Hasbani
Erscheinungsbild
| Hasbani Nachal Senir, Nachal Snir | ||
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| Daten | ||
| Lage | Libanon und Israel | |
| Flusssystem | Jordan | |
| Abfluss über | Jordan → Totes Meer | |
| Quelle | am Hermongebirge | |
| Zusammenfluss | mit Banyas und Dan zum JordanKoordinaten: 33° 11′ 12″ N, 35° 37′ 9″ O 33° 11′ 12″ N, 35° 37′ 9″ O | |
| Mündungshöhe | 80 m ü. NHN
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| Einzugsgebiet | 600 km² | |
![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
Der Hasbani, gelegentlich auch Hazbani oder Chatzbani (arabisch الحاصباني, DMG al-Ḥāṣibānī), ist neben dem Dan und dem Banyas einer der drei Quellflüsse des Jordan.[1] Der Fluss heißt auf hebräisch נַחַל שְׂנִיר Nachal Snīr.
Der Hasbani entspringt am Hermongebirge im südlichen Libanon. Von dort fließt er nach Süden und vereinigt sich in Nordisrael in der nördlichen Chulaebene mit Banyas und Dan zum Jordan.
Der Hasbani liefert im Jahr etwa 150 Mio. Kubikmeter Wasser; damit ist er nach dem Dan der zweitgrößte Quellfluss des Jordan. Sein Einzugsgebiet ist mit 600 Quadratkilometern allerdings etwa dreimal so groß wie das von Banyas und Dan zusammen.
Nach dem Fluss wurde der etwas östlich gelegene Kibbuz Snir benannt.[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Hasbani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Hasbani – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
- Snir Stream Nature Reserve: Website der Israel Nature and Parks Authority
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Thomas Gebhard: Jordanien - Wasserarmut in einer instabilen Region. Hrsg.: Hanns Seidel Stiftung. Argumente und Materialien der Entwicklungszusammenarbeit 14, S. 8 (hss.de [PDF]).
- ↑ Carta's Official Guide to Israel and Complete Gazetteer to all Sites in the Holy Land. 3. Auflage. Carta, Jerusalem 1993, ISBN 965-220-186-3, S. 414f.
