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Dieser Artikel behandelt den Fluss Indigirka in Russland, zu dem gleichnamigen Schiff siehe
Indigirka (Schiff) .
Indigirka Индигирка
Die Indigirka in Ust-Nera Die Indigirka in Ust-Nera
Daten
Gewässerkennzahl
RU : 18050000112117700035295
Lage
Republik Sacha (Jakutien) (Russland Russland )
Flusssystem
Indigirka
Quellgebiet
Suntar Chajata 61° 54′ 9″ N , 142° 26′ 34″ O 61.9025 142.44277777778 790
Quellhöhe
ca. 790 m
Mündung
in die Ostsibirische See 70.816714 148.903198 0 Koordinaten: 70° 49′ 0″ N , 148° 54′ 12″ O 70° 49′ 0″ N , 148° 54′ 12″ O 70.816714 148.903198 0
Mündungshöhe
0 m
Höhenunterschied
ca. 790 m
Sohlgefälle
ca. 0,46 ‰
Länge
1726 km[ 1] [ 2] (mit Quellfluss Chastach: 1977 km)
Einzugsgebiet
360.000 km²[ 1] [ 2]
Abfluss am Pegel Indigirskiy[ 3] AEo : 83.500 km² Lage: 1412 km oberhalb der Mündung
MQ 1944/1999 Mq 1944/1999
421 m³/s5 l/(s km²)
Abfluss am Pegel Worontsowo[ 4] AEo : 305.000 km² Lage: 350 km oberhalb der Mündung
MQ 1936/1998 Mq 1936/1998
1590 m³/s5,2 l/(s km²)
Abfluss am Pegel Mündungsnähe
MQ
1810 m³/s
Linke Nebenflüsse
Elgi , Selennjach , Ujandina , Allaicha , Bjorjoljoch , Tschibagalach
Rechte Nebenflüsse
Nera , Moma , Badjaricha
Kleinstädte
Ust-Nera , Belaja Gora , Tschokurdach
Gemeinden
Oimjakon , Chonuu
Schiffbarkeit
Unterlauf ab Moma-Mündung (Chonuu , 1134 km), Mittellauf um Ust-Nera
Verlauf Indigirka (Daten aus Wikidata und OSM)
Einzugsgebiet der Indigirka Einzugsgebiet der Indigirka
Verlauf der Indigirka
Die Indigirka (russisch Индигирка ; jakutisch Индигир , Indigir ) ist ein 1726 km langer Fluss in der Republik Sacha (Jakutien) im Fernen Osten Russlands .
Mit ihrem Quellfluss Chastach ist sie 1977 km lang. Sie entspringt im Ulus Oimjakon , fließt dann durch die Ulusse Moma und Abyj und mündet im Ulus Allaicha ins Nordpolarmeer .
Die Indigirka entsteht aus den Quellflüssen Chastach und Taryn-Jurjach , welche im Chankankamm der Suntar Chajata entspringen. Zunächst wendet sich der Fluss in Richtung Norden, um durch das Hochland von Oimjakon und über Oimjakon zum Tscherskigebirge zu fließen, welches in einem engen, langen und windungsreichen Durchbruchstal durchquert wird. Nach dem Verlassen des Tscherskigebirges passiert die Indigirka den Nördlichen Polarkreis und erreicht dann das Momagebirge , welches sie im Nordwesten umfließt. Dort gelangt sie in das weite Jana-Indigirka-Tiefland (Westteil des Ostsibirischen Tieflands ), in dem sie ein etwa 5500 km² großes Mündungsdelta in die Ostsibirische See ausbildet.
Die größten Nebenflüsse sind von rechts Nera , Moma und Badjaricha , von links Elgi , Selennjach , Ujandina , Allaicha und Bjorjoljoch .
Die Indigirka ist im Mittellauf um Ust-Nera , oberhalb des an Stromschnellen reichen Durchbruchs durch das Tscherskigebirge für kleinere Schiffe befahrbar. Nördlich des Tscherskigebirges ist sie ab der Einmündung der Moma bis zur Mündung schiffbar.
Die Indigirka wurde zweimal auf ihrer gesamten Strecke von einem Team um A. Gluschkow in Kajaks befahren. In den Stromschnellen im Tscherskigebirge ertranken in den 1930er Jahren die Besatzungen zweier Kanus. Die Strecke Ust-Nera bis Belaja Gora befuhren 2003 mit einem Faltboot Alexander und Barbara Krebs-Gehlen.
Der Fluss ist Namensgeber für einen Salat aus gefrorenem Fisch.