Heemsen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 52° 43′ N, 9° 16′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Nienburg/Weser | |
| Samtgemeinde: | Heemsen | |
| Höhe: | 23 m ü. NHN | |
| Fläche: | 39,61 km² | |
| Einwohner: | 1815 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 46 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31622 | |
| Vorwahl: | 05024 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NI | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 56 012 | |
| LOCODE: | DE 74U | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Wilhelmstr. 4 31627 Rohrsen | |
| Bürgermeister: | Matthias Hogrefe (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Heemsen im Landkreis Nienburg/Weser | ||
Heemsen ist eine Gemeinde im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heemsen liegt zwischen dem Naturpark Wildeshauser Geest und dem Naturpark Steinhuder Meer ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Hannover an der Weser. Durch das Gemeindegebiet fließt die Wölpe. Östlich liegt das Lichtenmoor. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Heemsen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rohrsen hat.
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die vier Ortsteile der Gemeinde sind:
- Anderten
- Gadesbünden
- Heemsen
- Lichtenmoor
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heemsen wurde erstmals 1096 urkundlich erwähnt. Im Gemeindegebiet befinden sich die Reste von zwei Wallburgen. In der Nähe des Ortes Anderten lag die Andertenburg, die den Reichsweg zwischen der Mittelweserregion Richtung Fallingbostel kontrollierte. Etwa einen Kilometer südöstlich des Ortes Heemsen an der Straße nach Steimbke liegen in ehemals sumpfiger Umgebung die Reste der Brunsburg, deren Wälle noch teilweise erhalten sind. Ausgrabungen von 1907 in der Hauptburg lassen auf eine Entstehung im 9. Jahrhundert schließen.
Religionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelisch-lutherische St.-Michaelis-Kirchengemeinde in Heemsen wurde am 1. Februar 2012 mit der St.-Johannis-Kirchengemeinde in Drakenburg zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Drakenburg-Heemsen zusammengeschlossen.[2]
Eingemeindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Orte Anderten und Gadesbünden wurden am 1. März 1974 eingegliedert.[3]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat aus Heemsen setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.
Bei der letzten Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[4]
- SPD: 4 Sitze
- CDU: 6 Sitze
- Wählergemeinschaft Heemsen: 1 Sitz
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis 2021 fungierte Henry Koch (CDU) als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Heemsen. Ihm folgte Matthias Hogrefe (CDU) nach. Zur hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisterin der Samtgemeinde Heemsen wurde Bianca Wöhlke gewählt.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt schräg gekreuzte silberne Giebelbretter mit Pferdeköpfen, gespalten von grün und gold, vorne ein in halber Höhe und oben gezinnter Wehrturm mit grüner Türöffnung und silbernen Gitterstäben, hinten ein nach rechts gewendeter rotbezungter Wolfskopf.[5]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- St.-Michaelis-Kirche, Kirche mit ungewöhnlicher Kombination aus Turm und Dachreiter
- Brunsburg, frühmittelalterliche Wallanlage mit gut erhaltenen Überresten
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 209, die nahe der Gemeindegrenze von Drakenburg und Rohrsen beginnt und nach Walsrode führt.
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gerhard von Scharnhorst verbrachte Teile seiner Jugendzeit am Gut Hämelsee, das im Gemeindegebiet von Heemsen liegt.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
- ↑ Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 2/2012, S. 61ff.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198.
- ↑ https://votemanager.kdo.de/20210912/032565402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_278
- ↑ Hauptsatzung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)

