Josef Rick
Josef Rick (* 17. April 1912 in Düsseldorf; † 18. Dezember 2001 in Erkelenz) war ein deutscher Politiker (CDU). Ab 1979 war er Landrat.
Leben und Beruf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Besuch der Volksschule und des Realgymnasiums begann er eine Schriftsetzerlehre und legte 1932 die Gehilfenprüfung als Schriftsetzer ab. Drei Semester studierte er der Universität Köln. Er war danach bis zum Verbot 1936 als Schriftleiter der Wochenzeitung Michael und der Monatszeitschrift Die Wacht. Er studierte dann und wurde schriftstellerisch (unter dem Pseudonym Wolf Hammer) tätig. Von 1940 bis 1945 leistete er Wehrdienst.
Ab 1946 leitete er die Abteilung Jugendbuch im Düsseldorfer Verlag L. Schwann. Von 1954 bis 1955 war er Redakteur und stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung Michael, von 1956 bis 1977 Pressechef des Westdeutschen Rundfunks. Außerdem war er freier Journalist. 1946 war er auch Mitbegründer der CDU in Erkelenz im Rheinland.
Er war katholisch, verheiratet und hatte vier Kinder.
Abgeordneter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom 20. April 1947 bis zum 8. März 1956 war Rick Mitglied des Landtags des Landes Nordrhein-Westfalen. Er wurde jeweils im Wahlkreis 005 Erkelenz direkt gewählt. Am 8. März 1956 schied er während der dritten Wahlperiode aus.
Von 1946 bis 1979 war er Mitglied des Kreistages des Kreises Erkelenz bzw. (ab 1972) Mitglied des Kreistages des Kreises Heinsberg.
Öffentliche Ämter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vom 8. November 1948 bis 31. Dezember 1971 war er Landrat des Kreises Erkelenz und nach der Gebietsreform vom 1. Januar 1972 bis zum 17. Oktober 1979 Landrat des Kreises Heinsberg.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 9. Juli 1969 wurde Rick das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland und am 29. August 1978 das Große Verdienstkreuz[1] verliehen. 1984 wurde er Ehrenbürger von Midlothian (District Council in Schottland).
Veröffentlichungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]als Autor:
- Der Rudergänger. Erzählungen. 1939.
als Herausgeber:
- Der feuerrote Ball. Jugendbuch. 1937.
- Bücherei der Jugend. 10 Bände. 1946–1950
als Mitherausgeber:
- Das helle Segel. Jugendbuch. 1936.
- Die Wacht. 2 Bände. 1946–1947.
- Gesang im Feuerofen. Bildband. 1947; 3. Auflage und 4., neubearbeite Auflage 1979.
- Verbrannte Erde. Bildband. 1949.
- mit K. Barisch und F. Krings: Erkelenz. Bildband. 1980.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rick, Josef. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1004.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 31, Nr. 5, 9. Januar 1979.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rick, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1912 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
| STERBEDATUM | 18. Dezember 2001 |
| STERBEORT | Erkelenz |