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Itoplectis

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Itoplectis

Itoplectis maculator

Systematik
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)
Familie: Schlupfwespen (Ichneumonidae)
Unterfamilie: Pimplinae
Tribus: Pimplini
Gattung: Itoplectis
Wissenschaftlicher Name
Itoplectis
Foerster, 1868

Itoplectis ist eine Schlupfwespengattung in der Unterfamilie Pimplinae. Innerhalb dieser wird die Gattung der Tribus Pimplini zugerechnet.[1] Das Taxon wurde 1868 von dem Entomologen Arnold Foerster eingeführt.[2] Typusart ist Ichneumon maculator Villers, 1789. In Deutschland ist die Gattung mit mindestens 7 Arten vertreten, darunter I. alternans, I. clavicornis, I. curticauda, I. enslini, I. insignis, I. maculator und I. viduata.[3]

Im Folgenden eine Beschreibung der Merkmale basierend auf Foerster (1868):[4] Der Clypeus ist abgesetzt und an der Spitze eingedrückt. Das letzte Fühlerglied ist nicht länger als die zwei vorangehenden zusammen. Das Mesonotum ist nicht querrunzlig. Der scharfe Seitenrand des Mesonotum geht bis zum Schildchen hin. Das Metanotum ist an der Basis nicht gefeldert. Die Luftlöcher des Metathorax sind rund. Der Hinterleib ist punktiert. Die Hinterleibssegmente besitzen querliegende Eindrücke. Das zweite Hinterleibssegment ist nicht länger als an der Spitze breit. Das letzte Fußglied der Hintertarsen ist doppelt oder mehr als doppelt so lang wie das vorletzte. Die Fußklauen sind nicht gekämmt und ohne Zahn. Die Vorderflügel weisen ein Areolet (kleine geschlossene Zelle) auf. Die Humeral-Querader im Hinterflügel ist weit über der Mitte in einem fast rechten Winkel gebrochen.

Die Schlupfwespen der Gattung Itoplectis sind als solitäre Endoparasitoide in Vorpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge bekannt. Es werden von einigen Arten auch Blattkäfer parasitiert.[5] Weiterhin werden auch Kokons anderer Schlupfwespen parasitiert.[3] Diese fakultative hyperparasitische Lebensweise ist bei I. clavicornis vielleicht obligatorisch.[3] Die Überwinterung findet gewöhnlich im Wirtskokon statt. Die fertige Imago verlässt schließlich das Wirtskokon. Kleine Wirte werden in der Regel mit einem unbefruchteten Ei belegt.[3] Entsprechend sind die Männchen durchschnittlich kleiner als die Weibchen.[3]

Systematik und Verbreitung

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Die Gattung Itoplectis umfasst etwa 55 beschriebene Arten. Die Gattung ist kosmopolitisch verbreitet.

Im Folgenden eine Liste von Arten:[1][2]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Genus Itoplectis. In: bugguide.net. Iowa State University, Dept. of Plant Pathology, Entomology, and Microbiology, abgerufen am 31. Mai 2025 (englisch).
  2. 1 2 Itoplectis Förster, 1868 bei Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  3. 1 2 3 4 5 Konrad Schmidt, Franz Zmudzinski: Beiträge zur Kenntnis der badischen Schlupfwespenfauna (Hymenoptera, Ichneumonidae) 2. Pimplinae und Poemeniinae (Pseudorhyssini). (PDF; 1,05 MB) In: Carolinea - Beiträge zur naturkundlichen Forschung in Südwestdeutschland – 60. 2002, S. 131–140, abgerufen am 31. Mai 2025.
  4. Arnold Foerster: Synopsis der Familien und Gattungen der Ichneumonen. In: Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der preussischen Rheinlande und. 1868, S. 135–221, abgerufen am 31. Mai 2025.
  5. Erasmus Haeselbarth: Über die Larven einiger beim Weizenhähnchen Oulema lichenis (Voet, 1806) (Coleoptera: Chrysomelidae) parasitierende Schlupfwespen (Hymenoptera: Ichneumonidae, Eulophidae, Pteromalidae). In: Entomofauna 10 (27). 1989, S. 425–444, abgerufen am 6. Juni 2025.
Commons: Itoplectis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien