Last Exit Reno
| Film | |
| Titel | Last Exit Reno |
|---|---|
| Originaltitel |
|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1996 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Paul Thomas Anderson |
| Drehbuch | Paul Thomas Anderson |
| Produktion | |
| Musik | |
| Kamera | Robert Elswit |
| Schnitt | Barbara Tulliver |
| Besetzung | |
| |
Last Exit Reno (orig. Hard Eight) ist ein US-amerikanischer Thriller, der am 20. Januar 1996 beim Sundance Film Festival unter dem Titel Sydney Premiere hatte. Es handelt sich um das Regiedebüt des späteren Oscarpreisträgers Paul Thomas Anderson.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Spieler Sydney lernt den viel jüngeren John Finnegan kennen, dem er in den Casinos in Reno diverse Tricks beibringt. Dort stellt John Sydney seinen Freund Jimmy vor, der als Sicherheitsbeauftragter im Casino arbeitet.
Über Sydney lernt John die Kellnerin Clementine kennen. Nach zwei Monaten heiratet er sie. Ein Freier, der Clementine am gleichen Tag um ihr Geld betrügt, wird von John und ihr im Hotelzimmer als Geisel festgehalten. Der zu Hilfe gerufene Sydney hilft den beiden, sich aus dieser Situation zu befreien, und sie fahren zum Schein in die Flitterwochen an die Niagarafälle.
Jimmy, der Freund von John, erpresst Sydney, der vor Jahren den Vater von John tötete. Zunächst bezahlt er ihm 6000 Dollar. In der Nacht bricht Sydney in Jimmys Haus ein, erwartet ihn dort und erschießt Jimmy.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 81 %[1] |
| Metacritic (Metascore) | 78/100[2] |
| AllMovie |
Last Exit Reno erhielt ein gutes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils freundliche Besprechungen und ordnet den Film damit als „verbrieft frisch“ ein.[1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „grundsätzlich wohlwollend“ aus.[2]
Ruthe Stein bemängelte im San Francisco Chronicle das Drehbuch und die Dialoge, lobte aber die Darstellung von Gwyneth Paltrow.[4] Kevin McManus lobte in der Washington Post die Darstellungen der männlichen Hauptdarsteller und das Spiel von Gwyneth Paltrow.[5]
Paul Thomas Anderson wurde 1996 für einen Preis des Deauville Film Festival nominiert und gewann 1997 den Boston Society of Film Critics Award. Der Film wurde 1998 für den Independent Spirit Award in fünf Kategorien nominiert: Bester Hauptdarsteller (Philip Baker Hall), Bester Nebendarsteller (Samuel L. Jackson), Beste Kameraarbeit (Robert Elswit), Bestes Drehbuch (Paul Thomas Anderson) und Best First Feature (Paul Thomas Anderson, Robert Jones, John S. Lyons).
Das Lexikon des internationalen Films sieht in dem Film „[e]in düsteres Spielerdrama in guter Besetzung, das durchaus auch eine Chance im Kino verdient hätte.“[6]
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Last Exit Reno. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 7. Oktober 2021 (englisch, aggregiert aus 47 Kritiken).
- 1 2 Last Exit Reno. In: Metacritic. Abgerufen am 4. Februar 2024 (englisch, aggregiert aus 14 Kritiken).
- ↑ Brendon Hanley: Kritik zu Last Exit Reno ( vom 21. Februar 2016 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
- ↑ Ruthe Stein: ‚Hard Eight‘ Craps Out. In: San Francisco Chronicle. 28. Februar 1997, S. 47 (englisch, Archiv bei newspapers.com).
- ↑ Kevin McManus: Review. In: Washington Post. 28. Februar 1997, abgerufen am 2. April 2026 (englisch).
- ↑ Last Exit Reno. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 21. April 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Last Exit Reno bei IMDb
- Last Exit Reno in der arte-Mediathek, abrufbar bis 30. September 2026