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Herbert Herrmann

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Herbert Herrmann
Herbert Herrmann in jungen Jahren

Herbert Herrmann (* 7. Juni 1941 in Bern) ist ein deutsch-schweizerischer Schauspieler.[1]

Nach dem Abitur und einer abgeschlossenen Lehre als Schriftsetzer nahm er Schauspielunterricht und erhielt seine ersten Engagements in Zürich und Bern.

Gastauftritte führten ihn an das Renaissance-Theater in Berlin, an die Kleine Komödie am Max II und die Komödie im Bayerischen Hof in München (seit 1970), die Hamburger Kammerspiele (1971), die Komödie Düsseldorf (1972 bis 1979), die Komödie im Marquardt in Stuttgart (1980) und an das Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Außerdem unternahm er seit 1970 jährlich Tourneen.

Sein Fernsehendebüt gab Herrmann 1970 in einer Aufzeichnung aus dem Berner Atelier-Theater[2] mit dem Stück Die Mondfrau von Peter Bürki. Seitdem war er in vielen Fernsehproduktionen zu sehen. Seine erste Hauptrolle übernahm er 1979 in dem Fernsehfilm Fleisch an der Seite von Jutta Speidel. Populär wurde Herbert Herrmann vor allem durch seine Rollen in den Fernsehserien Drei sind einer zuviel (1976) und Ich heirate eine Familie (1983–1986) sowie Der Landarzt (1991–1992) und Männer sind was Wunderbares (1996–2000).[3]

1988 wurde Herbert Herrmann zusammen mit Edith Hancke mit dem Goldenen Vorhang ausgezeichnet.

Von 1977 bis 1982 lebte Herbert Herrmann mit seiner Kollegin Jutta Speidel zusammen, von 1983 bis 1998 mit der Schauspielerin Susanne Uhlen. Aus dieser Beziehung ging ein Sohn (* 1988) hervor. Seit 2003 lebt er mit der Schauspielerin und Autorin Nora von Collande zusammen.

Herbert Herrmann lebt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Filmografie (Auswahl)

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Commons: Herbert Herrmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. ↑ Herbert Herrmann im Munzinger-Archiv, abgerufen am 24. August 2013 (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. ↑ Das Theater an der Effingerstrasse, Bern BE vormals Atelier-Theater, Bern BE
  3. ↑ Vita Herbert Herrmann
  4. ↑ Bravo-Archiv / Ottosieger 1977
  5. ↑ Berliner Theaterclub – Auszeichnungen
  6. ↑ B.Z.-Kulturpreis – Der Abend der Berliner Stars (Liveticker). In: B.Z. Berlin. Abgerufen am 22. Juni 2026.