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Inkonsistenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Inkonsistenz (von lateinisch in- „nicht“, con- „zusammen“, und sistere „halten“) bezeichnet einen Zustand, in dem mehrere Dinge, die als gültig angesehen werden sollen, nicht miteinander vereinbar sind. Gegenbegriff von Konsistenz ist Inkonsistenz. Inkonsistenz bedeutet insbesondere Widersprüchlichkeit oder Unbeständigkeit (Zusammenhanglosigkeit).

Verwendungsbereiche

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  • In der Soziologie erscheint der Begriff der „Statusinkonsistenz“, die vorliegt, wenn eine Person nach einem Merkmal – z. B. Ausbildung – hoch einzuschätzen sei, nach einem anderen – z. B. Vermögen – aber niedrig, siehe Sozialstruktur.
  • In der Psychologie und Verhaltensforschung wird der Begriff Inkonsistenz (auch Zusammenhanglosigkeit[1]) in Bezug auf widersprüchliches, unschlüssiges oder – vom Standpunkt des Beobachters aus – unmotiviertes Verhalten eines Individuums verwendet.
Wiktionary: Inkonsistenz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. ↑ Vgl. Karl Jaspers: Allgemeine Psychopathologie. Ein Leitfaden für Studierende, Ärzte und Psychologen. Springer, Berlin 1913; 4., völlig neu bearbeitete Auflage (im Juli 1942 abgeschlossen): Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1946, S. 122–123 (Psychotische Bewußtseinsveränderungen) und 496–497 (zur Zusammenhanglosigkeit des Seelenlebens).