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Jules Pappaert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jules Pappaert
Personalia
Geburtstag 5. November 1905
Geburtsort Ukkel, Belgien
Sterbedatum 30. Dezember 1945
Sterbeort Enghien, Belgien
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1923–1928 Union Saint-Gilloise 43 (15)
1928–1930 Daring Club Brüssel SR 38 0(6)
1930–1938 Union Saint-Gilloise 133 0(1)
1938–1945 Enghien Sport 67 0(0)
1941–1942 → Fléron FC (Leihe) 8 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1932–1934 Belgien 4 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Jules Pappaert (* 5. November 1905 in Ukkel; † 30. Dezember 1945 in Enghien) war ein belgischer Fußballspieler. Der Abwehrspieler nahm an der Weltmeisterschaft 1934 teil.

Jules Pappaert begann seine Karriere 1923 bei Union Saint-Gilloise und spielte dort bis 1928, ehe er zum Daring Club Brüssel SR wechselte. Nach zwei Jahren kehrte er zu Union Saint-Gilloise zurück und gewann drei Meisterschaften. In dieser Zeit blieb das Team 60 Spiele in Folge ungeschlagen. 1938 schloss er sich dem drittklassigen Verein Enghien Sport an, für den er bis 1945, nur unterbrochen durch eine einjährige Leihe zum Zweitligisten Fléron FC, auflief.

Nationalmannschaft

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Pappaert debütierte im Dezember 1932 in der belgischen Nationalmannschaft beim Freundschaftsspiel gegen Österreich. Bei den Qualifikationsspielen zur Weltmeisterschaft 1934 gegen Irland und die Niederlande führte er das belgische Team als Kapitän auf das Spielfeld. Anschließend stand er im belgischen Kader für die Weltmeisterschaft 1934, kam allerdings im einzigen Spiel der Roten Teufel, der 2:5-Niederlage im Achtelfinale gegen Deutschland, nicht zum Einsatz. Nach dieser Niederlage schied Belgien aus dem Turnier aus.[1] Insgesamt absolvierte er vier Länderspiele.[2]

Union Saint-Gilloise

Nach Jules Pappaert wurde die Pappaert-Trophäe benannt, die das Team aus der ersten, zweiten oder dritten belgischen Liga erhält, das die meisten Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war.[3]

Einzelnachweise

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  1. ↑ World Cup 1934 finals. In: rsssf.org. RSSSF, abgerufen am 16. Februar 2026 (englisch).
  2. ↑ Jules Pappaert. In: transfermarkt.com. Abgerufen am 16. Februar 2026 (englisch).
  3. ↑ Le Trophée Pappaert, c'est reparti! In: dhnet.be. 1. Oktober 2018, abgerufen am 16. Februar 2026 (französisch).