James Cleugh
James Cleugh (* 1891 in Hampstead; † 7. Juli 1969 in Worthing) war ein britischer Autor, der viele historische Sachbücher schrieb.
Er besuchte das Dulwich College und ging zur Marine. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er an der St Andrew’s University. Anschließend folgten Staatsdienst, umfangreiche Reisen und schriftstellerische Arbeiten. Er gab das Buch von Stefan Lorant (1935) zu seiner Inhaftierung in NS-Deutschland heraus. Nach einem Kriegsdienst u. a. bei der BBC war er 1946 als Übersetzer bei den Nürmberger Prozessen tätig.
Aus dem Deutschen übersetzte er einige Bücher, die das britische Deutschlandbild prägten, so über die Krupps von Gert von Klass 1954, von Robert Jungk über die Atomwissenschaftler 1956, von Herbert Wendt Ich suchte Adam 1953 über die menschliche Urgeschichte sowie von Walter Dornberger über die deutsche Raketenentwicklung zur V2-Rakete 1952/1958 im Zweiten Weltkrieg. Daneben war er an der spanischen und italienischen Geschichte (besonders Familie Medici) interessiert.
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thomas Mann: A Study. ISBN 978-0365523475
- Spain in the Modern World, 1953
- Übersetzer: Krupps: The Story of an Industrial Empire by Gert von Klass, 1954.
- Captain Thomas Johnstone, 1772–1839: Smuggler's Reach, Andrew Melrose, London, 1955
- Image of Spain, Harrap 1961
- Love Locked Out: A Survey of Love, Licence and Restriction in the Middle Ages, Anthony Blond, 1963
- The Divine Aretino, Anthony Blond, Ltd., 1965
- posthum durch Maria Nora Cleugh: The Medici. A Tale of Fifteen Generations, New York 1975 (deutsch: 1977, ISBN 978-3-492-23667-6)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cleugh, James |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Autor |
| GEBURTSDATUM | 1891 |
| GEBURTSORT | Hampstead |
| STERBEDATUM | 7. Juli 1969 |
| STERBEORT | Worthing |