Bormolini gab sein internationales Renndebüt bei den Juniorenweltmeisterschaften 1990 in Zinal, wobei er mit Rang 7 im Riesenslalom sein bestes Ergebnis erzielte. Ein Jahr später feierte er den größten Erfolg seiner Karriere. In der Abfahrt gewann er vor seinen Mannschaftskollegen Ernesto de Mattia und Karl Heinz Molling einen italienischen Dreifachsieg an. In der Kombination gewann er hinter Bruno Kernen die Silbermedaille in der Kombination. Im Riesenslalom verpasste er als Vierter nur knapp eine weitere Medaille, auf den drittplatzierten Franzosen Franck Carmagnolle fehlten ihm nur drei Hundertstelsekunden.
Am 30. Oktober 1993 gewann Bormolini mit Rang 13 beim Riesenslalom in Sölden seine ersten Weltcuppunkte. In den darauffolgenden Jahren gelang es Bormolini sich im Europacup zu etablieren, sowie immer wieder gute Resultate im Weltcup zu erzielen. 1997 konnte er sich erstmals für die Alpinen Skiweltmeisterschaften qualifizieren. Bei den Wettkämpfen in Sestriere erreichte er in den Kombination den 11. Platz, im Riesenslalom klassierte er sich auf Rang 12.
Am 5. Januar 1999 erzielte Bormolini mit Rang 12 beim Riesenslalom von Kranjska Gora sein bestes Weltcupergebnis. Im weiteren Saisonverlauf konnte er zu dem die Abfahrtswertung des Europacups für sich entscheiden, in der Gesamtwertung Christoph Gruber geschlagen geben.
Nach der Saison 2001/02 beendete Bormolini seine Karriere schließlich, sein letztes internationales Rennen bestritt er am 12. Januar 2002 am Castelletto.