Heilbronner Falken
| Heilbronner Falken | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größte Erfolge | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Aufstieg zur 2. Bundesliga 1987, 1998, 2007 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vereinsinformationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschichte | REV Heilbronn (1980–1986) Heilbronner EC (1986–2003) Heilbronner Falken (seit 2003) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spitzname | Die Falken | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stammverein | Heilbronner EC e. V. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vereinsfarben | Rot-Weiß-Blau | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liga | Oberliga Süd | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spielstätte | Eisstadion Heilbronn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kapazität | 4000 Plätze (davon 800 Sitzplätze) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschäftsführer | Kai Sellers | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Cheftrainer | Steffen Ziesche | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Saison 2025/26 | 11. Platz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aktuelle Spieler sind gelb hinterlegt. Alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2014/15
Bedeutende ehemalige Spieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
|
|
|
|
Spieler des Jahres
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Spieler des Jahres | |
|---|---|
| 2000/01 | |
| 2001/02: | |
| 2002/03: | |
| 2003/04: | |
| 2004/05: | |
| 2005/06: | |
| 2006/07: | |
| 2007/08: | |
| 2008/09: | |
Seit 2001 können die Anhänger des Vereins jährlich Spieler des Jahres auf der offiziellen Homepage des Clubs bestimmen.
Erster Falken-Spieler des Jahres war der Lette Oļegs Znaroks im Jahr 2001, es folgten der gebürtige Tscheche Radek Vít im Jahr 2002 sowie der finnische Torhüter Marko Suvelo, der zum Spieler der Spielzeit 2002/03 gekürt wurde. Als einziger Spieler, der nach Ansicht der Fans im Abstiegsjahr 2004 konstant gute Leistungen gezeigt hatte, erhielt der italienische Goalie Mike Rosati die Auszeichnung und verwies die Stürmer Shawn Heaphy und Wiktar Karatschun auf die Plätze zwei und drei. Im folgenden Jahr setzte sich der Publikumsliebling Igor Dorochin deutlich mit über hundert Stimmen Vorsprung vor den beiden Kanadiern David Belitski und Mike Henderson durch, die nur knapp 20 Stimmen voneinander trennten.
Einziger Spieler, der die Auszeichnung bislang zweimal erringen konnte, ist der Kanadier Jean-François Caudron, der seit 2005 im Sturm des Vereins spielt. Er gewann die Wahl unter den Anhängern zweimal in Folge in den Jahren 2006 (vor Andrej Kawaljou und André Schietzold) sowie 2007 und belegte in den weiteren Jahren seines Engagements beim Heilbronner EC jeweils mindestens einen Platz unter den besten fünf Spielern einer Spielzeit. Die Wahl zum Spieler der Saison 2007/08 gewann der Deutsch-Kanadier Luigi Calce mit 385 Stimmen. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Frank Petrozza (359 Stimmen) und Torhüter Danny aus den Birken (323 Stimmen).[20] Calce erhielt auch im folgenden Jahr die meisten Stimmen und wurde damit zum zweiten Mal in Folge zum Spieler des Jahres gewählt. Die Plätze zwei und drei belegten Torhüter Marek Mastič und Verteidiger Torsten Fendt.[21]
Spieler des Monats
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zudem können die Fans seit September 2003 den jeweiligen Falken-Spieler des Monats wählen. Bisher erhielten folgende Akteure die Auszeichnung Spieler des Monats:
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Trainer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Trainer | Saison | Trainer |
| 1980–1981 | 2002–2003 | ||
| 1981–1983 | 2003 | ||
| 1983–1984 | 2003–2004 | ||
| 1984 | 2004 | ||
| 1984–1985 | 2004 | ||
| 1985–1986 | 2004–2013 | ||
| 1986–1989 | 2013 | ||
| 1990 | 2013 | ||
| 1990–1991 | 2013–2014 | ||
| 1991–1992 | 2014–2015 | ||
| 1992–1993 | 2015–2016 | ||
| 1993–1995 | 2016–2017 | ||
| 1995–1996 | 2017–2018 | ||
| 1996 | 2018–2020 | ||
| 1996–1997 | 2020–2021 | ||
| 1997–1998 | 2021 | ||
| 1998 | 2021–2022 | ||
| 1998 | 2022–2023 | Martin Jiranek | |
| 1998–2000 | 2023–2025 | Frank Petrozza | |
| 2000–2002 | seit 2025 | Niko Eronen | |
Seit der Gründung der Eishockeyabteilung im Jahr 1980 trainierten den Verein eine Vielzahl von Trainern aus verschiedenen Nationen. Während der „Gründervater“ und erste Übungsleiter Josef Matoušek seine Tätigkeit noch in der Freizeit ausübte und den Aufbau einer funktionierenden Eishockeymannschaft in Heilbronn noch eher als sein Hobby betrieb, wurde der Trainerposten mit Teilnahme am regulären Spielbetrieb des Eissport-Verband Baden-Württemberg ab der Saison 1981/82 mit Werner Neutz erstmals etatmäßig besetzt.
Auf die längste Amtszeit bei den Falken kann Rico Rossi zurückblicken, der 2004 im Zuge des Kooperationsvertrages mit den Adler Mannheim vom Co-Trainer des DEL-Teams zum Cheftrainer der Profimannschaft des HEC befördert wurde und somit bislang vier komplette Spielzeiten auf der Trainerbank saß. Mit dem Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft 2005 sowie der Oberligameisterschaft in der Saison 2006/07 ist der Kanadier zudem gemessen an den gewonnenen Titeln der bisher erfolgreichste Übungsleiter in der Vereinsgeschichte. Ebenfalls erfolgreich verliefen die Amtszeiten von Wilbert Duszenko (Aufstieg in die 2. Bundesliga 1987), Pierre Rioux (Süddeutscher Meister 1996), Craig Sarner (Süddeutscher Meister 1998) und Gerd Wittmann (Süddeutscher Meister 1994), die alle einen Titel mit der Mannschaft gewinnen konnten.
Wittmann ist zudem der Trainer, der bislang die meisten Amtszeiten in Heilbronn vorzuweisen hat. Nach zwei Festanstellungen von 1993 bis 1995 sowie im Jahr 1998 übernahm er als Hauptverantwortlicher der „Heilbronner Jungfalken“ auch zweimal als Interimstrainer das Training der Profimannschaft (2003 zwischen Georg Holzmann und Jamie Bartman sowie 2004 zwischen Bob Burns und Rico Rossi). In der Vereinsgeschichte bekleideten mit Eugen Kielbicki (1984–1985), Wolfgang Rosenberg (1990–1991) und Pierre Rioux (1996) zudem drei Aktive das Amt des Spielertrainers und waren somit als Übungsleiter und Spieler zugleich eingesetzt. Alle drei wurden allerdings nach vergleichsweise kurzer Zeit abgelöst, um sich wieder verstärkt ihrer Tätigkeit als Spieler widmen zu können. Nach der Saison 2012–2013 wurde Rico Rossi von seinem Traineramt entbunden, unterschrieb jedoch kurze Zeit später als Sportdirektor.[22]
Stammverein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Stammverein Heilbronner EC gibt es seit 2003 die Heilbronner Jungfalken und seit 2018/19 die Eisbären Heilbronn.
- Unter dem Namen Heilbronner Jungfalken sind seit der Auslagerung der Profimannschaft in die Heilbronner Falken GmbH im Jahr 2003 ausschließlich die Jugendmannschaften des Vereins organisiert
- Zu ihnen gehören die Kleinstschüler, die Kleinschüler, Knaben- und Schülermannschaften sowie die Jugend- und Juniorenteams der Falken
- und von 2004 bis 2016 auch eine am Ligenspielbetrieb teilnehmende Amateurmannschaft.
- 2006 wurden zudem die Jungadler Mannheim, das Nachwuchsteam der Adler Mannheim in der Deutschen Nachwuchsliga, vom bisherigen Stammverein Mannheimer ERC in den Heilbronner EC umgegliedert, sodass seitdem die Spieler der Jungadler auch für die Heilbronner Falken spielberechtigt waren. 2014 wurde diese Mannschaft in den Verein ELZ Jungadler Mannheim umgesiedelt und die Kooperation mit dem Heilbronner EC beendet.
- Die Jungfalken kooperieren zudem mit dem ESG Esslingen.
- Ab der Saison 2018/19 wurde aus dem Verein EHC Eisbären Heilbronn die neugebildeten Abteilung Eisbären Heilbronn im Heilbronner EC.[23],
- bei welcher die seit 2018/19 an der Regionalliga Süd teilnehmende Mannschaft des Heilbronner EC angesiedelt ist.
- ab 2024/25 nimmt auch die 2. Mannschaft der Eisbären Heilbronn an derselben Liga teil, die jetzt wieder den Namen Baden-Württemberg-Liga trägt.
Spielstätten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eishalle Heilbronn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit der Vereinsgründung im Jahr 1986 trug der Heilbronner EC seine Heimspiele in der Eishalle am Europaplatz in Heilbronn aus. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 1987 wurde die Kapazität des Stadions erstmals erweitert. Während der Saison 2001/02 wurde die alte Halle abgerissen und schließlich im Januar 2002 mit dem Bau einer neuen Multifunktionsarena begonnen.
Eisstadion Heilbronn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Oktober 2002 bezogen die Falken die auf den Fundamenten der alten Eishalle errichtete Knorr Arena, die eine Gesamtkapazität von 4000 Plätzen besitzt. Der Neubau kostete den Verein und die Stadt Heilbronn geschätzte 8,2 Millionen Euro, vom alten Stadion wurde lediglich die Eisfläche erhalten. Wichtigster Geldgeber und späterer Namensgeber der neuen Arena war der Lebensmittelkonzern Knorr. 2007 gingen die Namensrechte an die Firma Lavatec über, die bereits ab 2006 Hauptsponsor der Heilbronner Falken war. Durch die Insolvenz des Hauptsponsors hieß die Arena zwischen 2009 und Januar 2012 Eisstadion Heilbronn. Danach übernahm die KS Kolbenschmidt GmbH, eine Tochtergesellschaft von KSPG, die Namensrechte an der Arena.
Für die ersten 15 Jahre, mit Ausnahme der Sommermonate, ist der Heilbronner EC Generalpächter des Eisstadions Heilbronn.
Problematische Spielstätte und neu geplantes Eisstadion an anderer Stelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das aktuelle Eisstadion erwies sich schon bald als ein dem modernen Profisport nicht angepasstes Stadion. Problematisch sind Stützen im Innenraum, welche das Hallendach stützen, allerdings von vielen Plätzen die Sicht auf das Spielfeld – teilweise auf wichtige Stellen wie ein Tor – verdecken, die zu geringe Anzahl an Sitz-, und VIP-Plätzen, zu wenig Sanitäranlagen sowie Verpflegungsstände - trotz provisorischer Lösungen im Außenbereich, und eine schlechte Abgrenzung zwischen Heim-, und Gästefans auf und hinter den Tribünen. Während die Stützen nur eine Unannehmlichkeit für die Fans sind, haben die anderen Probleme Auswirkungen auf den Ablauf nachfragestarker Spiele insbesondere der Derbys gegen die Bietigheimer Steelers. Auswirkungen sind ein besonders hohes Security- und Polizeiaufkommen, sehr lange Schlangen bei den Verpflegungsständen sowie Toiletten in den Drittelpausen - diese teilweise schon bei halber Hallenauslastung, Ausverkauf der Sitzplätze teilweise Monate im Voraus und eine deutlich verminderte Kapazität von 3492 statt 4000 Plätzen bei Risikospielen mit erhöhter Separation von Gästefans.[24]
Diese Problematiken sorgen seit Jahren schon für den Wunsch der Heilbronner Fans nach einem Neubau des Stadions. Nachdem Gerüchte aufkamen, dass der Bildungscampus der Dieter-Schwarz-Stiftung auf das Gelände der Eishalle, sowie des benachbarten Hallenbads Soleo, erweitern wollte, war ein moderner Neubau des Eisstadions an neuer Stelle jahrelang im Gespräch, wurde aber von offizieller Seite immer wieder dementiert.[25] Im Dezember 2024 wurde dann durch einen Artikel der Heilbronner Stimme bekannt, dass es inzwischen konkrete Planungen gibt den Bildungscampus auf dieses Gelände zu erweitern. Vorher würden aber die abzureißenden Freizeitanlagen an neuer Stelle neugebaut.[26] Sollte der Gemeinderat am 19. Dezember 2024 zustimmen, wird mit einem offiziellen städtebaulichen Wettbewerb gestartet.[27] Ein oft genanntes mögliches Areal für einen Neubau des Stadions ist eine brachliegende Wiese neben dem Frankenstadion an der Theresienwiese, welche weiterhin eine innenstadtnahe Lage garantieren könnte, sowie eine gute Parkplatzsituation aufweist und per Fuß vom Hauptbahnhof erreichbar ist. Auch der Bau einer modernen Multifunktionshalle wird immer wieder in den Raum geworfen, da somit gleichzeitig die Abwesenheit einer ausreichend großen Veranstaltungshalle in Heilbronn beseitigt werden kann. Sollte einem Neubau zugestimmt werden, ist damit zu rechnen, dass das neue Eisstadion bis 2030 in Betrieb genommen werden soll, da 2031 eine andere Erweiterung des Bildungscampus abgeschlossen wird und somit ab dann die neu geplante Erweiterung direkt im Anschluss begonnen werden könnte.[28]
Vereinskultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fans
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Etablierung der Eishockeyabteilung des REV Heilbronn Anfang Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich Eishockey zur beliebtesten und bald auch zuschauerstärksten Sportart der Region.[1] Mit der Auslagerung der REV-Eishockeymannschaft in den neu gegründeten Heilbronner EC bildeten sich erste offizielle Fanclubs[29], von denen es heute fünf aus Heilbronn und der näheren Umgebung gibt. Die vier größten Fanvereinigungen organisieren dabei jährlich gemeinsame Veranstaltungen wie Fanfahrten zu Auswärtsspielen der Falken. Auf solchen Auswärtsfahrten bildeten sich im Laufe der Jahre engere Beziehungen zu Fans anderer Vereine, beispielsweise zu Fanclubs der Revierlöwen Oberhausen oder der Blue Devils Weiden, mit denen die Anhänger der Heilbronner Falken heute Fanfreundschaften pflegen.
Seit 2006 bildete sich im Internet der Falkenticker, ein unabhängiges Fanprojekt, das nicht zum offiziellen Angebot des Vereins gehört, allerdings zu jedem Auswärtsspiel der Heilbronner Falken einen kostenlosen Liveticker anbietet.
Partnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Juni 2004 verkündeten die Heilbronner Falken, eine Zusammenarbeit mit dem DEL-Rekordmeister Adler Mannheim eingehen zu wollen. Die Mannheimer unterstützen den HEC seitdem sportlich vor allem durch die Mitgestaltung des Trainings der Falken durch die eigenen Torhüter- und Konditionstrainer sowie durch den Austausch von Nachwuchs- und Förderlizenzspielern.[30] Nach den Regeln des Deutschen Eishockey-Bunds dürfen Mannschaften der DEL eine Förderlizenz an Spieler unter 25 Jahren geben, wodurch diese für einen weiteren Verein in einer tiefklassigeren Liga spielberechtigt sind.[31] Die Nachwuchsspieler der Adler durch diese Regelung bei den Falken erste Erfahrungen im Profibereich sammeln und somit langsam an die höchste deutsche Eishockeyklasse herangeführt werden, während sie selbst den Zweitligisten spielerisch verstärken, woraus ein Synergieeffekt für beide Teams entsteht. Als Folge dessen verpflichteten sich die Falken, ein ähnliches Spiel- und Trainingssystem wie die Adler Mannheim einzuführen um den Austauschspielern somit einen leichteren Übergang beim Mannschaftswechsel zu ermöglichen. Zudem nutzen die Heilbronner Falken seit 2004 das Scouting-System der Adler Mannheim in Nordamerika, wodurch vor allem junge Spieler aus dem Collegespielbetrieb und ECHL verpflichtet werden können, da sich der DEL-Club vornehmlich auf Spieler der hochklassigeren NHL und AHL konzentriert. Die Adler haben gleichzeitig die Möglichkeit, durch die Falken verpflichtete Spieler aus Nordamerika unverbindlich zu beobachten und anschließend ohne Risiko selbst unter Vertrag zu nehmen.
Zu den weiteren Vereinbarungen des Kooperationsvertrags gehörte die Schaffung einer Corporate Identity nach nordamerikanischem Vorbild. Fanartikel des Kooperationspartners werden beim jeweils anderen Verein verkauft, außerdem wurde die Trikotgestaltung der Falken an die Farben und an das Design der Spielkleidung der Mannheimer Adler angepasst. Zudem berichtet die Stadionzeitschrift der Adler seit 2004 auch über die Spiele der Heilbronner Falken.[30] Zur Saison 2006/07 wurde die bestehende Zusammenarbeit weiter verstärkt, indem das DNL-Team der Mannheimer, die Jungadler, vom bisherigen Stammverein Mannheimer ERC in den HEC umgegliedert wurde. Durch diese Maßnahme ist es für Spieler der Jungadler einfacher, für die Heilbronner Falken in der 2. Bundesliga aufzulaufen, da keine Vereinsgrenzen durch Lizenzvergabe des Dachverbands überschritten werden müssen.
Im Sommer 2009 wurde zudem die Zusammenarbeit mit dem Erstligisten ERC Ingolstadt verstärkt, der neben dem bisherigen Förderlizenzspieler Sebastian Vogl auch die Nachwuchsspieler Michael Rimbeck, Dominic Walsh und Norman Martens mit einer Lizenz für die Falken ausstattete.[32][33]
Eisbären Heilbronn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Eisbären Heilbronn | |
|---|---|
| Größte Erfolge | |
|
Aufstieg in die Regionalliga 2006 | |
| Vereinsinformationen | |
| Geschichte | EHC Eisbären Heilbronn (2006–2018) Heilbronner EC (seit 2018) |
| Spitzname | Eisbären Heilbronn |
| Stammverein | Heilbronner EC e. V. |
| Vereinsfarben | Rot, Weiß, Blau |
| Liga | Baden-Württemberg-Liga |
| Spielstätte | Eisstadion Heilbronn |
| Kapazität | 4.000 Plätze (davon 800 Sitzplätze) |
| Geschäftsführer | Michael Rumrich |
| Cheftrainer | Kai Sellers |
| Saison 2025/26 | 2. Platz / PO - Vizemeister |

