Julio Fis begann in seiner Heimatstadt Guantánamo mit dem Handballspiel.
1997 bekam er aufgrund des Geschäfts zwischen dem ungarischen Spitzenclub KC Veszprém und dem kubanischen Verband um Fis’ Landsmann Ivo Díaz[2] die Möglichkeit, in Ungarn zu spielen; zunächst in Győr, dann ein Jahr später in Nyíregyháza.
Nach nur einer Saison kehrte er zurück nach Spanien und heuerte bei BM Valladolid an, wo er 2003 die Copa ASOBAL sowie 2005 die Copa del Rey gewann; außerdem wurde er in der Saison 2004/05 Torschützenkönig der Liga ASOBAL. Mit dieser Empfehlung ging er 2005 erneut zu BM Ciudad Real. Hier gewann er 2006 die Copa ASOBAL, die EHF Champions League und die EHF European Club Championship sowie 2007 die Meisterschaft. In der Saison 2006/07 litt Fis an einer hartnäckigen Verletzung am linken Knie, musste dreimal operiert werden und fiel während des beinahe kompletten Ligabetriebes aus. Deshalb ließ er sich ab Sommer 2007 zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Ion Belaustegui für zwei Jahre an CB Ciudad de Logroño ausleihen, um seine alte Form wiederzufinden. In der spanischen ersten Liga in sieben Spielzeiten aktiv, warf er 1008 Tore.[3]
Da er sein Knieleiden nicht überwinden konnte, zog er sich im Sommer 2008 vom aktiven Sport zurück.[4][5]