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Herbert Neubauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Herbert Neubauer (* 2. September 1943 in Pappenheim) ist ein deutscher Tischtennisspieler.

Er begann seine Tischtennis-Laufbahn beim Verein Sparta Noris Nürnberg (1956 bis 1961). Von 1961 bis 1970 spielte er in der Oberliga Süd für Jahn Nürnberg.[1] 1967 belegte er im Bundesranglistenturnier des DTTB den 8. Platz und wurde in diesem Jahr auf Platz 10 der deutschen Rangliste geführt. Im gleichen Jahr scheiterte er bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelwettbewerb im Viertelfinale an Eberhard Schöler, belegte aber im Doppelwettbewerb zusammen mit Horst Thein den 3. Platz. Für Hertha BSC spielte er von 1970 bis 1977 in der 1. und 2. Bundesliga, für CTTF Bonn von 1977 bis 1987 in der 2. Bundesliga.[2] Seit 1987 war Herbert Neubauer als Diplomat an der deutschen Vertretung in Genf tätig und spielte seitdem in der Schweiz bei Meyrin CTT in der Nationalliga A.

Als Seniorensportler erzielte er in den jeweiligen Tischtennis-Altersklassen zahlreiche Erfolge und wurde u. a. sechsfacher Welt- und fünffacher Europameister.

Anfang der 2000er Jahre gründete Neubauer die Firma Dr. Neubauer GmbH, die sich auf Spezialbeläge und Hölzer für das moderne Störspiel spezialisiert hat. Bekannt wurde die Marke durch Langnoppenbeläge, die mit einer ITTF‑Regeländerung 2008 schließlich verboten wurden. Anschließend entwickelte Neubauer neue Materialien, darunter glatte Antitop-Beläge und auch Schlägerhölzer.[3][4]

Einzelnachweise

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  1. Zeitschrift DTS, 1964/12 Seite 12.
  2. Zeitschrift DTS, 1977/18 Seite 6 + 1982/17 Seite 38.
  3. Zeitschrift DTS, 2006/6 Seite 30–32.
  4. Dr. Neubauer Tischtennis In:drneubauer.com