2021 wurde die Außenangreiferin mit dem Cristo Rey Volleyball Club Dritte in der Liga ihres Heimatlandes und gewann danach mit Deportivo Soan die Meisterschaft in der zweithöchsten Spielklasse Perus. Nachdem ihr Team auch die Aufstiegsrunde als Erster meisterte, stand die Sportlerin noch in derselben Spielzeit mit dem Club aus dem Distrikt Puente Piedra in der Beletage des Volleyballs der Republik auf dem Spielfeld. Eine Saison später schmetterte und baggerte sie in einem anderen Teil der Erde um Bälle und Punkte. Mit MaccabiNazareth wurde sie Zehnte in der israelischen Premier League. Für das Spieljahr 2023/24 kehrte sie in den drittgrößten Staat Südamerikas zurück und wurde Achte mit dem Hauptstadtverein. Anschließend war sie in Europa aktiv. Mit Raiffeisen Volley Toggenburg belegte sie den zehnten Platz in der Swiss League und stand im Achtelfinale des Landespokals. Dass sie für ihre Mannschaft eine Verstärkung war, belegen unter anderem zwei Berichte aus der Liga. In einer Begegnung gegen die NLZ Volleyball Academy erzielte sie die meisten Angriffspunkte für den Wattwiler Sportverein.[2] In einer Partie gegen Volley Lugano wurde sie als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.[3] Seit der Rückkehr aus der Schweiz gehört sie wieder zum Kader von Deportivo Soan.[4]
Von 2017 bis 2019 war Payano mit verschiedenen Partnerinnen hauptsächlich auf ihrem Heimatkontinent unterwegs. 2022 qualifizierte sie sich gemeinsam mit Jeneiry Rosario als Dritte für die Weltmeisterschaft in Rom.[5] Das Duo blieb jedoch in Italien satz- und sieglos. Die in der Provinz Monseñor Nouel geborene Athletin schaffte auch ein Jahr später mit Bethania Almánzar als Vierte der Vorausscheidung die Reise zu den Welttitelkämpfen.[6] Die Resultate im mexikanischen Tlaxcala waren jedoch genauso ernüchternd wie im Jahr zuvor. Besser lief es im Juni vor der WM, als das dominikanische Beachpaar bei den Zentralamerika- und Karibikspielen nach dem ungefährdeten Gruppensieg auch die Hürden Runde der Sechzehn, Viertelfinale und Vorschlussrunde unbeschadet überstand und erst im Endspiel von den Puerto-Ricanerinnen María González und Allanis Navas gestoppt werden konnte.[7] Drei Wochen nach den Welttitelkämpfen starteten Almánzar und Payano bei den Panamerikanischen Spielen und wurden Dritte im Pool hinter den Silbermedaillengewinnerinnen Brandie und Melissa sowie Erika und Michelle. Nach der Niederlage in der Runde der Zwölf konnte sich das Team von der Insel Hispaniola in zwei weiteren Spielen den neunten Platz im Gesamtklassement sichern und unter anderem die Paraguayerinnen hinter sich lassen, die nur Elfte wurden.[8]
2024 wurden Crismil Paniagua und Julibeth Payano beim Finalwettbewerb der NORCECA Continental Tour ebenso Vierte wie beim anschließenden Qualifikationswettbewerb für die Olympischen Spiele. Ein Jahr später trat Letztere mit Yari Cleto im September beim Turnier in Punta Cana an, qualifizierte sich als Dritte zum dritten Mal für eine Weltmeisterschaft[9], konnte jedoch auch mit Paniagua in Adelaide ihr Ergebnis der ersten beiden Versuche nicht verbessern.