Iridonida
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Iridonida | ||||||||||||
| Macpherson & Baba in Machordom, Ahyong, Andreakis, Baba, Buckley, Garcia-Jimenez, McCallum, Rodríguez-Flores & Macpherson, 2022 |
Iridonida ist eine Gattung der Mittelkrebse mit 16 rezenten Arten.[1] Sie kommen im Atlantik und im Ostpazifik vor. Der Gattungsname ist von altgriechisch iridos ‚Regenbogen‘ abgeleitet und weist auf die irisierenden Borsten des Körpers hin.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der mäßig konvexe Carapax weist deutliche Querstreifen mit irisierenden Borsten auf. Das Paar epigastrischer Dornen liegt unmittelbar hinter den Augenstielen und ist gewöhnlich von weiteren Dornen flankiert. Der vordere Seitendorn ist auffällig, der Hinterrand ist unbewehrt. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist stachelartig und von den Überaugendornen flankiert. Zwischen beiden verlaufen seichte Längsrinnen. Das Epistom weist einen Kamm auf, der vom Mundrand ausgeht und seitlich bis zur Öffnung der Antennendrüse reicht. Die hinteren Platten des Telsons sind relativ breit, ihre Länge beträgt 50 bis 70 % der Breite.[2]
Das thorakale Sternum ist breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Der dritte Sternit ist etwa dreimal breiter als lang geht über die gesamte Breite in den vierten Sternit über. Die Augenstiele sind frei beweglich und die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) ist erweitert. Das erste Antennulenglied ist lang und schmal, doppelt so lang wie breit und mit zwei Dornen am Ende und zwei Dornen an der Seite bewehrt. Das erste Antennenglied ist mit dem Epistom verwachsen, innenseitig zum Epistom-Kamm erweitert und entweder mit einem kleinen innenseitigen Dorn bewehrt oder glatt. Das zweite Antennenglied weist am Ende innen- und außenseitig einen Dorn auf. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist verlängert, der Merus am Beugerand mit mehr als einen Dorn bewehrt. Die Finger der Scherenbeine sind schlank, kürzer als die Hand und in der Regel unbewehrt. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind relativ schlank und lang. Der Beugerand der Endglieder ist mit einer Reihe borstenartiger beweglicher Dornen besetzt. Das letzte Schreitbein (P4) ist schlank und die Verbindung zwischen Merus und Carpus reicht bis an den Vorderrand des Carapax oder überragt ihn sogar. Erstes und zweites Gonopodium sind ausgebildet.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung umfasst folgende rezente Arten:[1]
- Iridonida angulata (Benedict, 1902)
- Iridonida beanii (Verril, 1908)
- Iridonida elfina (Boone, 1927)
- Iridonida heblingi (de Melo-Filho & de Melo, 1994)
- Iridonida iris (A. Milne-Edwards, 1880)
- Iridonida irrasa (A. Milne-Edwards, 1880)
- Iridonida media (Benedict, 1902)
- Iridonida petronioi (de Melo-Filho & de Melo, 1994)
- Iridonida pusilla (Benedict, 1902)
- Iridonida refulgens (Faxon, 1893)
- Iridonida sculpta (Benedict, 1902)
- Iridonida simplex (Benedict, 1902)
- Iridonida speciosa (von Martens, 1878)
- Iridonida spinifrons (Henderson, 1885)
- Iridonida tenella (Benedict, 1902)
- Iridonida williamsi (Hendrickx, 2000)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Iridonida Macpherson & Baba in Machordom, Ahyong, Andreakis, Baba, Buckley, Garcia-Jimenez, McCallum, Rodríguez-Flores & Macpherson, 2022. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 19. September 2026 (englisch).
- 1 2 3 Annie Machordom et al.: Deconstructing the crustacean squat lobster genus Munida to reconstruct the evolutionary history and systematics of the family Munididae (Decapoda, Anomura, Galatheoidea). In: Invertebrate Systematics. Band 36, 10, S. 929–970, hier S. 958, doi:10.1071/is22013 (englisch).