annual Review of Organizational Psychology and Organizational Behavior, 4, 1–17. https://doi.org/10.1146/annurev-orgpsych-032516-113043
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Pugh, D. S., & Hickson, D. J. (1996). Writers on Organizations (5. Aufl.). Penguin Books, S. 124–129.
- ↑ Weick, K. E. (1995). Sensemaking in Organizations. Sage Publications.
- 1 2 3 Weick, K. E., Sutcliffe, K. M., & Obstfeld, D. (2005). Organizing and the process of sensemaking. Organization Science, 16(4), 409–421. https://doi.org/10.1287/orsc.1050.0133
- 1 2 Weick, K. E. (1993). The collapse of sensemaking in organizations: The Mann Gulch disaster. Administrative Science Quarterly, 38(4), 628–652. https://doi.org/10.2307/2393339
- ↑ Weick selbst nennt als Quelle der Idee den Neurologen Robert B. Glassman: Glassman, R. B. (1973). Persistence and loose coupling in living systems. Behavioral Science, 18(2), 83–98. https://doi.org/10.1002/bs.3830180202
- 1 2 3 Coutu, D. L. (2003). Sense and reliability: A conversation with celebrated psychologist Karl E. Weick. Harvard Business Review, 81(4), 84–90. https://hbr.org/2003/04/sense-and-reliability
- 1 2 Gioia, D. A. (2006). On Weick: An appreciation. Organization Studies, 27(11), 1709–1721. https://doi.org/10.1177/0170840606068349
- 1 2 3 4 Basbøll, T., & Graham, H. (2006). Substitutes for strategy research: Notes on the source of Karl Weick’s anecdote of the young lieutenant and the map of the Pyrenees. Ephemera, 6(2), 194–204. PDF ( vom 19. Juli 2008 im Internet Archive)
- ↑ Weick, K. E. (2006). Dear editor: A reply to Basbøll and Graham. Ephemera, 6(2), 193. http://www.ephemerajournal.org/sites/default/files/6-2basboell-graham.pdf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weick, Karl E. |
| ALTERNATIVNAMEN | Weick, Karl Edward; Weick, K. E. |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Psychologe und Organisationsforscher |
| GEBURTSDATUM | 31. Oktober 1936 |
| GEBURTSORT | Warsaw, Indiana, USA |
| STERBEDATUM | 21. Mai 2026 |