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Intschede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Intschede
Gemeinde Blender
Koordinaten: 52° 57′ N, 9° 8′ OKoordinaten: 52° 57′ 15″ N, 9° 8′ 16″ O
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 27337
Vorwahl: 04233
Intschede (Niedersachsen)
Intschede (Niedersachsen)
Lage von Intschede in Niedersachsen

Intschede ist ein Ortsteil der Gemeinde Blender in der niedersächsischen Samtgemeinde Thedinghausen im Landkreis Verden. Der Ort liegt an der nördlich fließenden Weser und 3 km nördlich vom Kernort Blender.

1124 wurde Intschede als Enschinin erstmals erwähnt in einer Urkunde, mit der Papst Calixt II. Besitz und Privilegien des Benediktinerklosters Rastede bestätigt. Das Kloster besaß einen Hof im Ort. Eynschen hatte (um 1250) gemäß der Weserbrückenurkunde zum Unterhalt der Brücke zu leisten. Intschede lag im Gebiet der Bremer Erzbischöfe (Vogtei bzw. Amt Thedinghausen des Erzstifts Bremen). Rechte des Amtes Hoya in Intschede gehen zurück auf Besitzungen der Herren von Bruchhausen.[1]

Eingemeindungen: Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Einste, Intschede und Oiste nach Blender eingegliedert.[2]

Sehenswürdigkeiten

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St. Michaelis-Kirche zu Intschede
Weserwehr Intschede

In der Liste der Baudenkmale in Blender (Landkreis Verden) sind für Intschede 13 Baudenkmale aufgeführt.

Commons: Intschede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Kirchengemeindelexikon: Intschede Orts- und Kirchengeschichte
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 247.