Ilmspan
Ilmspan Gemeinde Großrinderfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 40′ N, 9° 47′ O |
| Höhe: | 309 m ü. NN |
| Fläche: | 7,34 km² |
| Einwohner: | 410 (10. Dez. 2025)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1972 |
| Postleitzahl: | 97950 |
| Vorwahl: | 09344 |
Blick auf Ilmspan (2017) | |
Ilmspan ist einer von vier Ortsteilen der Gemeinde Großrinderfeld im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.[1]
Geographie
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Ilmspan liegt etwa vier Kilometer westlich von Großrinderfeld. Etwa ein Kilometer nordwestlich folgt der Großrinderfelder Ortsteil Schönfeld.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im 14. Jahrhundert wurde der Ortsname erstmals urkundlich erwähnt. 1367 war von Ilmspunt, 1401 von Ylmespuendt und 1540 von Ilmispundt die Rede.[1]
Am 31. Dezember 1972 wurde Ilmspan nach Großrinderfeld eingemeindet.[2]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung Ilmspans entwickelte sich wie folgt:
| Jahr | Gesamt |
|---|---|
| 1961 | 372[3] |
| 1970 | 344[4] |
| 2000 | 365 |
| 2016 | 365[1] |
| 2025 | 410[1] |
Religionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohner Ilmspans sind überwiegend römisch-katholisch.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Ilmspaner Wappen weist auf die Vergangenheit der Gemeinde hin: Es zeigt vorn das rienecksche, hinten das leuchtenbergsche Wappen, im Herzschild die Würzburger Fahne.
Die Blasonierung lautet: In gespaltenem Schild vorne in Gold vier rote Balken, hinten in Blau ein silberner Balken, im blauen Herzschild eine von Rot und Silber gevierte Fahne an schräggestelltem goldenem Kreuzstab.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kulturdenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pfarrkirche St. Laurentius
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In der Ortsmitte von Ilmspan steht die römisch-katholische Pfarrkirche St. Laurentius. Diese ist der Seelsorgeeinheit Großrinderfeld-Werbach des Dekanats Tauberbischofsheim zugeordnet.
Quad-Offroadstrecke
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Am Rande des Dorfes befindet sich eine Quad-Offroadstrecke, auf der unter anderem Wertungsläufe der Deutschen ATV & Quad Trial-Meisterschaften ausgetragen werden.[5]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Berberich, Julius: Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim und des Amtsbezirks. 1895 S. 318 f. Digitalisat
- Adolf von Oechelhäuser, Franz Xaver Kraus: Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 4,2): Die Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Tauberbischofsheim (Kreis Mosbach), S. 54 Digitalisat
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Zahlen und Fakten: Gemeinde Großrinderfeld. Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 481 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis)
- ↑ Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis)
- ↑ Main-Post: ILMSPAN. Fünfter Lauf der Deutschen Meisterschaft im ATV & Quad Trial in Ilmspan. 2012. Online auf www.mainpost.de. Abgerufen am 5. Januar 2017.

