Jessica Perlmutter stammt aus Milburn, New Jersey, im Westen der New York Metropolitan Area. Nachdem sie bereits auf dem Skateboard aktiv gewesen war, begann sie 2019 mit dem Snowboarden.[2] Sie besucht die Killington Mountain School in Vermont.
Perlmutter bestritt im Alter von 13 Jahren auf dem Mount Snow ihren ersten FIS-Slopestyle. Ein Jahr später feierte sie am selben Ort ihren ersten Sieg. Ende März 2024 kürte sie sich außerdem in Copper Mountain auf den Rails erstmals zur US-amerikanischen Meisterin. Nur zwei Wochen danach wurde sie, ausgestattet mit einer Wildcard, Dritte beim Uninvited Invitational in der Woodward Ski Area, Park City.[3]
Im Januar 2025 gab sie in Copper Mountain ihr Debüt im Nor-Am Cup. Nach ersten Spitzenergebnissen belegte sie in Mammoth Mountain als Dritte sowohl im Slopestyle als auch im Big Air erstmals Podestplätze. Nachdem sie ihren US-Meistertitel auf den Rails erfolgreich verteidigt hatte, gewann sie auch das Red Bull Heavy Metal in Boston und das Uninvited in Woodward.[4]
Am 13. Dezember 2025 gab Perlmutter in Steamboat ihr Debüt im Freestyle-Skiing-Weltcup. Mit einem siebenten Rang im Slopestyle von Snowmass qualifizierte sich die 16-Jährige für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Italien. Bei ihren ersten X-Games in Aspen wurde sie zunächst Sechste im Big Air. Im Knuckle Huck setzte sich der Rookie unter anderem mit einem unorthodoxen Backside 360 („Sloth Roll“) gegen die zweifache Siegerin in dieser Disziplin, Kokomo Murase, durch und gewann die Goldmedaille.[5] Bei den Spielen in Livigno erreichte sie im Slopestyle-Finale Rang sechs, nachdem sie im Big Air bereits in der Qualifikation ausgeschieden war.