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Helene Bubrowski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Helene Bubrowski, 2022

Helene Bubrowski (* 10. August 1981 in Hamburg[1]) ist eine deutsche Journalistin und Juristin.

Leben und Wirken

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Helene Bubrowski ist das Kind von Elke Bubrowski und des Literaturwissenschaftlers Ulrich Bubrowski, dem Herausgeber des literarischen Werks von Ernst Barlach.[2] Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Bolivien studierte sie Rechtswissenschaften in Köln und Paris und schloss 2006 mit der Maîtrise en droit ab. 2008 legte Bubrowski das Erste Staatsexamen ab.[1]

Als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes promovierte sie über ein Thema an der Schnittstelle zwischen Völkerrecht und innerstaatlichem Recht über Internationale Investitionsschiedsverfahren und nationale Gerichte.[3] Nach einem Forschungsaufenthalt an der McGill University in Montreal absolvierte Bubrowski das Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin.[4] Sie war unter anderem im Bundesjustizministerium und in der Europäischen Kommission in Brüssel tätig.

Nach dem Zweiten Staatsexamen trat sie im Januar 2013 in die politische Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ein. Ab August 2018 war sie Korrespondentin in der Parlamentsredaktion der Zeitung in Berlin und für Innen- und Rechtspolitik zuständig.[1] Im Januar 2024 wechselte sie als stellvertretende Chefredakteurin zu Table Media.[5] Ab Juni 2025 war sie dort Chefredakteurin, und gemeinsam mit Michael Bröcker Podcast-Host des News-Podcasts Table.Today.

Zum 1. Januar 2027 soll Bubrowski in das Herausgebergremium der FAZ eintreten[6] – als erste Frau in der Geschichte der Zeitung. Gemeinsam mit Berthold Kohler soll sie die Politische Redaktion in einer Doppelspitze führen und sich mit Carsten Knop die Leitung der Online-Redaktion teilen.[7]

Helene Bubrowski ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.[8]

Helene Bubrowski wurde im Jahr 2024 für ihren Kommentar Frohes neues Jahr, der in der Neujahrsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschien, mit dem Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Meinung ausgezeichnet.[9] In ihrem Beitrag plädiert sie für mehr Optimismus und kritisiert die mediale Fokussierung auf negative Nachrichten, was auch dazu beitrage, dass nur 16 Prozent der Deutschen glauben, in glücklichen Zeiten zu leben.

Commons: Helene Bubrowski – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Helene Bubrowski. In: FAZ.net. Abgerufen am 15. Oktober 2021.
  2. ↑ Thomas Anz: Barlachs Dramen neu ediert. In: literaturkritik.de. 1. März 2002, abgerufen am 29. September 2026.
  3. ↑ Helene Bubrowski: Internationale Investitionsschiedsverfahren und nationale Gerichte. Mohr Siebeck, 2013, ISBN 978-3-16-152241-3 (google.com).
  4. ↑ Dr. Helene Bubrowski (F.A.Z.). In: zukunftskongress.info. Wegweiser Media & Conferences GmbH, abgerufen am 15. Oktober 2021.
  5. ↑ Helene Bubrowski wird stellvertretende Chefredakteurin. In: Table Media. 29. November 2023, abgerufen am 15. Januar 2024.
  6. ↑ Braunberger geht, Knop übernimmt, Bubrowski kommt. In: faz.net. 13. April 2026, abgerufen am 7. September 2026.
  7. ↑ Änderungen im Herausgebergremium der FAZ: Braunberger geht, Knop übernimmt, Bubrowski kommt. In: faz.net. 13. April 2026, abgerufen am 13. April 2026.
  8. ↑ Dr. Helene Bubrowski – Porträt. In: breakingthrough.de. Abgerufen am 15. Oktober 2021.
  9. ↑ Theodor-Wolff-Preis: Warum es mehr gute Laune braucht. In: faz.net. 11. September 2024, abgerufen am 11. September 2024.