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Harderberg

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Harderberg
Koordinaten: 52° 13′ N,  5′ OKoordinaten: 52° 13′ 23″ N,  4′ 39″ O
Fläche: 7,84 km²[1]
Einwohner: 3055 (1. Jan. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 390 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 49124
Vorwahl: 05401
Harderberg (Niedersachsen)
Harderberg (Niedersachsen)
Lage von Harderberg in Niedersachsen

Harderberg ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.

Harderberg liegt zwei Kilometer südlich des Stadtrands von Osnabrück und einen Kilometer nördlich des Zentrums von Georgsmarienhütte. Quer durch den Ort zieht sich ein großes Gewerbegebiet; nördlich und südlich davon erstrecken sich größere Wohngebiete. Im Westen des Ortsteiles liegen die beiden alten Rittergüter Harderburg und Osthoff. Der historische Kern der alten Bauerschaft besteht aus einer Gruppe von Bauernhöfen an der Straße Obere Bauerschaft.

Die Bauerschaft Harderberg gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Harderberg zum Kanton Osnabrück-Land des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie St. Johann im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems.[2] 1814 kam Harderberg zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel die Gemeinde Harderberg mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Landkreis Osnabrück. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort in seiner heutigen Form. Am 1. Januar 1970 wurde Harderberg im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Georgsmarienhütte.

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1812399[2]
1845511[3]
1871410[4]
1895468[5]
1910546[6]
1925663[7]
1939886[7]
19501460[8]
19611744[8]
20253055[1]

Öffentliche Einrichtungen

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Am nördlichen Rand des Ortsteils liegt das Franziskus-Hospital. In Harderberg befindet sich außerdem die Feuerwehrtechnische Zentrale Süd des Landkreises Osnabrück.

Der Sportverein Harderberg von 1950 hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Basketball, Leichtathletik, Tischtennis und Turnen.[9] Der Schützenverein Harderberg von 1653 betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.[10]

Die Bundesautobahn 33 mit der Anschlussstelle Harderberg und die hier vierspurig ausgebaute Bundesstraße 51 führen durch den Ortsteil. Ein Teilstück der Bundesstraße 68 bildet eine Querspange zwischen diesen beiden Straßen.

In Harderberg liegt ein ca. 100 ha großes Gewerbe- und Industriegebiet mit rund 250 mittelständischen Betrieben, darunter sowohl Unternehmen mit einem gewerblichen Kundenkreis als auch großflächige Einzelhändler.[11]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Daten der Stadt Georgsmarienhütte
  2. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 182 (google.de).
  3. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 120 (google.de).
  4. Volkszählung 1871
  5. Volkszählung 1895
  6. Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.
  7. 1 2 Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. 1 2 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  9. Website des SV Harderberg
  10. Vereinsliste Georgsmarienhütte
  11. Stadt Georgsmarienhütte: Gewerbegebiete Harderberg