James Maina Boi (* 4. April1954; † 15. Juli2004) war ein kenianischerLeichtathlet, der sich auf den Mittelstreckenlauf spezialisiert hat. 1979 wurde er der erste Afrikameister über 800 Meter und 1982 siegte er bei den Afrikameisterschaften in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Zudem wurde er 1978 Afrikaspielesieger über 800 Meter.
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte James Maina Boi vermutlich im Jahr 1978, als er bei den Afrikaspielen in Algier in 1:47,14min die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf gewann. Im Jahr darauf siegte er bei den erstmals ausgetragenen Afrikameisterschaften in Dakar in 1:48,8min und anschließend siegte er in 1:47,69min beim IAAF World Cup in Montreal. 1982 gewann er bei den Afrikameisterschaften in Kairo in 1:48,54min die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Juma Ndiwa und siegte mit der kenianischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:05,61min gemeinsam mit James Atuti, Elisha Bitok und Juma Ndiwa und stellte damit einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Anschließend gewann er bei den Commonwealth Games in Brisbane in 1:45,45min die Silbermedaille hinter dem Australier Peter Bourke. Zudem sicherte er sich mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:06,33min die Bronzemedaille hinter den Teams aus England und Australien und belegte mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 40,94s den siebten Platz. Im Jahr darauf schied er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 1:48,69min in der ersten Runde über 800 Meter aus und kam mit der Staffel mit 3:05,30min nicht über das Halbfinale hinaus. 1984 gewann er mit der Staffel bei den Afrikameisterschaften in Rabat in 3:06,73min die Bronzemedaille hinter den Teams aus dem Senegal und Nigeria. 2004 verstarb er nach schwerer Krankheit im Alter von 50 Jahren.[1]
1979 wurde Maina Boi kenianischer Meister im 800-Meter-Lauf.