Irumu
| Territoire d'Irumu Irumu | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat | Demokratische Republik Kongo |
| Provinz | Ituri |
| ISO 3166-2 | CD-IT |
Irumu (französisch Territoire d'Irumu) ist eines von fünf Territorien in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Es liegt an der Grenze zu Uganda und am Südwestende des Albert-Sees.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Irumu ist ein ländlich geprägtes Territorium, das sich in 11 Sektoren (secteurs) und 676 Viertel (quartiers) unterteilt. Es liegt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo innerhalb der Provinz Ituri. Benachbarte Verwaltungseinheiten sind die Territorien Mambasa im Westen, Djugu im Nordosten sowie Oicha in der Provinz Nord-Kivu im Süden. Zudem grenzt es im Nordosten an die Provinzhauptstadt Bunia. Im Osten liegt das Territorium an der Grenze zu Uganda und am Südwestende des Albert-Sees.[1]
Innerhalb von Irumu liegt der dicht bewaldete Mont Hoyo (ca. 1450 m) und das ihn umgebende Réserve Naturelle de Mont Hoyo. Dieses wird von BirdLife International als Important Bird Area (IBA) gelistet. Dort kommt insbesondere der stark gefährdete Goldnackenweber (Ploceus aureonucha) vor. An gefährdeten Säugetierarten finden sich zudem das Okapi, der Schimpanse, der Semliki-Stummelaffe und die Ruwenzori-Hufeisennase (Rhinolophus ruwenzorii). Der verbliebene Wald, der ein Mosaik aus Primär- und Sekundärwald bildet, wird von Bäumen der Art Cynometra alexandrii dominiert. Im Osten liegen Savannen. Im Hoyo-Massiv gibt es mehrere unterirdische Karstnetzwerke mit Höhlen. Das Klima ist äquatorial und die Niederschläge erreichen 1500 mm im Jahr.[2]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Irumu wird Holzwirtschaft und Fischerei betrieben. Die produzierte Holzkohle versorgt große Städte wie Beni, Butembo und Goma. In der Landwirtschaft wird unter anderem Kakao und Kaffee sowie Mais, Maniok, Reis, Ölpalmen und Bohnen angepflanzt.[1][2]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch das Territorium verlaufen die Nationalstraßen 4 und 27.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Province de Ituri. In: caid.cd. Cellule d’Analyses des Indicateurs de Développement, abgerufen am 17. Mai 2026 (französisch).
- 1 2 Site factsheet: Réserve Naturelle de Mont Hoyo. BirdLife International, 2026, abgerufen am 17. Mai 2026 (englisch, französisch).
- ↑ Irumu. In: GeoNames. Abgerufen am 19. Mai 2026 (englisch).
