Hummelsbroich
Hummelsbroich Stadt Bergisch Gladbach | ||
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| Koordinaten: | 50° 57′ N, 7° 8′ O | |
Lage von Hummelsbroich in Bergisch Gladbach
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Hummelbroich (Hummelsbruche) Anfang 19. Jahrhundert südwestlich von Kaule (Kule). Im Süden die alte Brüderstraße. | ||
Hummelsbroich ist der Name eines Ortsteils und einer Straße im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach.
Geschichte
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Der Name Hummelsbroich überliefert die alte Gewannenbezeichnung Im Hummelsbroich, die im Urkataster südlich der heutigen Frankenforster Straße in der Gemeinde Bensberg-Honschaft verzeichnet ist. Die gleichnamige Hofstelle ist für Jahr 1348 in der Form Hummelsbruch urkundlich belegt. Sie ging im gleichen Jahr in das Eigentum des Klosters Meer über,[1] als der Edelherr Friedrich von Merheim und seine Frau Maria das geerbte Hofgut verkauften. In der Folge ist 1519 nur noch von Wiesen im Hummelsbroich die Rede, die „das kleine und große Homelsbroich“ genannt werden.[2]
Wald-Café Hummelsbroich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1927 bis 1977 wurde dicht an der Brüderstraße das Wald-Café Haus Hummelsbroich bewirtschaftet. Es war ein beliebtes Ausflugsziel, weil man von hier aus schon nach wenigen Metern Fußweg in den Königsforst gelangen konnte. Die Bewirtschaftung endete, als das Anwesen infolge des Baus der Bundesautobahn 4 vom Waldgebiet abgeschnitten wurde. Ab 1979 wurden die Gebäude und die umliegende Bewaldung zugunsten des Neubaus der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen niedergelegt.[3][4]
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
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Das Waldgebiet Hummelbroich wurde in den 1970er Jahren von der damaligen Stadt Bensberg für den Neubau der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen veräußert.[5] Das Gebiet wurde 1979 gerodet, die meisten Bauten des Wald-Cafés abgebrochen. Die Behörde und ihrer wissenschaftlichen Einrichtungen bezogen 1983 die neuen Gebäude. Der Standort Hummelsbroich löste Gegenreaktionen der Bevölkerung aus. Die Aktivitäten einer Bürgerbewegung blieben allerdings erfolglos. Allerdings bemühte man sich, mittels relativ niedriger, langgestreckter Gebäude, eine möglichst akzeptable Einpassung in die Landschaft zu erreichen. Das umliegende Gelände im Westen der Bauten wurde als offene Parklandschaft gestaltet, die durch die Öffentlichkeit genutzt werden kann.[6][7][8]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg. Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Andree Schulte: Bergisch Gladbach – Stadtgeschichte in Straßennamen. Herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Band 3, und vom Bergischen Geschichtsverein Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 11, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 280 f.
- ↑ Gerd Müller: Die Besitzungen des adeligen Praemonstratenserinnen-Klosters Meer in Sulsen-Immekeppel von der Klostergründung 1166 bis 1600. Verlag W. Kleikamp, 1969.
- ↑ Im Königsforst baut nun das Straßenwesen ( vom 23. Oktober 2017 im Internet Archive), Kölner Stadt-Anzeiger, abgerufen am 14. Juli 2025.
- ↑ Helga Niekammer: Vor 96 Jahren wurde das „Wald-Kaffee Haus Hummelsbroich“ eröffnet! (Beitrag 7.8.2023). 7. August 2023, abgerufen am 17. Februar 2026.
- ↑ Deutscher Bundestag, 7. Wahlperiode (Hrsg.): Antwort des Parl. Staatssekr. Haar (BMV) betr. Erwerb von Waldgelände im Bereich Bensberg-Hummelbroich. 16. Februar 1973, S. 799 (bundestag.de [PDF]).
- ↑ Jochen Dilling: Die Bundesanstalt für Straßenwesen. In: Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück e.V. (Hrsg.): Der Königsforst - Geschichte und Geschichten. 2. erweiterte Auflage. Köln 2011, S. 354–357.
- ↑ Im Königsforst baut nun das Straßenwesen | Archiv des Bergischen Geschichtsverein Rhein-Berg. Archiviert vom am 23. Oktober 2017; abgerufen am 17. Februar 2026.
- ↑ Dieter Hohenadel (Redaktion): 50 Jahre Bundesanstalt für Straßenwesen 1951 bis 2001. In: Bundesanstalt für Straßenwesen (Hrsg.): Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen. Allgemeines Heft A 22. Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven 2001, ISBN 3-89701-139-5 (64 S., archive.org [PDF; 3,8 MB; abgerufen am 17. Februar 2026]).

