Ursprünglich befand sich der Distrikt in der Provinz Kunar. 2001 wurde er in die neugegründete Provinz Nuristan eingegliedert.[6]
Nach der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 in Afghanistan und dem damit einhergehendem Arbeitsplatzverlust vieler Menschen in Kabul zogen viele gebürtige Kamdeshis zurück in ihrem Geburtsdistrikt. Im Jahr 2022 beschlossen die Ältesten der Dörfer in Kamdesh, dass die Zedern, die zuvor Jahrhunderte von den Einheimischen vor illegaler Abholzung bewahrt wurden, entschlossen, dass jeder Zurückgezogene eine Zeder fällen darf, um sich in den Bergdörfern von Kamdesh ein Haus zu bauen.[7]
12Estimated Population of Afghanistan 2022-23.(PDF; 1,8 MB)National Statistic and Information Authority Afghanistan,April 2022,S.60,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am22.Mai 2023;abgerufen am 3.Oktober 2022(Paschtu,persisch,englisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/nsia.gov.af
↑Angriff auf Isaf-Soldaten: Nato startet Offensive gegen Taliban. In: Der Spiegel. 5.Oktober 2009, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 1.August 2022]).
↑Christoph Reuter:(S+) Afghanistan - Expedition in die verbotenen Berge: »Sie sind Fremde, Ihnen kann ich vertrauen«. In: Der Spiegel. 29.Juli 2022, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 1.August 2022]).
↑"Afghanistan" political map, 1986, United States Central Intelligence Agency
↑Janita Hämäläinen:Afghanistan: SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter in den Urwäldern des »Emirates«. In: Der Spiegel. 24.September 2022, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 24.September 2022]).