ifconfig
ifconfig (Abk. für Interface Konfiguration) ist ein Kommandozeilenprogramm aus dem Programmpaket net-tools unter Unix, das zur Konfiguration und Steuerung von Netzwerkschnittstellen dient. Der Name steht für „interface configurator“. Ursprünglich erschien das Tool im 4.2BSD als Teil der BSD TCP/IP Suite. Es wurde somit zum Standardwerkzeug. Inzwischen gilt ifconfig als veraltet und wird durch die Programmsammlung iproute2 abgelöst.
Üblicherweise wird das Programm zur Einrichtung einer Netzwerkschnittstelle eingesetzt, um damit die IP-Adresse und die Netzmaske zu setzen, die Schnittstelle zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Während des Boot-Vorgangs benutzen viele Unix-Systeme Shell-Skripte, die ifconfig aufrufen, um damit die Netzwerkadapter zu konfigurieren.
Unter Windows gibt der Befehl ipconfig ähnliche Informationen aus.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]ifconfig(8): Konfiguration einer Netzwerkskarte – Debian GNU/Linux Systemverwaltung Handbuchseiteifconfig(8): configure network interface parameters – OpenBSD System Manager's Manual- Kapitel 5 des Linux Network Administrators Guide (englisch)