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Infrarouge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fernsehserie
Titel Infrarouge
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Genre Dokumentarreihe
Länge 60 Minuten
Erstausstrahlung 2006 auf France 2

Infrarouge (deutsch: Infrarot) ist eine französische Dokumentarfilm-Reihe, die seit 2006 dienstagabends im zweiten und dritten Teil des Abendprogramms auf France 2 ausgestrahlt wird.[1] Seit 2017 wird die Sendung von der französischen Journalistin und Nachrichtensprecherin Marie Drucker moderiert.[2]

Sendungsverlauf

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Infrarouge wurde zunächst im Anschluss an die investigative Dokumentarserie „Envoyé spécial“ ausgestrahlt.[2] Der Name leitet sich von „Infrarotstrahlung“ ab, was sinngemäß für Phänomene steht, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Die erste Folge, der Dokumentarfilm „Les Mystères sanglants de l'OTS“ (deutsch: Die blutigen Geheimnisse der OTS) unter der Regie von Yves Boisset, wurde am 2. Februar 2006 ausgestrahlt.[3]

2015 wurden mehrere der Dokumentarfilme kostenlos auf YouTube zur Verfügung gestellt.[4] Dies geschah im Rahmen der Bemühungen zur Bekämpfung der Piraterie sowie aufgrund von Beschwerden über die späte Sendezeit der Sendung.[4] Zuvor war sie auf der Streaming-Plattform Pluzz (heute france.tv) verfügbar.[4]

2017 übernahm die Journalistin und Nachrichtensprecherin Marie Drucker die Moderation und Produktion der Sendung.[2] Zuvor gab es keine Moderatorin für die Sendung.[2] Sie hatte Mitte 2016 ihre Tätigkeit als Nachrichtensprecherin aufgegeben und sich stattdessen auf die Produktion von Dokumentarfilmen konzentriert; noch im selben Jahr gründete sie eine Produktionsfirma.[5] Im Anschluss an die Sendung sollte zudem ein neues Format mit dem Titel „25 nuances de doc“ (deutsch: 25 Nuancen der Doku) ausgestrahlt werden.[2][5]

Die Dokumentarfilme der Reihe befassen sich mit gesellschaftlichem Wandel und Entwicklung.[2][6] Laut Fabrice Puchault, dem ehemaligen Leiter der Dokumentarfilmabteilung von France 2, konzentrierte sich die Reihe ursprünglich auf die französische Gesellschaft und ihre Geschichte.[7] Bis 2012 wurden über 200 Dokumentarfilme ausgestrahlt.[7] Zu den Regisseuren, deren Dokumentarfilme in der Reihe gezeigt wurden, gehören Julien Donada, Michael Pitiot, Nils Tavernier und Yann Arthus-Bertrand.[2]

Eine gleichnamige Sendung auf Radio Télévision Suisse behandelt mittwochs aktuelle Themen.[8]

Einzelnachweise

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  1. Infrarouge. In: IMDb. Abgerufen am 15. April 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 puremedias: Marie Drucker incarnera "Infrarouge" sur France 2. 5. Juli 2017, abgerufen am 14. April 2026.
  3. Aude Dassonville: Temple solaire : l'enquête troublante d'Yves Boisset. In: LeParisien.fr. 1. Februar 2006, abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  4. 1 2 3 Les docs d'“Infrarouge” s’invitent sur YouTube. 21. Juni 2015, abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  5. 1 2 Marie Drucker : « Le documentaire est une autre fenêtre sur le monde, qui me passionne » - L'Humanité. In: https://www.humanite.fr. 12. Januar 2024, abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  6. France TV - Replay et Direct tv des chaînes France Télévisions. Abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  7. 1 2 François Ekchajzer: "France 2 consacre une nuit entière au documentaire". In: Telerama. 16. Juni 2012, abgerufen am 15. April 2026 (französisch).
  8. Infrarouge. Abgerufen am 26. November 2025.