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Jake Lamar

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Jake Lamar (* 27. März 1961 in New York City) ist ein amerikanischer Schriftsteller, Romanautor, Dramatiker und Kulturkritiker.

Leben und Wirken

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Lamar wuchs in der Bronx in New York City auf. An der Harvard University studierte er Literatur und amerikanische Geschichte; 1983 schloss er dort sein Studium mit Auszeichnung ab.[1]

Lamar arbeitete zunächst als Journalist für das Time Magazine. Seit 1993 lebt er in Paris, wo er „Kreatives Schreiben“ an der Sciences Po lehrt. Bisher verfasste er sieben Romane, zahlreiche Essays, Rezensionen und Kurzgeschichten sowie das Theaterstück Brothers in Exile über die Schriftsteller Richard Wright, James Baldwin und Chester Himes,[1] das von France Culture in einer Radiofassung gesendet wurde. Eine mit Musik untermalte Lesung von Auszügen aus seinem Roman Viper’s Dream, der sich mit dem Jazz, der Drogenszene und dem Verbrechen in New York zwischen 1936 und 1961 befasst,[2] sendete der NDR 2025[3] (auf Französisch sendete France Culture eine Fassung als Hörbuch in zehn Teilen).[4]

Preise und Auszeichnungen

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Lamar erhielt für sein erstes Buch, „Bourgeois Blues“, den Lyndhurst-Preis und für seinen Thriller „Nous avions un rêve“ (The Last Integrationist) den französischen Grand Prix du Roman Noir Étrange. 2024 gewann sein Roman „Viper’s Dream“ den Dagger Award, Großbritanniens wichtigsten Preis für Kriminalliteratur, in der Kategorie Historischer Roman. Im selben Jahr wurde sein Kriminalroman „Das schwarze Chamäleon“ mit dem Deutschen Krimipreis in der Kategorie International ausgezeichnet.[1]

Schriften (Auswahl)

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  • Viper’s Dream Crooked Lane Books 2023
    • Viper’s Dream. Kriminalroman Edition Nautilus 2025
  • Ghosts of Saint-Michel Minotaur 2006
    • Les Fantômes de Saint-Michel Rivages/Triller 2009
  • Rendezvous Eighteenth Minotaur 2003
    • Rendez-vous dans le 18ème Rivages/Triller 2007
  • If 6 Were 9 Crown 2001
    • Le Caméléon noir Rivages/Noir 2003
    • Das schwarze Chamäleon. Kriminalroman Edition Nautilus 2024[5]
  • Close to the Bone Crown 1999
  • The Last Integrationist Crown 1996
    • Nous avions un rêve Rivages/Noir 2005
  • Bourgeois Blues Summit Books 1991
    • Confessions d’un fils modèle Payot 2009

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Jake Lamar. In: Hutchins Center for African and African American Research. Harvard University, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  2. Charlotte Oelschlegel: "Viper's Dream": Aufstieg und Fall im New York der 1930er-Jahre. In: NDR. 17. Oktober 2025, abgerufen am 23. April 2026.
  3. Stefan Gerdes: "Viper's Dream" Lesung mit Livemusik in der JazzHall. In: NDR. 14. November 2025, abgerufen am 23. April 2026.
  4. "Viper’s dream" de Jake Lamar. In: Radio France. Abgerufen am 23. April 2026 (französisch).
  5. Marcus Müntefering: Ein Mord in den dunkelsten Ecken amerikanischer Geschichte. In: Der Spiegel. 26. September 2024 (spiegel.de).