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Jesse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jesse ist ein Vorname und Familienname.

Herkunft und Bedeutung

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Jesse ist eine aus der Vulgata abgeleitete Variante vom Namen Isai.[1]

Die genaue Bedeutung des Namens ist nicht geklärt. Folgende Herleitungen sind möglich:[2]

  • אִישׁ + ay: „Mann (aus)“ (das bestimmende Ortselement ist entfallen)
  • אִישׁ + Gottesname: „Mann [Gottes]“
  • יֵשׁ + ay: „Er ist vorhanden“
  • יֵשׁ + Gottesname: „[Gott] ist vorhanden“

Auf Isai, den Vater Davids, bezieht sich die Zeile von Jesse kam die Art im Weihnachtslied Es ist ein Ros entsprungen. Die Radix Jesse (Wurzel Jesse) ist ein christliches Symbol.

  • Jesse (4. Jh.), erster bekannter Bischof von Speyer
  • Eckhard Jesse (* 1948), deutscher Politologe und Hochschullehrer
  • Elena Jesse (* 1993), deutsche Schauspielerin
  • Frank Jesse (* 1964), deutscher Radrennfahrer
  • Friedhelm Jesse (1936–2025), deutscher Fußballspieler
  • Hans Jesse (um 1920–1995), deutscher Journalist
  • Hugo Jesse (1843–1918), deutscher Beamter (Geheimer Regierungsrat) und Lokalpolitiker
  • Ines Jesse (* 1971), deutsche Rechtswissenschaftlerin, politische Beamte und Politikerin (SPD)
  • Joanna Jesse (* 1975), deutsche Künstlerin und Malerin
  • John Heneage Jesse (1808–1874), britischer Schriftsteller
  • Joseph Jesse (1781–1849), preußischer Landrat
  • Mike Jesse (* 1973), deutscher Fußballspieler
  • Otto Jesse (1838–1901), deutscher Astronom
  • Ryan Jesse, US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger, Songwriter und Internetpersönlichkeit
  • Siegfried Jesse (* 1937), deutscher Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR
  • Wilhelm Jesse (1887–1971), deutscher Historiker und Numismatiker
  • Willy Jesse (1897–1971), deutscher Politiker (SPD, SED)

Einzelnachweise

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  1. Barbara Schmitz: Isai. In: Bibelwissenschaft. Deutsche Bibelgesellschaft, Januar 2006, abgerufen am 12. April 2022.
  2. Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 508.