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Jasmin Morgan

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Jasmin Morgan (* 5. Februar 1980 in Minden, Nordrhein-Westfalen) ist eine Filmproduzentin und Photographin. Zugleich gilt ihr Wirken der Rettung und Pflege audiovisuellen und baukulturellen Erbes.

Leben und Wirken

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Jasmin Morgan arbeitet als Produzentin in den Bereichen Film und Photographie. Ihr Tätigkeitsspektrum umfasst die Herstellung von Dokumentar- und Spielfilmen, photographischen Projekten sowie digitale Bildbearbeitung.

Sie leitet den Nachlass des Nidwaldner Photographen Arnold Odermatt und ist maßgeblich an der Pflege, Aufarbeitung und Vermittlung seines Werkes beteiligt.

Sie ist Präsidentin des Vereins IG Kulturerbe alte Spinnerei, der sich für den Erhalt des industriehistorischen Spinnereiareals an der Reuss einsetzt, insbesondere für die Instandsetzung der frühmodernen Spinnereibrücke, einer Pionierarbeit aus eisenbewehrtem Stampfbeton des Berner Ingenieurs Fritz Pulfer (1875–1932).[1]

Jasmin Morgan lebt und arbeitet in der alten Spinnerei in Windisch.[2]

Als Filmproduzentin war Jasmin Morgan an unabhängigen Filmprojekten beteiligt. Sie produzierte unter anderem den Spielfilm Der böse Onkel (2011), den Experimentalfilm Achtung! Casting (2017),[3] beide von Urs Odermatt, sowie weitere Produktionen im Umfeld der Nordwest Film AG.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Restaurierung historischer Filmwerke. Sie leitete die digitale Restaurierung des Films Lopper (1962), der den Bau der ersten Schweizer Autobahn begleitet, eine frühe Kameraarbeit von Arnold Odermatt.[4]

Neben ihrer Produzententätigkeit realisierte Jasmin Morgan eigene filmische Arbeiten, darunter den Dokumentarfilm Au revoir, Arnold Odermatt, der in der langjährigen, engen Zusammenarbeit mit Künstler und Werk entstand.[5]

Jasmin Morgan ist auch als Photographin tätig. Bekannt wurden ihre Photographien von den Dreharbeiten des Films Mein Kampf mit Götz George und Tom Schilling, nach dem Theaterstück von George Tabori und unter der Regie von Urs Odermatt. Diese Arbeiten wurden im Herbst 2009 unter dem Titel Adolf Hitler, Götz George und ich als Einzelausstellung in der Dieselhalle Windisch gezeigt.[6]

2020 richtete Jasmin Morgan die Installation Die Dunkelkammer des Arnold Odermatt im Rahmen der Einzelausstellung Arnold Odermatt – Polizist, Photograph, Schweizer in der Kunsthalle Erfurt ein.[7]

Einzelnachweise

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  1. IG Kulturerbe alte Spinnerei. In: alte Spinnerei, Windisch. 21. Oktober 2024, abgerufen am 22. März 2026.
  2. Markus Ehrat: 31 Lofts – Wohnen in der alten Spinnerei. ISBN 3-907496-28-0.
  3. Achtung! Casting. In: Urs Odermatt. 20. Januar 2017, abgerufen am 22. März 2026.
  4. Lopper, digitale Restaurierung. In: Nordwest Film AG. 26. Mai 2018, abgerufen am 22. März 2026.
  5. Au revoir, Arnold Odermatt. In: Jasmin Morgan. 21. August 2021, abgerufen am 22. März 2026.
  6. Adolf Hitler, Götz George und ich. In: Dieselhalle Windisch. 26. Mai 2020, abgerufen am 22. März 2026.
  7. Polizist, Photograph, Schweizer. In: Profi Foto. 16. Oktober 2009, abgerufen am 22. März 2026.