Isradipin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Vereinfachte Strukturformel – Gemisch von zwei Atropisomeren | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Isradipin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
4-(4-Benzofurazanyl)-1,4-dihydro-2,6-dimethyl-3,5-pyridindicarboxylsäuremethyl-1-methylethylester (IUPAC) | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C19H21N3O5 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Wirkmechanismus | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 371,39 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
| Enantiomere von Isradipin | |
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(R)-Isradipin |
(S)-Isradipin |
Wirkungen, Resorption und Elimination
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der dem Nifedipin ähnliche Calciumantagonist mit hoher Affinität zu Calciumkanälen in der glatten arteriellen Gefäßmuskulatur bewirkt sehr selektiv eine Tonussenkung der glatten Gefäßmuskulatur. In Studien konnte gezeigt werden, dass die Substanz neben der vasodilatatorischen auch eine natriuretische (natriumausscheidende) Wirkung besitzt und sich eine linksventrikuläre Hypertrophie bei Isradipin-Therapie zurückbildet. Bei oraler Gabe wird der Arzneistoff zu 90–95 % im Darm resorbiert und zu 97 % an Plasmaeiweiß gebunden. Im Tierversuch war Isradipin in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen. Beim Einsatz in der Humanmedizin wird der Stoff vollständig metabolisiert und zu 60–65 % über die Nieren und zu 25–30 % über die Faeces ausgeschieden.[1]
Handelsnamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Monopräparate
Lomir (A, CH), Vascal (D)[6][7][8]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 H. Hager, F. von Bruchhausen, P. Surmann, W. Blaschek, E. Nürnberg: Hagers Handbuch Der Pharmazeutischen Praxis. Springer-Verlag, 1999, ISBN 3-540-52640-4.
- 1 2 Datenblatt Isradipine bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 25. Mai 2011 (PDF).
- 1 2 Eintrag zu Isradipine in der DrugBank der University of Alberta, abgerufen am 7. Juni 2021.
- ↑ M. Heitzmann (Sandoz AG), CH 661270, 1987, zit. nach CA 108:94566n.
- ↑ Rote Liste 2017 – Arzneimittelverzeichnis für Deutschland (einschließlich EU-Zulassungen und bestimmter Medizinprodukte). 57. Auflage. Rote Liste Service GmbH, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-946057-10-9, S. 193.
- ↑ Rote Liste online, Stand: Oktober 2009.
- ↑ AM-Kom. d. Schweiz, Stand: Oktober 2009.
- ↑ AGES-PharmMed, Stand: Oktober 2009.