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Jonathan Bullock

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Jonathan Bullock

Jonathan Bullock (* 3. März 1963 in Nottingham, England) ist ein britischer Politiker.

Bullock ging zunächst zur Nottingham High School und studierte dann an der Portsmouth University Politikwissenschaften. Nach dem Abschluss arbeitete er für die Parlamentsabgeordneten Andrew Stewart und Sir Richard Ottaway. Er arbeitete dann in Werbeagenturen, bei der Advertising Association und bei der British Roard Federation, um dann Politikreferent beim Chartered Institute of Logistics and Transport in the UK zu werden.[1]

Als Politiker trat er der Conservative Party bei und blieb dort Mitglied bis 2012. Er kandidierte bei der britischen Unterhauswahl 1992 für den Wahlkreis Manchester Gorton und bei der Unterhauswahl 2001 im Wahlkreis Gedling. Dies schlug ebenso fehl wie seine Kandidatur für das Europäische Parlament 2004 im Wahlbereich East Midlands. 2007 wurde er in den Kettering County Council gewählt und konnte den Sitz 2011 verteidigen.

2012 trat er zur Partei UKIP über, nachdem er interne Kritik am Kurs der Torys und der Parteiführung um David Cameron geübt hatte. Er kandidierte 2013 und 2017 für den Nottingham County Council und 2014 erneut für das Europäische Parlament, wurde jedoch nicht gewählt. Als aber Roger Helmer von seinem Abgeordnetenmandat 2017 zurücktrat, rückte Bullock im August 2017 nach. Im Dezember 2018 trat er aus der UKIP aus und wechselte im Februar 2019 zur Reform UK von Nigel Farage. Er blieb in der Fraktion der Europa der Freiheit und der direkten Demokratie. 2019 wurde er bei der Europawahl wiedergewählt. Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU schied auch Bullock am 31. Januar 2020 aus dem Europäischen Parlament aus.

Im November 2025 wurde Bullock vorgeworfen, Bestechungsgelder aus Russland angenommen zu haben.[2]

Commons: Jonathan Bullock – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. jonathanbullockmep.uk (Memento vom 9. Juni 2019 im Internet Archive)
  2. Nigel Farage urged to root out Reform links to Russia after jailing of Nathan Gill. In: The Guardian (Ben Quinn, Rowena Mason und Kiran Stacey). 21. November 2025, abgerufen am 2. Mai 2026.