Ixcán
| Ixcán | |||
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Lage von Ixcán in Guatemala | |||
| Koordinaten | 15° 59′ 17″ N, 90° 46′ 54″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Guatemala | ||
| Quiché | |||
| Stadtgründung | 1985 | ||
| Einwohner | 109.372 (2021) | ||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 1574 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 69 Ew./km2 | ||
| Höhe | 178 m | ||
| Postleitzahl | 14019 | ||
| Zeitzone | UTC−6 | ||
| Website | |||
Ixcán ist ein Municipio mit gut 100.000 Einwohnern im Departamento Quiché in Guatemala.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ixcán mit dem Hauptort Playa Grande liegt in einem tropischen Regenwaldklima im Norden des Departamentos nahe der Grenze zu Mexiko. Östlich des Ortes befindet sich der Río Chixoy, einer der beiden Quellflüsse des Usumacinta, mit dem er gemeinsam auch einen Teil der Grenze zu Mexiko bildet.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet wurde im 20. Jahrhundert besonders durch Agrarkolonisation und den guatemaltekischen Bürgerkrieg geprägt. Ixcán wurde 1985 als eigenständiges Municipio eingerichtet, nachdem die Region zuvor eng mit Uspantán, Chajul und angrenzenden Räumen verbunden war. Straßenbau, Landwirtschaft, Brandrodungen und Rohstoffinteressen haben den tropischen Wald mittlerweile stark verändert.
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung ist sprachlich und kulturell vielfältig; neben Spanisch werden unter anderem Q’eqchi’, K’iche’, Mam, Q’anjob’al und Poptí gesprochen. Das jährliche Fest findet vom 15. bis 17. Mai statt und verweist auf lokale religiöse und gemeindliche Traditionen. Etwa 10 km südöstlich befindet sich das Dorf Rokjá Pomtilá, von dem aus im Rahmen des Ökotourismus Wanderungen durch den Regenwald bis ins Jahr 2004 möglich waren.[1]
Städtepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1995 besteht eine Städtepartnerschaft mit
Quito in
Pichincha, Ecuador[2]
Wirtschaft und Verkehr
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Die Erschließung des nördlichen Quiché gilt als schwierig. Die Franja Transversal del Norte, ursprünglich als Ost-West-Verbindung südlich der Grenze zu Mexiko geplant, ist heute ein Korridor für wirtschaftliche Entwicklung. So gibt es unter anderem Rohstoffinteressen (Erdöl), Palmölaktivitäten und weitere landwirtschaftliche Nutzungen.
Am Río Chixoy ist der Bau eines 32 km² großen Stausees geplant.
Ixcán verfügt über einen Flugplatz mit dem IATA-Code PKJ.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wo der Quetzal ruft ǀ Tourism Watch - Informationsdienst Tourismus und Entwicklung. ECPAT Deutschland e.V., Freiburg, 15. Dezember 2004, abgerufen am 25. Mai 2026.
- ↑ Cuadro de ciudades hermanas de Quito (Übersicht der Schwesterstädte von Quito). Gemeinde des Metropolitanbezirks Quito, 18. März 2014, abgerufen am 25. Mai 2026 (spanisch).


