Zwischen 2018 und 2022 spielte Buse auf der ITF Junior Tour etwa 100 Matches. Dabei nahm er fünfmal an Grand-Slam-Turnieren teil, wo er im Einzel nie über die zweite Runde hinauskam. Im Doppel war er deutlich erfolgreicher und schaffte es 2022 zweimal mindestens ins Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Bei den French Open zog er mit seinem Landsmann Gonzalo Bueno ins Endspiel ein, wo sie der topgesetzten Paarung aus Edas Butvilas und Mili Poljičak unterlagen. Beim vierten Major des Jahres in New York schieden sie im Halbfinale aus. Zusammen gewannen die Peruaner auch zwei Turniere Grade 1, der zweithöchsten Kategorie.[1] Dazu kam ein Einzeltitel auf selbigem Niveau. In der Junioren-Rangliste erreichte er mit Platz 9 seine höchste Notierung.
Bei den Profis spielte Buse 2021 erste Turniere. 2022 kam er auf der drittklassigen ITF Future Tour zu ersten Erfolgen und erreichte ein Halbfinale und ein Endspiel. Auf der ATP Challenger Tour sorgte Buse in seiner Heimatstadt Lima erstmals für Aufsehen. Mit Bueno zog er ins Halbfinale des Doppels ein, während er im Einzel mit Daniel Dutra da Silva die Nummer 236 der Welt besiegte und auch der Nummer 73 der Welt Federico Coria einen Satz abnahm, ehe er verlor. In beiden Wertungen stand er Ende des Jahres in den Top 800 der Tennisweltrangliste. Im Doppel hatte er seinen ersten Future-Titel bereits gewonnen. Mitte 2023 kehrte er im Einzel auf die Erfolgsspur zurück, als er, abermals in Lima, sein erstes Challenger-Viertelfinale erreichte, wo er Blaise Bicknell unterlag. Im September spielte er nach Februar des Jahres sein zweites Match für die peruanische Davis-Cup-Mannschaft. Im Einzel gegen Norwegen und im Doppel gegen Irland gewann er jeweils. Vor Saisonabschluss setzte sich Buse in zwei aufeinanderfolgenden Future-Turnieren durch und steigerte so sein Ranking auf Platz 442.[2] Zu seinem ersten Finaleinzug bei einem Challenger kam er zunächst nur im Doppel. In Lima spielte er diesmal mit seinem Landsmann Jorge Panta, mit dem zusammen er diesmal gegen Bueno und Adolfo Daniel Vallejo spielte und verlor. Ähnlich wie im Einzel nahm er daraufhin einen Rang in den Top 450 im Doppel ein.
Im Mai 2026 gelang Buse in Hamburg der internationale Durchbruch auf der ATP Tour. Erst spielte er sich erfolgreich durch die Qualifikation. Danach bezwang er im Hauptfeld nacheinander Hugo Gaston, Flavio Cobolli, Jakub Menšík und im Viertelfinale die Nummer 16 der Welt, Ugo Humbert, in drei Sätzen. Nach einem glatten Zweisatzsieg im Halbfinale über Aleksandar Kovacevic traf er im Endspiel auf den topgesetzten US-Amerikaner Tommy Paul. Buse besiegte Paul mit 7:6 (8:6), 4:6, 6:3 und sicherte sich damit seinen ersten Titel auf der ATP Tour. Durch den Erfolg machte er in der Weltrangliste einen Sprung bis auf Platz 31, womit er erstmals in die Top 50 einzog.[3]