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Jacek Protas

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Jacek Protas (2025)

Jacek Protas (* 15. Januar 1964 in Lidzbark Warmiński) ist ein polnischer Politiker (PO) und Pädagoge. Er war von 2015 bis 2024 Abgeordneter des Sejm in der VIII., IX. und X. Wahlperiode an. Seit 2024 gehört er dem Europaparlament an.

Leben und Beruf

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Protas studierte an der Sporthochschule in Danzig. Er arbeitete zunächst als Basketballtrainer in Danzig. Später war er bis 199 als Lehrer und dann Schulleiter in Lidzbark Warmiński tätig. Protas ist verwitwet[1] und hat einen Sohn.

Jacek Protas gehörte von 1990 bis 1998 dem Stadtrat von Lidzbark Warmiński an und war von 1996 bis 1998 dessen Vorsitzender. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 und 2006[2] wurde er jeweils in den Rat des Powiat Lidzbarski gewählt. Seit 2000 war er dort Starost. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 bewarb er sich um das Amt des Bürgermeisters von Lidzbark Warmiński. Mit 16,0 % der Stimmen verpasste er als Drittplatzierter des ersten Wahlgangs den Einzug in die Stichwahl.[3] Er war von 2006 bis 2014 Woiwodschaftsmarschall von Ermland-Masuren.

Bei der Parlamentswahl 2001 kandidierte er vergeblich für die Platforma Obywatelska (PO) zum Sejm.[4] Hingegen wurde er bei der Parlamentswahl 2015 für die PO in den Sejm gewählt.[5] Dort war er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kommunalverwaltung und Regionalpolitik. Bei der Europawahl 2019 kandidierte er erfolglos für das pro-europäische Wahlbündnis Koalicja Europejska,[6] Hingegen gelang ihm bei der Parlamentswahl im selben Jahr auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska (KO) erneut in den Sejm gewählt.[7] An beiden Wahlbündnissen beteiligte sich die PO. Nachdem er auch bei der Parlamentswahl 2023 wiedergewählt worden war,[8] wurde er zunächst Vorsitzender des Ausschusses für Kommunalverwaltung und Regionalpolitik.[9] Im Dezember 2023 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium für Fonds und Regionalpolitik ernannt.[10]

Bei der Europawahl 2024 wurde er auf der Liste der KO in das Europaparlament gewählt.[11] Daraufhin schied er aus dem Sejm[12] und dem Amt als Staatssekretär aus. Im Europaparlament gehört er der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) an. Nachdem sich Anfang ein Teil der Parteien der Koalicja Obywatelska (Platforma Obywatelska, Nowoczesna und Inicjatywa Polska, aber nicht die Partia Zieloni) zu einer Partei unter der Bezeichnung der Koalicja vereinigt hatten, wurde er im März des Jahres zum Vorsitzenden der lokalen Parteiorganisation in der Woiwodschaft Ermland-Masuren gewählt.[13] Zuvor war er seit 2006 Vorsitzender PO in Ermland-Masuren gewesen.[1]

Commons: Jacek Protas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 „Żałoba w Koalicji Obywatelskiej na Warmii i Mazurach“ auf www.olsztyn.com.pl, abgerufen am 27. Mai 2026.
  2. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  4. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  7. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  8. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  9. „Przewodniczący komisji sejmowych. Oto pełna lista“ auf dorzeczy.pl, abgerufen am 27. Mai 2026.
  10. „Maciej Lasek, Jacek Protas i Jan Szyszko powołani na stanowiska wiceministrów w MFiPR“ auf www.gov.pl, abgerufen am 27. Mai 2026.
  11. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Mai 2026.
  12. Nachricht in Monitor Polski 2024, S. 477.
  13. „Nowe władze w Koalicji Obywatelskiej. Członkowie wybrali szefów regionów“ auf www.gazetaprawna.pl, abgerufen am 27. Mai 2026.
  14. Verleihnachricht in Monitor Polsli 2009, Nr. 28, S. 985.