Heike Türtscher, wie sie damals hieß, wuchs in Vorarlberg in Batschuns auf, fand als Fünfjährige den Weg zum Skisport, war bereits in ihrer Jugend als VSV-Nachwuchsläuferin (Vorarlberger Ski Verein) im Skirennsport aktiv und besuchte nach Abschluss der Hauptschule Muntlix in Tirol das Skigymnasium Stams. Im letzten Schuljahr, als 18-Jährige, erlitt sie im November 2006 bei einem Trainingssturz eine Wirbelsäulenverletzung und ist seither querschnittgelähmt.[2]
Das Monoskifahren lernte sie dann gleich in der Saison nach dem Unfall. Seit 2014/2015 bestritt sie Rennen als Behindertensportlerin (Monoskibob) und wurde in den Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) aufgenommen.
Bei den Para-Weltcuprennen in Kühtai vom 19. bis 22.Dezember 2017 qualifizierte sie sich mit dem sechsten Rang im Riesentorlauf und vierten Rang im Slalom der LW-12-Klasse für die Paralympics 2018.[3]
Heike Eder arbeitet seit 2013 bei der Arbeiterkammer Vorarlberg[13] und ist dort heute als Personalchefin tätig.[14]
Sie ist seit Juni 2017 mit Armin Eder verheiratet und ist seit 2019 Mutter eines Sohnes. Heike Eder lebt in Götzis und wird trainiert von Eric Digruber (Nationalteam), Robert Meusburger sowie dem Monoski-Weltmeister Philipp Bonadimann (Ski for Life).[15]