Liberaldemokratische Partei (Japan)
| Liberaldemokratische Partei | |||||||||||||
| Jiyūminshutō (自由民主党) | |||||||||||||
| Liberal Democratic Party of Japan | |||||||||||||
| Parteivorsitz (sōsai) | Sanae Takaichi | ||||||||||||
| Stellvertretender Vorsitz | Taro Aso | ||||||||||||
| Generalsekretär | Hiroshi Moriyama | ||||||||||||
| Exekutivratsvorsitz | Shun’ichi Suzuki | ||||||||||||
| PARC-Vorsitz | Itsunori Onodera | ||||||||||||
| Parlamentsangelegenheiten | Tetsushi Sakamoto | ||||||||||||
| Fraktionsvorsitz im Sangiin | Keizō Takemi | ||||||||||||
| Gründung | 15. November 1955 | ||||||||||||
| Hauptsitz | 1-11-23 Nagatachō, Chiyoda, Präfektur Tokio | ||||||||||||
| Abgeordnete im Shūgiin | 191/465 (Nov. 2024)[1] | ||||||||||||
| Abgeordnete im Sangiin | 114/240 (Nov. 2024)[1] | ||||||||||||
| Staatliche Zuschüsse | 17,5 Mrd. Yen (2018)[2] | ||||||||||||
| Internationale Verbindungen | ehemals IDU (Gründungsmitglied) | ||||||||||||
| Website | www.jimin.jp | ||||||||||||
| Offizieller Name | Gebräuchlicher Name (meist Vorsitzender) (Apr. 2024) |
Abgeordnete (18. Jan. 2024)[13] |
Wichtige Parteiämter (Jan. 2024) |
Minister (Jan. 2024) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Seiwa Seisaku Kenkyūkai | 清和政策研究会 | Abe-Faktion | 98 | 0 | |
| Shikōkai | 志公会 | Asō-Faktion | 56 | Vizevorsitz | 5 |
| Heisei Kenkyūkai | 平成研究会 | Motegi-Faktion | 53 | Generalsekretär, Wahlstrategiekommission | 3 |
| Kōchikai | 宏池会 | Kishida-Fakton | 46 | Parteivorsitzender (=Premierminister) | 4 (inkl. Premier) |
| Shisuikai | 志帥会 | Nikai-Faktion | 38 | 2 | |
| Kinmirai Seiji Kenkyūkai | 近未来政治研究会 | Moriyama-Faktion | 8 | Exekutivratsvorsitz | 1 |
| ohne Faktion oder in nicht voll eigenständigen Gruppen (z. B. Tanigaki, Ishiba) | 79 | Politikforschungsrat, Parlamentsangelegenheiten | 4 (inkl. 1 Tanigaki) | ||
Die offiziellen Namen der Faktionen setzen sich oft aus Regierungsdevisen (Heisei) oder anderen interpretierbaren Bezeichnungen (Kinmirai Seiji, dt. „Politik der nahen Zukunft“) und Forschungsrat (研究会, kenkyūkai) zusammen. Diese Bedeutungsarmut reflektiert die Tatsache, dass die Faktionen abgesehen von Verbindungen zu bestimmten Interessengruppen kaum programmatisch fassbare politische Ziele verfolgen. Deshalb werden sie in der medialen Berichterstattung auch meist mit ihrem gegenwärtigen, manchmal auch nach ehemaligen Vorsitzenden bezeichnet. So wurde beispielsweise die Faktion von Shizuka Kamei, das Shisuikai, bis zu dessen Parteiaustritt als Kamei-Faktion (亀井派, Kamei-ha) bezeichnet. Danach hieß sie „ehemalige Kamei-Faktion“ (旧亀井派, Kyū-Kamei-ha), bis sich ein neuer Faktionsführer durchgesetzt hatte. Nach Spaltungen oder Neugründungen werden Faktionen manchmal zunächst als Gruppe bezeichnet (z. B. Nikai-Gruppe für Atarashii Nami; japanisch 二階グループ, Nikai-Gurūpu), ehe erkennbar wird, dass sich die Neubildung im Faktionssystem der LDP etabliert.
Geschichte der Faktionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Faktionen der LDP begannen sich unmittelbar nach der Gründung der Partei 1955 zu formieren. Bis 1957 hatten sich acht Führungspolitiker herauskristallisiert, die um die Führung der Partei konkurrierten. Dieses Acht-Faktionen-System hatte bis Ende der 1960er Jahre Bestand. Danach formierten sich die Faktionen Anfang der 1970er Jahre neu, und es entstanden fünf größere Faktionen. In dieser Zeit entwickelten sich auch formellere Strukturen: Die Faktionen hatten feste Büros und klar zugewiesene Führungspositionen, die mit den drei wichtigsten Führungspositionen der Partei (tō-san’yaku) korrespondierten. Auch die innerparteilichen Entscheidungsprozesse, also die Verhandlungen unter den Faktionen, wurden in dieser Zeit formalisiert. Für die Besetzung von Parteiposten wurde ein Senioritätssystem eingeführt, das sich an der Anzahl der errungenen Wiederwahlen eines Abgeordneten orientierte. Man benötigte:
- zwei Wiederwahlen für einen Ausschussposten im Shūgiin oder den stellvertretenden Vorsitz in einem PARC-Ausschuss
- drei Wiederwahlen für einen Staatssekretärsposten („Vizeminister“)
- vier Wiederwahlen für den Vorsitz in einem PARC-Ausschuss
- fünf Wiederwahlen für den Vorsitz in einem Shūgiin-Ausschuss
- und sechs oder mehr Wiederwahlen, um Minister zu werden.
Dieses Senioritätssystem wurde bis zum Machtverlust 1993 konsequent angewendet, auch wenn vorzeitige Beförderungen (抜擢人事, batteki jinji) besonders in den frühen Jahren immer wieder vorkamen. Die Anzahl von Kabinettsposten verhielt sich weitgehend proportional zur zahlenmäßigen Stärke der Faktionen, und die drei Führungspositionen der Partei wurden nahezu immer auf drei Faktionen verteilt. Eine wichtige Rolle bei der Besetzung von Partei- und Regierungsposten spielten auch die Branchenabgeordneten (zoku-giin), die sich auf bestimmte Politikfelder spezialisieren und enge Beziehungen zur Ministerialbürokratie unterhalten.[14]
Seit dem Amtsantritt von Parteipräsident Ikeda Hayato versprach jeder Parteivorsitzende, die Macht der Faktionen zu brechen; tatsächlich wurden die Geschäfte jedoch immer wie gehabt weitergeführt. Auch Premierminister Junichirō Koizumi hatte vielfach angekündigt, das Habatsu-System zurückzudrängen. Einige Maßnahmen zeigten Erfolg: In der vorgezogenen Wahl 2005 stellte Koizumi teilweise faktionsunabhängige Kandidaten gegen die Postprivatisierungsgegner auf, die die Partei verlassen hatten. Allerdings blieb auch dadurch die Anziehungskraft der bestehenden Faktionen im Wesentlichen unbeeinträchtigt. 2007, ein Jahr nach dem Ende der Ära Koizumi waren nur 57 der 305 LDP-Unterhausabgeordneten und 19 der 83 Oberhausabgeordneten ohne Zugehörigkeit zu einer Faktion.
Für die Wahl des LDP-Parteivorsitzenden (und damit meist: des Premierministers) spielen die Faktionen seit den Reformen der 1990er Jahre heute nicht mehr die bestimmende Rolle früherer Jahrzehnte, was schon dadurch illustriert wird, dass seit Koizumi nur zwei Faktionsvorsitzende (Tarō Asō 2008 und Fumio Kishida 2021) zum Parteivorsitzenden gewählt worden ist. Die LDP-Kandidatennominierung bei Unterhauswahlen verläuft im Einmandatswahlkreissystem zwangsläufig zentralisiert (mit nur vereinzelten Ausnahmen wie 2014 im 1. Wahlkreis der Präfektur Fukuoka) und auch die finanzielle Wahlkampfunterstützung wurde durch die Reform der Parteienfinanzierung stärker in der Parteizentrale gebündelt. Und so hat die Abhängigkeit der Faktionsmitglieder abgenommen und damit auch der Druck, sich in parteiinternen Machtkämpfen loyal zu verhalten. Die Vergabe von Posten etwa im Kabinett,[15] in Parlamentsausschüssen oder im politischen Forschungsrat der Partei hängt aber nach wie vor stark von der Faktionsmitgliedschaft ab. Insgesamt hat die Institutionalisierung der Faktionen, wie sie sich besonders ab den 1960er Jahren in der Zeit der „fünf großen“ Faktionen entwickelt hat, seit den 1990ern wieder abgenommen. Gleichzeitig deutet sich eine stärkere sachpolitische Geschlossenheit der Faktionen an: In einigen politischen Richtungsdebatten bildet die Faktionalisierung nun stärker politisch-inhaltliche Differenzen in der Partei ab.[16][17]
Im Zuge des 2023 öffentlich gewordenen Skandals um nicht deklarierte schwarze Kassen vor allem der Abe-Faktion, der auch zur Entfernung der meisten Abe-Faktionsmitglieder aus Kabinett und Parteivorstand führte, versprach der Parteivorsitzende Kishida einmal mehr grundlegende innerparteiliche Reformen; drei der fünf großen Faktionen (Kishida, Abe, Nikai) kündigten im Januar 2024 ihre Auflösung an.[18][19][20][21]
Fraktionen im nationalen Parlament
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die LDP-Parlamentsfraktionen im nationalen Parlament sind (Stand: September 2021) im Abgeordnetenhaus Jiyūminshutō – Mushozoku no Kai (自由民主党・無所属の会, „Liberaldemokratische Partei – Versammlung der Unabhängigen“) und im Rätehaus Jiyūminshutō – Kokumin no Koe (自由民主党・国民の声, „Liberaldemokratische Partei – Stimme des Volkes“). Ihnen gehören auch einige parteilose Abgeordnete an. Die Präsidenten der beiden Kammern sind fraktionslos.
Wahlergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]National
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wahlsiege als stärkste Partei unterstrichen, absolute Mehrheiten fett.
| Jahr | Unterhauswahlergebnisse | Oberhauswahlergebnisse | Oberhauszusammensetzung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kandidaten | Direktwahl | Verhältniswahl | Mandate gesamt |
Kandidaten | Präfekturwahlkreise | Nationaler Wahlkreis (ab 1983: Verhältniswahl) |
Mandate gesamt | ||||||
| Stimmenanteil | Mandate | Stimmenanteil | Mandate | Stimmenanteil | Mandate | Stimmenanteil | Mandate | ||||||
| Bei Parteigründung | 299/467 | 118/250 | |||||||||||
| 1956 | 118 | 56,0 % | 42/75 | 36,5 % | 19/52 | 61/127 | 122/250 | ||||||
| 1958 | 413 | 57,8 % | 287/467 | – | 287/467 | ||||||||
| 1959 | 101 | 52,0 % | 49/75 | 41,2 % | 22/52 | 71/127 | 132/250 | ||||||
| 1960 | 399 | 57,6 % | 296/467 | – | 296/467 | ||||||||
| 1962 | 100 | 47,1 % | 48/75 | 46,4 % | 21/52 | 69/127 | 142/250 | ||||||
| 1963 | 359 | 54,7 % | 283/467 | – | 283/467 | ||||||||
| 1965 | 95 | 44,2 % | 46/75 | 47,2 % | 25/50 | 71/125 | 140/250 | ||||||
| 1967 | 342 | 48,8 % | 277/467 | – | 277/467 | ||||||||
| 1968 | 93 | 44,9 % | 46/75 | 46,7 % | 25/52 | 71/127 | 137/250 | ||||||
| 1969 | 328 | 47,6 % | 288/486 | – | 288/486 | ||||||||
| 1971 | 94 | 44,0 % | 41/75 | 44,5 % | 21/50 | 62/125 | 131/249 | ||||||
| 1972 | 339 | 46,9 % | 271/491 | – | 271/491 | ||||||||
| 1974 | 95 | 39,5 % | 43/76 | 44,3 % | 19/54 | 62/130 | 126/250 | ||||||
| 1976 | 320 | 41,8 % | 249/511 | – | 249/511 | ||||||||
| 1977 | 77 | 39,5 % | 45/76 | 35,8 % | 18/50 | 63/126 | 124/249 | ||||||
| 1979 | 322 | 44,6 % | 248/511 | – | 248/511 | ||||||||
| 1980 Shū-San-Doppelwahl |
310 | 47,9 % | 284/511 | – | 284/511 | 77 | 43,3 % | 48/76 | 42,5 % | 21/50 | 69/126 | 135/250 | |
| 1983 | 90 | 43,2 % | 49/76 | 35,3 % | 19/50 | 68/126 | 137/252 | ||||||
| 1983 | 339 | 45,8 % | 250/511 | – | 250/511 | ||||||||
| 1986 Shū-San-Doppelwahl |
322 | 49,4 % | 300/512 | – | 300/512 | 83 | 45,1 % | 50/76 | 38,6 % | 22/50 | 72/126 | 143/252 | |
| 1989 | 78 | 30,7 % | 21/76 | 27,3 % | 15/50 | 36/126 | 109/252 | ||||||
| 1990 | 338 | 46,1 % | 275/512 | – | 275/512 | ||||||||
| 1992 | 82 | 45,2 % | 49/76 | 33,3 % | 19/50 | 68/126 | 107/252 | ||||||
| 1993 | 285 | 36,6 % | 223/511 | – | 223/511 | ||||||||
| 1995 | 66 | 25,4 % | 31/76 | 27,3 % | 15/50 | 46/126 | 111/252 | ||||||
| 1996 | 355 | 38,6 % | 169/300 | 32,8 % | 70/200 | 239/500 | |||||||
| 1998 | 87 | 30,5 % | 30/76 | 25,2 % | 14/50 | 44/126 | 103/252 | ||||||
| 2000 | 337 | 41,0 % | 177/300 | 28,3 % | 56/180 | 233/480 | |||||||
| 2001 | 76 | 41,0 % | 44/73 | 38,6 % | 20/48 | 64/121 | 111/247 | ||||||
| 2003 | 336 | 43,9 % | 168/300 | 35,0 % | 69/180 | 237/480 | |||||||
| 2004 | 83 | 35,1 % | 34/73 | 30,0 % | 15/48 | 49/121 | 115/242 | ||||||
| 2005 | 346 | 47,8 % | 219/300 | 38,2 % | 77/180 | 296/480 | |||||||
| 2007 | 84 | 31,6 % | 23/73 | 28,1 % | 14/48 | 37/121 | 83/242 | ||||||
| 2009 | 326 | 38,6 % | 64/300 | 26,7 % | 55/180 | 119/480 | |||||||
| 2010 | 84 | 33,4 % | 39/73 | 24,1 % | 12/48 | 51/121 | 84/242 | ||||||
| 2012 | 337 | 43,0 % | 237/300 | 27,6 % | 57/180 | 294/480 | |||||||
| 2013 | 78 | 42,7 % | 47/73 | 34,7 % | 18/48 | 65/121 | 115/242 | ||||||
| 2014 | 352 | 48,1 % | 222/295 | 33,1 % | 68/180 | 290/475 | |||||||
| 2016 | 73 | 39,9 % | 37/73 | 35,9 % | 19/48 | 56/121 | 121/242 | ||||||
| 2017 | 332 | 47,8 % | 215/289 | 33,3 % | 66/176 | 281/465 | |||||||
| 2019 | 82 | 39,8 % | 38/74 | 35,4 % | 19/50 | 57/124 | 113/245 | ||||||
| 2021 | 336 | 48,1 % | 187/289 | 34,7 % | 72/176 | 259/465 | |||||||
| 2022 | 82 | 38,8 % | 45/75 | 34,4 % | 18/50 | 63/125 | 119/248 | ||||||
| 2024 | 342 | 38,5 % | 132/289 | 26,7 % | 59/176 | 191/465 | |||||||
Präfekturebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den meisten Präfekturparlamenten ist die LDP stärkste Partei, Ausnahme ist das Parlament von Osaka, in einigen weiteren Parlamenten stellen parteilose Abgeordnete Mehrheiten. Nach Fraktionen statt Parteizugehörigkeit betrachtet, stellt die LDP unter anderem in den Parlamenten von Iwate und Mie nicht die stärkste Fraktion.
Die meisten Gouverneure werden mit expliziter oder impliziter Unterstützung der LDP gewählt, und eine Mehrheit regiert mit Unterstützung aller nationalen Parteien außer (vereinzelt auch inklusive) der KPJ – Gebietskörperschaften, in denen das der Fall ist, werden oft mit dem Schlagwort all yotō (オール与党) beschrieben, also etwa „sämtlich Regierungsparteien“, auch wenn es in Präsidialsystemen wie auf Präfektur- und Kommunalebene im engeren Sinne keine Regierungs- und Oppositionsparteien gibt.
Kommunalebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Landesweit stellte die LDP zum Jahresende 2017 weniger als 7 % aller Abgeordneten in Gemeindeparlamenten (siehe Gemeinde (Japan)#Politische Parteien in der Kommunalpolitik). Die Kommunalpolitik ist jenseits der großen Städte in der Regel wenig parteipolitisch organisiert. Auch wenn einige der anderen Parteien überdurchschnittliche Unterstützung in städtischen Gebieten erhalten, ist die LDP aber in mehreren Stadträten der 20 seirei shitei toshi, der „regierungsdesignierten Großstädte“, stärkste Partei; auch in den 23 Parlamenten der Sonderbezirke Tokios ist sie insgesamt stärkste Kraft.
Wie auf Präfekturebene regieren viele Bürgermeister mit expliziter oder impliziter Unterstützung der LDP.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Haruhiro Fukui: Political Parties of Asia and the Pacific. Band 2. Greenwood Press, Westport / Connecticut / London 1985.
- Masaru Kohno: Japan’s Postwar Party Politics. Princeton University Press, Princeton 1997, ISBN 0-691-01596-1.
- Ellis S. Krauss, Robert J. Pekkanen: The Rise and Fall of Japan’s LDP. Political Party Organizations as Historical Institutions. Cornell University Press, Ithaca NY 2010, ISBN 978-0-8014-7682-2.
- Manfred Pohl: Die politischen Parteien. In: Manfred Pohl, Hans Jürgen Mayer (Hrsg.): Länderbericht Japan. Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. 2., überarbeitete Auflage. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1998, ISBN 3-89331-337-0 (Bundeszentrale für Politische Bildung. Schriftenreihe 355).
- Jacob M. Schlesinger: Shadow Shoguns. The Rise and Fall of Japan's Postwar Political Machine. Reprint with a revised conclusion. Stanford University Press, Stanford CA 1999, ISBN 0-8047-3457-7.
- Nathaniel B. Thayer: How the conservatives rule Japan. Princeton University Press, Princeton 1969.
- Thomas Weyrauch: Die Parteienlandschaft Ostasiens. Longtai Verlag, Heuchelheim 2018, ISBN 978-3-938946-27-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website (japanisch, englisch)
- Gebhard Hielscher: Wenig Experimentierfreudigkeit in der japanischen Politik. In: nzz.ch. 22. März 2005, archiviert vom am 23. März 2005.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Kokkai-Abgeordnete. 自民党 jimintō (LDP), abgerufen am 16. November 2024.
- ↑ 平成30年分政党交付金の交付決定. (PDF; 296 kB) In: soumu.go.jp. Sōmushō, 2. April 2018, abgerufen am 27. Oktober 2024.
- ↑ 自民党員が政権復帰以降で最多に 5万人増の113万人. In: asahi.com. 1. März 2021, abgerufen am 5. März 2022 (japanisch).
- ↑ Norihiro Kato: Tea Party Politics in Japan. In: nytimes.com. 12. September 2014, archiviert vom am 13. September 2014; abgerufen am 12. Juni 2018 (englisch).
- ↑ Ishiba cannot rival Abe for Japan leadership yet. In: Emerald Expert Briefings. oxan-db, oxan-db, 1. Januar 2017, ISSN 2633-304X, doi:10.1108/OXAN-DB223607 (emerald.com [abgerufen am 18. Februar 2025]).
- ↑ Abe’s reshuffle promotes right-wingers. 4. September 2014, abgerufen am 18. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Craig Mark: Who is Fumio Kishida, Japan’s new prime minister? 29. September 2021, abgerufen am 18. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Aaron L: What is the Aim of Nippon Kaigi, the Ultra-Right Organization that Supports Japan’s Abe Administration?¹. In: The Asia-Pacific Journal: Japan Focus. 1. November 2017, abgerufen am 18. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Half of Japan governing lawmakers tied to Unification Church. 9. September 2022, abgerufen am 18. Februar 2025 (englisch).
- ↑ Carsten Germis: Abe führt Oppositionspartei. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. September 2012, abgerufen am 27. September 2012.
- ↑ Ein Land, „in dem jeder mit einem Lächeln leben kann“ – Ishiba wird neuer Regierungschef. In: welt.de. Die Welt, 30. September 2024, abgerufen am 27. Oktober 2024.
- ↑ LDP Policy Groups (Factions) auf der offiziellen Website der Partei. Archiviert vom am 19. Mai 2008; abgerufen am 27. Oktober 2024 (englisch).
- ↑ 自民党茂木派「解散」へ、名門派閥に幕 政策集団で存続. In: Nihon Keizai Shimbun. 17. April 2024, abgerufen am 18. April 2024 (japanisch).
- ↑ Masaru Kohno: The Evolution of the LDP's Intraparty Politics. In: Japan's Postwar Politics. Princeton University Press, Princeton 1997, ISBN 0-691-01596-1, S. 91–115.
- ↑ Reiji Yoshida: Factions loom large in Abe reshuffle, with the ‘Cabinet post waiting list’ coming into play. In: The Japan Times. 2. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018 (englisch).
- ↑ Ellis S. Krauss, Robert J. Pekkanen: Kap. 5: Factions Today. Cornell University Press, 2010, ISBN 978-0-8014-4932-1, S. 128–153.
- ↑ Michael Bosack: The Evolution of LDP Factions. In: Tokyo Review. 4. Januar 2022, abgerufen am 3. Oktober 2023 (japanisch).
- ↑ 自民 3つの派閥が相次いで解散 残る麻生派などの対応が焦点. In: NHK News. 20. Januar 2024, abgerufen am 20. Januar 2024 (japanisch).
- ↑ LDP turmoil continues as three major factions announce dissolution. In: The Japan Times. 20. Januar 2024, abgerufen am 20. Januar 2024 (englisch).
- ↑ Kishida takes risky gamble by dissolving LDP faction. In: The Japan Times. 20. Januar 2024, abgerufen am 20. Januar 2024 (englisch).
- ↑ Japan’s ruling LDP explores future without powerful factions. In: Nikkei Asia. 20. Januar 2024, abgerufen am 20. Januar 2024 (englisch).





