Julia Hofer
Julia Hofer (* 1994 in Klagenfurt) ist eine österreichische Musikerin (Bassgitarre, Violoncello, Songwriting).
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hofer stammt aus einer musikalischen Familie; ihr Vater unterrichtet Trompete, ihre Mutter Geige. Sie erhielt bereits mit acht Jahren klassischen Cellounterricht an der Musikschule Spittal.[1] Sie absolvierte diverse Wettbewerbe – darunter „Prima la musica“, wo sie mehrfach den ersten Platz erreichte. Mit 16 Jahren begann sie zudem E-Bass zu lernen, um in Bands mitspielen zu können. Parallel zum Cello studierte sie E-Bass am Konservatorium Klagenfurt bei Uli Langthaler. Anschließend erwarb sie Masterabschlüsse an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Willi Langer und Gina Schwarz (mit einem Erasmus-Semester in Köln) und an der Popakademie in Mannheim.[2]
Hofer, die seit 2018 Interviews, Playing- und Lessonsvideos für den YouTube-Kanal des Musikhauses Thomann mit Musikern wie Marcus Miller, Billy Sheehan, Richard Bona und Michael League produzierte,[3] wurde durch ihre YouTube-Videos international bekannt. Zudem ist sie eine der gefragtesten Bassistinnen im deutschsprachigen Raum. Seit 2021 spielt sie im Ensemble der Vereinigten Bühnen Wien[4] und wirkte als Live- und Studiomusikerin von Frank Schätzing, Martin Verdonk Mastersessions, Filous, Wenzel Beck, Mike Marshall oder Bootsy Collins.[3] Zudem trat sie in der ARD Sportschau, bei Starmania, mit den Heavytones oder den No Angels auf.[4]
Gemeinsam mit dem Pianisten David Helbock (und den Gästen Lorenz Raab, Veronika Harcsa, Mahan Mirarab) legte sie 2025 das Album Faces of Night bei ACT vor,[5][6] das laut The Times zu den besten Jazzalben des Jahres 2025 gehörte.[7]
Außerdem ist Hofer Dozentin an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt.[3] Zudem hat sie seit März 2023 mit „Julia's Bass Lab“ eine regelmäßig erscheinende Workshop-Kolumne in der Fachzeitschrift Gitarre & Bass[8].
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thomas Dorfer: Julia Hofer - eine besondere Künstlerin mit besonderen Talenten. In: meinbezirk.at. 5. Mai 2021.
- Julia Hofer. In: Österreichischer Jazzpreis. 2025.
- Julia Hofer bei Discogs
- Julia Hofer bei MusicBrainz (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Laura Quedritsch: Stefan Raab, No Angels und Starmania: Kärntnerin erobert die internationalen Musikbühnen. In: Kleine Zeitung. 6. Oktober 2024, abgerufen am 19. Februar 2026.
- ↑ Arnd Fuchs: Story: Julia Hofer. In: Bassprofessor. Januar 2021, S. 22 (bassprofessor.info).
- 1 2 3 David Helbock / Julia Hofer Duo. In: jazz-fun.de. 2026, abgerufen am 19. Februar 2026.
- 1 2 David Helbock Julia Hofer Duo. In: jazz-fun.de. 2026, abgerufen am 19. Februar 2026.
- ↑ Ulla Pilz: "Faces of Night": David Helbock und Julia Hofer. In: ORF. 24. September 2025, abgerufen am 19. Februar 2026.
- ↑ Friederike Westerhaus: “Faces of Night”: Duo-Debüt von David Helbock & Julia Hofer. In: NDR. 11. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2026.
- ↑ The best jazz albums of 2025, The Times, 9. Dezember 2015
- ↑ Julia Hofer: Julia’s Bass Lab: Drei Basslinien, die mein Spiel verändert haben! In: Gitarre & Bass. 15. März 2023.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hofer, Julia |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Musikerin (Bassgitarre, Cello, Songwriting) |
| GEBURTSDATUM | 1994 |
| GEBURTSORT | Klagenfurt am Wörthersee |