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Ischhofen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ischhofen
Große Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz
Koordinaten: 49° 19′ N, 11° 31′ OKoordinaten: 49° 18′ 35″ N, 11° 31′ 3″ O
Höhe: 475 m ü. NHN
Einwohner: 72 (31. Dez. 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Eingemeindet nach: Stadt Neumarkt i.d.Opf.
Postleitzahl: 92318
Vorwahl: 09181
Ischhofen
Ischhofen
Stadtgebiet Neumarkt
Ortskapelle Mariä Heimsuchung, Ischhofen

Ischhofen ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern.[2]

Das Kirchdorf Ischhofen liegt in einem Seitental am östlichen Rand des Pilsachtals rund 2,5 km nordöstlich von Neumarkt unmittelbar südlich der Bundesautobahn A3. Die Bundesstraße B299 verläuft ca. 1 km westlich des Ortes.[3]

Ischhofen wird erstmals im Jahre 1302 in einer Urkunde des Klosters Seligenporten in der Schreibweise "houe Scischouen vnd das gereut zu Schischouen" erwähnt. In einer Urkunde des Klosters Kastl ist in 1310 vermerkt "hube datz Iszkhoren".[4]

Mit dem königlichen Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818 entstand die Ruralgemeinde Mühlen, die aus 19 Ortsteilen bestand und der auch Ischhofen angehörte. Der Sitz der Gemeinde Mühlen befand sich im Ort Ischhofen.[5]

Im Zuge der Bayerischen Gemeindegebietsreform wurde die Gemeinde Mühlen – und somit auch Ischhofen – am 1. Juli 1972 in die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz eingegliedert[6] und bildet dort den Statistikbezirk 21 im Norden der Stadt.[7]

In der Liste der Baudenkmäler in Neumarkt in der Oberpfalz ist für Ischhofen die Ortskapelle Mariä Heimsuchung als einziges Baudenkmal aufgeführt.

  • 1871: 65 Einwohner
  • 1925: 94 Einwohner
  • 1950: 101 Einwohner
  • 1987: 72 Einwohner[8]
Commons: Ischhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz

Einzelnachweise

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  1. Ortsdatenbank. Abgerufen im Februar 2026.
  2. Ortsteile mit Postleitzahl. In: BayernPortal. Bayerisches Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 12. Februar 2026.
  3. Ortslage. In: BayernAtlas. Kartenviewer des Freistaats Bayern, abgerufen am 13. Februar 2026.
  4. Sarah Rathgeb und Wolfgang Janka: Historische Ortsnamen. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 13. Februar 2026.
  5. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13.09.1950 (Seite 745-746). In: Bayerische Staatsbibliothek. Bayerisches Statistisches Landesamt, 1952, abgerufen am 8. Februar 2026.
  6. Richard Bauer, Reinhard Heydenreuter, Gerhard Heyl, Emma Mages, Max Piendl, August Scherl und Bernhard Zittel: Handbuch der Bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799-1980. Hrsg.: Wilhelm Volkert. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 533.
  7. Zahlenspiegel 2023-2024 (Seite 4). Stadt Neumarkt in der Oberpfalz, abgerufen am 8. Februar 2026.
  8. Ortsdatenbank. In: bavarikon. Onlineportal des Freistaats Bayern, abgerufen am 4. Februar 2026.